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Beschreibung
"Himmel hilf, Charlie und Itchy sind wieder da!" So lautet der Werbeslogan für das Sequel zum animalischen Animationsabenteuer, das in der US-Fassung von Charlie Sheen, Dom DeLuise und Sheena Easton gesprochen wird. Die Regie wurde diesmal von den Newcomern Paul Sabella und Larry Leker übernommen.
Das Original von 1989 war das erste Projekt der MGM Animation, und in der Fortsetzung wird die Disney-typische Rezeptur einer moralisch wertvollen Story, niedlich vermenschlichter Tiercharaktere und der obligatorischen Musiknummern mit recht zufriedenstellendem Ergebnis auf ein Neues angewandt. Doch im Vergleich zum heutigen Standard der Computeranimation wirkt "Charlie" hoffnungslos veraltet. So mögen die impressionistisch angehauchten, pastellfarben gemalten Hintergründe zwar künstlerisch ambitioniert sein, doch sie vermitteln einen starren, gemäldeartigen Charakter. Ein Detail, auf das das interessierte kleinkindliche Publikum sicherlich wenig Wert legt, dennoch mußte "All Dogs go to Heaven 2" am US-Startwochenende gegenüber der Disney-Wiederveröffentlichung "Oliver & Co." den Schwanz einziehen.
Die alten Hundefreunde Charlie (Sheen) und Itchy (Dom DeLuise) werden im regenbogenaquarell-getünchten Himmel wiedervereint. Charlie schmettert in der ersten Gesangsnummer erstmal seinen Frust von der engelsgleichen Seele, daß es ihm im Himmel zu himmlisch ist. Als Gabriels Horn auf die Erde fällt, bekommt er seine Chance, endlich wieder köstliche Erdenluft in San Francisco zu schnuppern. Als Sidekick und Aufpasser wird Itchy mitgeschickt, was Charlie jedoch nicht davon abhält, sich umgehend in die kesse Hundedame Sasha (Easton) säuselt einen schmachtenden Nachtclub-Song) zu verlieben. Sie trägt Sorge für einen kleinen Jungen, der von zu Hause ausgerissen ist und der Charlie schon bald für seinen Schutzengel hält. Doch die Harmonie währt nicht lange: Dem fidelen Quartett droht teuflisches Unheil von der Höllenkatze Red und ihrem Gehilfen Carface (Ernest Borgnine), die es ebenfalls auf Gabriels Horn abgesehen haben.
Acht musikalische Einlagen werden geboten, bis es zum infernalen Finale auf Alcatraz kommt, das auf das Zielpublikum der Kleinen einen beängstigenden Eindruck machen könnte. Deplaziert muten zudem zwei Szenen mit sexuellen Anzüglichkeiten an, die wohl zum Amusement der erwachsenen Begleitpersonen eingebaut wurden. Die Message der übernatürlichen Moralgeschichte von Courage und Loyalität bleibt selbstverständlich unbefleckt erhalten, doch ob der Erfolg des ersten Teils wiederholt werden kann, ist fraglich. ara.
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