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Sozialpädagogische Diagnostik und Fallverstehen in der Jugendhilfe

(Broschiert, Deutsch)

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Beschreibung
Fachkräfte in der Kinder- und Jugendhilfe müssen in komplexen Situationen zu fachlichen Einschätzungen kommen und schwierige Entscheidungen treffen. Es geht um Fallverstehen und sozialpädagogische Diagnostik in emotional meist hoch belasteten Zusammenhängen, die nur schwer zu durchblicken sind. Wie kommt die Profession Soziale Arbeit zu ihren fachlichen Bewertungen? Was sind angemessene Konzepte, auf deren Grundlage diese zustande kommen? Diese und weitere Fragen beantworten die HerausgeberInnen und 12 weitere ExpertInnen in diesem Buch. Sie liefern Grundlagenwissen und methodische Zugänge für die praktische Umsetzung. Mit Beiträgen von Sabine Ader, Kay Biesel, Silke Brigitta Gahleitner, Penelope Glenn, Peter Hansbauer, Heinz Kindler, Oliver König, Sabine Schäper, Karl Schattenhofer, Reinhold Schone, Christian Schrapper, Remi Stork, Sabine Wagenblass und Michael Winkler
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Technische Daten


Erscheinungsdatum
17.01.2022
Sprache
Deutsch
EAN
9783825258207
Herausgeber
UTB
Sonderedition
Nein
Seitenanzahl
332
Auflage
2
Einbandart
Broschiert
Schlagwörter
Sozialpädagogik, Kinder- und Jugendhilfe, Scheidung, Sorgerechtsentzug, Gefährdung des Kindeswohl, Kindeswohlgefährdung, Kindesmissbrauch, Verwahrlosung, Gefährdungseinschätzung, Professionelle Fallbearbeitung, Kindesmisshandlung, Gewalt gegen Kinder, Schulsozialarbeit, Verhaltenstherapie, Jugendamt, Sorgerecht, Psychotherapie, Kinderschutzintervention, Sozialpädagogik, Diagnostik, Jugend, Jugendhilfe, Kinder, Wohngruppen der Jugendhilfe, Genogramm, Fallchronologie, Methodische Konzepte der Sozialen Arbeit, Handwerkszeug in der Jugendhilfe, Kollegiale Beratung, Lebensverhältnisse, Psychische Erkrankungen, Bildungstheorie, Psychoanalytische Zugänge, Kollegiale Fallbesprechung, Selbstreflexivität, geschulte Intuition, Professionelle Jugendhilfe, Soziale Arbeit studieren, Studium Soziale Arbeit, Lehrbuch
Thema-Inhalt
JKSB1 - Kinder- und Jugendhilfe JKSN - Soziale Arbeit JNE - Sozialpädagogik JNM - Hochschulbildung, Fort- und Weiterbildung
Thema-Zusatz
für die Hochschulausbildung, für die Bachelor-Ausbildung oder äquivalente Ausbildungsgänge, Für die Graduierten- und Postgraduiertenausbildung, Lehrbuch, Skript, Für die Hochschule
Inhaltsverzeichnis
Einleitung 9 1 Ein exemplarischer Fall – Familie Kramer: Auftrag und Rahmen professioneller Fallbearbeitung in der Jugendhilfe 14 2 „Wie“ und „was“? – Erkenntnistheoretische und gegenstandsbezogene Fragen von Fallverstehen und sozialpädagogischer Diagnostik 23 2.1 Wie und auf welchem Weg wird Wissen erworben? – Erkenntnistheoretische Grundfragen 23 2.2 Was muss verstanden und diagnostiziert werden? – Gegenstandsbezogene Grundfragen 31 2.2.1 Fallverstehen und Diagnostik in der Tradition der Einzelfallarbeit 31 2.2.2 Begriffliche Klärungen 33 2.2.3 Was ist der „Fall“? – Gegenstandsbeschreibung und Implikationen für das methodische Rahmenkonzept 36 3 „Handwerkszeug und Haltung“ – Fachliche Hintergründe und methodische Zugänge zur Fallarbeit 41 3.1 Fachliche Haltung und leitende Orientierungen für Fallverstehen und Diagnostik 41 3.2 Basisinstrumente für Fallverstehen und Diagnostik konkret: Der Fall Familie Kramer 51 3.2.1 Das „Genogramm“ – Erste Annäherung: Wer gehört dazu und wie gehören die Beteiligten zusammen? 54 3.2.2 Die „Fallchronologie“ – Zweite Annäherung: Was ist bisher passiert und hat Entwicklungen und Emotionen beeinflusst? 59 3.2.3 Die „Ressourcenkarte“ – Dritte Annäherung: Was können und worüber verfügen Kinder und Eltern? 68 3.2.4 Die „Netzwerkkarte“ – Vierte Annäherung: Welche Beziehungen sind wichtig und wo lässt sich anknüpfen? 74 3.2.5 Das „Diagnoseinstrument zur Gefährdungseinschätzung“ – Fünfte Annäherung: Droht Gefahr für Leib, Leben und die gesunde Entwicklung eines Kindes? 77 3.2.6 Kollegiale Beratung und szenisches Fallverstehen – Sechste Annäherung: Welche Emotionen und Dynamiken prägen den Fall? 85 3.2.7 Zusammenführende sozialpädagogische Diagnose: Was haben wir als Fachkräfte im Fall der Familie Kramer verstanden? 95 4 Zentrale Wissensbestände für Fallverstehen und Diagnostik 98 4.1 AdressatInnen und Lebenswelten 98 4.1.1 Lebensverhältnisse und Lebenslagen von Familien 98 Von Peter Hansbauer 4.1.2 Was Kinder brauchen 107 Von Heinz Kindler 4.1.3 Erziehung heute – verstehen und gestalten 119 Von Remi Stork 4.1.4 Die Kinder im Blick: Elterliche psychische Erkrankungen und sozialpädagogische Diagnostik 128 Von Sabine Wagenblass 4.1.5 Familiendynamisches Basiswissen: Notwendiger Hintergrund für das Verstehen familiärer Problemlagen 136 Von Oliver König 4.1.6 Sozialpädagogische Theorieperspektiven für das Verstehen 146 Von Michael Winkler 4.2 Professionelles Handeln 160 4.2.1 Hilfeplanung als Ort der Verständigung auf eine geeignete Hilfe 160 Von Sabine Ader / Christian Schrapper 4.2.2 Zwischen Diagnose und Prognose – Zur Einschätzung von Kindeswohlgefährdung 175 Von Reinhold Schone 4.2.3 Bindungstheorie(n) als Schlüssel zum Verstehen und Handeln in der Kinder- und Jugendhilfe 184 Von Silke Birgitta Gahleitner 4.2.4 Psychoanalytische Zugänge zum Verstehen in der Sozialen Arbeit 192 Von Penelope Glenn 4.2.5 Verstehen organisieren? Wie Organisationen auf Fallverstehen und sozialpädagogische Diagnostik wirken 203 Von Kay Biesel 4.2.6 Sehen viele mehr als einer? Teamdynamiken beim Fallverstehen in kollegialen Fallbesprechungen 212 Von Karl Schattenhofer 4.2.7 Verstehen und Bewerten – Auf welcher Grundlage? (Sozial-) ethische Implikationen und Herausforderungen sozialpädagogischer Diagnostik 221 Von Sabine Schäper 5 Zentrale Handlungskompetenzen für Verstehen und Beurteilen in der Sozialen Arbeit 231 5.1 (Selbst-)Reflexivität und dialektisches Denken als Grundvoraussetzung 233 5.1.1 Wieso brauchen Fachkräfte (Selbst-)Reflexivität? 233 5.1.2 Was ist Selbstreflexivität? 235 5.1.3 Wie kann Selbstreflexivität ausgebildet werden? 236 5.1.4 Verhältnis von Selbstreflexivität, Dialektik und Haltung 236 5.2 Beziehungen gestalten und dialogische Kommunikation ermöglichen 237 5.2.1 Zugänge finden 238 5.2.2 Kontakt aufbauen und entwickeln 239 5.2.3 Vertrauen gewinnen 241 5.2.4 Dialog gestalten 242 5.2.5 Kontakt halten, im Kontakt bleiben 244 5.3 „Geschulte Intuition“ nutzen 245 5.3.1 Menschliche Informationsverarbeitung 246 5.3.2 Wie entsteht Intuition? 247 5.3.3 Was genau ist „geschulte Intuition“? – Intuition und Fallverstehen 252 5.4 Bildung von begründeten und handlungsleitenden Hypothesen 253 5.4.1 Was sind Hypothesen und wie kommen sie zustande? 254 5.4.2 Inhalte und Qualität von Hypothesen 256 5.4.3 Hypothesenbildung in der Praxis 258 5.5 Dokumentation der Erkenntnisse und der eigenen Arbeit 260 5.5.1 Bedeutung und Funktion von Dokumentation und Aktenführung 260 5.5.2 Professioneller Anspruch und fachliche Standards 262 5.5.3 Aktenführung als eine besondere Form der Dokumentation in der Sozialen Arbeit 263 5.5.4 Vorsicht geboten: Dokumentation ist eine Konstruktion, aber erzeugt Wirklichkeiten 265 5.6 Ziele erarbeiten, verhandeln und formulieren 267 5.6.1 Bedeutung von Zielen im Hilfeprozess 267 5.6.2 Ziele und die Arbeit mit Zielsystematiken 270 6 Fallverstehen und sozialpädagogische Diagnostik: Entwicklungslinien und fachliche Diskurse 275 6.1 Zur Historie von Fallverstehen und Diagnostik in der Kinder- und Jugendhilfe 275 6.2 Fallverstehen und sozialpädagogische Diagnostik – Praxis und Kontroversen 278 6.3 Prägende Konzepte in der aktuelleren Debatte 283 6.4 Verfahren sozialpädagogischer Diagnostik und Fallverstehen 292 6.5 Zielsetzung des vorgestellten Konzepts für Fallverstehen und Diagnostik 294 7 Fallverstehen und sozialpädagogische Diagnostik: Was bleibt zu tun? Erfahrungen, Aufgaben und Ausblicke 299 7.1 Verstehende Verständigung oder objektivierende Feststellungen? 301 7.2 Vermittlung und Reflexion in Ausbildung / Fortbildung und institutionelle Rahmung 302 7.3 Forschung und Evaluation zu Fallverstehen und Diagnostik 306 Literatur 311 Die Autorinnen und Autoren 328 Sachregister 330
Höhe
240 mm
Breite
17 cm

Hersteller: UTB GmbH, Kemnatenstr. 46, München, Deutschland, 80639, info@reinhardt-verlag.de, Ernst Reinhardt Verlag

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