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★★★★★
☆☆☆☆☆
Containerschifffahrtsabenteuer
c b. - Bewertet am 23.11.2021
Zustand: Exzellent
Charlotte und ihre Freunde haben sich ein den Kopf gesetzt, ihre verschwundene Freundin zu suchen, die ab und zu Handy-Videos sendet, während sie mit ihrem Vater im LKW unterwegs ist. Die Spur führt nach Marokko. Charlotte kauft kurzentschlossen ein paar Schiffstickets und die Reise beginnt.
… Zunächst war ich enttäuscht, als ich gemerkt habe, das dieses "nur" ein Fortsetzungsband ist. Man kann das Buch gut ohne den ersten Teil lesen, aber wenn ich ein Buch zu lesen beginne, möchte ich das eigentlich gern vorher wissen. Leider schweigen sich die Verlage sehr häufig darüber aus, der Titel verrät es nicht, und somit hat es mich komplett unvorbereitet getroffen.
Dazu kommt noch, dass die Autorin dem Leser immer wieder unter die Nase reibt, dass es eine Vorgeschichte gegeben hat. Zu Beginn der Erzählung sozusagen eine Zusammenfassung zu geben, wäre ja ok, aber man muss wirklich nicht andauernd wieder darauf hingewiesen werden. Zum Glück kann man es einfach ignorieren, denn für die Story wird es nicht gebraucht.
Die nächste Enttäuschung kristallisiert sich erst gegen Ende des Buches heraus. Denn das Ziel der Reise, Bea retten, wird gar nicht erreicht. Damit ist nicht gemeint, dass Bea nicht gerettet wird, sondern lediglich, dass das Buch endet, bevor die Gruppe Bea überhaupt trifft. Leider muss man dies, wenn man überhaupt etwas über das Buch schreiben will, dem Rezensionsleser verraten, auch wenn es ein Spoiler ist.
Das Buch handelt also ausschließlich von der Reise zu Bea, auf einem Containerschiff nach Marokko. Und wie das auf Schiffen so ist, passiert (erst mal) nicht viel, der Leser bekommt die geballte Langeweile zu spüren, die auch die Passagiere trifft.
Den ersten Teil der Reise hätte man also gut etwas kürzen können, später ziehen die Ereignisse an und die Handlung gewinnt an Spannung. Und wie auch schon im Vorgängerband – inzwischen wurde der Leser, falls er diesen nicht kennt, ja oft genung darauf hingewiesen – geht es wieder darum, Tiere zu retten. Leider kommt aber die eigentliche Rettungsaktion der Tiere am Ende etwas zu kurz.
Die letzte Enttäuschung erfährt der Leser, wenn ihm bewusst wird, dass auch das Rätsel um die alte Dame und das seltsame Objekt, das Charlotte auf einem Landgang von ihr entgegen nimmt, nicht aufgelöst wird.
Fazit: Die Story hat ein paar Schwächen und die Versprechungen, die der Leser sich aufgrund der Buchbeschreibung macht, werden nicht eingelöst, aber das Buch ist interessant zu lesen und trotz einiger Längen spannend. Als Jugendbuch läßt es sich zudem leicht lesen, ich würde aber doch, hätte ich die Wahl, mit dem ersten Band beginnen.
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☆☆☆☆☆
Sehr enttäuscht
Christian B. - Bewertet am 13.11.2021
Zustand: Exzellent
Der Klappentext von "Mädchenmeuterei" von Kirsten Fuchs hatte mich sofort angesprochen und einen spannenden Jugendroman mit interessanter Story versprochen. Leider war ich schon zu Beginn des Romans sehr enttäuscht, da ich finde, das man sehr in die Story reingeworfen wurde ohne vorherige… Erklärungen. Es scheint für mich so als müsste man den Vorgängerroman von 2016 "Mädchenmeute" gelesen habe. Dies hätte klarer vom Verlag kommuniziert werden müssen. So habe ich den Roman schon nach wenigen Seiten weggelegt und nicht zu Ende gelesen. Für mich war das ganze somit ein Reinfall und ich kann dadurch auch keine genauere Rezension zum Buch schreiben. Der Schreibstil auf den wenigen Seiten war angenehm zu lesen, für Fans des Vorgängers somit wahrscheinlich ein guter Roman. Somit kann ich leider nur einen Stern vergeben...