Das also ist das Ende! Die Schlacht der Schlachten, die den Krieg um den Ring beschließt. Wir werden die Sieger sein, weil wir Vergleichbares nicht gesehen haben, und auch die Verlierer, weil wir alles daran messen werden.
Ein letztes Mal führt Peter Jacksons Ringzauber in die Welt der Wunder, in der Riesenspinnen Jagd auf Hobbits machen, Orks und Ringgeister für Sauron ins Gefecht ziehen und das Gute sich mit letzter Kraft gegen die Selbstaufgabe - den sicheren Tod - stellt.
Erneut kämpft der Widerstand auf verschiedenen Schlachtfeldern. Aragorn wagt sich auf den Pfad der Toten, um gefürchtete Geister, die nach Verrat an den Menschen zur ewigen Ruhelosigkeit verbannt wurden, auf die Seite des Lichts zu ziehen. Denn Saurons Armee verdunkelt das Land bis zum Horizont, attackiert Minas Tirith, das Herz von Gondor, das nach seiner Rückkehr einmal dem König gehören wird.
"Dies ist meine Stunde. Erkennst du den Tod nicht, wenn er dir begegnet", wird der schwarze Feldherr dem weißen Zauberer drohen und nicht ahnen, dass diese Stunde vielleicht auch seine letzte ist.
Auf den Feldern von Pelennor führt der finstere Fürst seine körperlosen Könige und eine Übermacht von Orks in eine Schlacht, die selbst ihn staunen lässt. Denn ein Hobbit und eine Frau werden das mächtige Phantom in die Knie zwingen, doch die Entscheidung wird erst in Mordor fallen. Vor seinem Eingang, dem Tor von Cirith Gorgor, und in seiner Mitte, dem Schicksalsberg.
"Nichts, nichts, liebes Herrchen", wird Gollum beschwichtigen - und doch alles, alles wollen. Seine Gier und Frodos Güte werden ein letztes Mal miteinander ringen und die Erlösung bringen.
Noch einmal wird man sie alle sehen können: den Beutlin und seine Hobbits, den Streicher und seine Gefährten, den Zauberer und seinen Rivalen, die unsterbliche Fürstentochter und die unglückliche Königsnichte.
Das also ist das Ende. Ein Triumph, in dem das Kino gefeiert wird, und eine Rückkehr, die tatsächlich ein Abschied ist. "Böser Chef, bestiehlt uns", jammert Gollum. Und sagt einmal die Wahrheit.