Nur noch 6 verfügbar!
Versandbereit in 1-2 Werktagen
zzgl.
Nur noch 6 verfügbar!
Versandbereit in 1-2 Werktagen
zzgl.
Handgeprüfte Gebrauchtware
Bis zu 50 % günstiger als neu
Der Umwelt zuliebe
Beschreibung
Bibelfilm mit Actioneinlagen, der die Ostergeschichte aus der Sicht eines zunächst ungläubigen römischen Tribuns schildert.
Da die Erzählung der Kreuzigung und Auferstehung Jesu hinreichlich bekannt ist, setzt Regisseur und Ko-Drehbuchautor Kevin Reynolds ("Waterworld") auf eine neue Perspektive. In Zusammenarbeit mit dem Skriptnovizen Paul Aiello entstand eine Version, die den sachlichen Römer Clavius zur Haupt- und Jesus zur Nebenfigur stilisiert. So richtet sich der Fokus zunächst auf das alltägliche Leben des Soldatenführers, das mit blutigen Schwertkämpfen gegen aufständische Rebellen einhergeht. Bei diesen Szenen kommt Kameramann Lorenzo Senatores bei "Northmen - A Viking Saga" gesammelte Erfahrung positiv zum tragen. Doch insgesamt nimmt das Actionelement nur eine relativ geringe Rolle ein - das Hauptaugenmerk liegt auf Clavius' religiöser Odyssee vom unbeeindruckbaren Skeptiker zum überzeugten Gläubigen.
Tribun Clavius (Joseph Fiennes) ist die rechte Hand von Pontius Pilatus (Peter Firth). Dieser schickt ihn zur Kreuzigung des als politisch gefährlich angesehenen Yeshua (Maori Cliff Curtis aus "Rapa Nui" spielt den Erlöser mit beseelter Losgelöstheit). Dort sieht Clavius mit eigenen Augen wie der angebliche Messias sein Leben aushaucht. Um Auferstehungsgerüchten vorzubeugen wird die Gruft mit Yeshuas Leichnam versiegelt und bewacht. Doch am dritten Tag verschwindet der Körper unter mysteriösen Umständen, und Clavius wird beauftragt die Leiche wiederzufinden. Dies bringt ihn in Kontakt mit Maria Magdalena (Maria Botto) und den elf Aposteln, unter denen Bartholomäus von Stephen Hagan wie ein enthusiastischer Surfhippie angelegt wird. Nachdem Clavius unter ihnen alsbald einen sehr lebendigen Yeshua antrifft, beschließt er mit den Aposteln nach Galiläa zu wandern, wo der Messias ihnen versprochen hat noch ein weiteres Mal zu erscheinen.
Die Ereignisse entfalten sich relativ bedächtig und überraschungsfrei, und trotz der Kampfszenen wird auf hartgesottene Brutalität á la "Die Passion Christi" verzichtet. Stattdessen finden sich vereinzelte Momente von (unfreiwilliger) Komik, weswegen jedoch noch lange keine "Das Leben des Brian"-Farce-Alarmglocken schrillen müssen. Dies verhindert nicht zuletzt Fiennes sympathische und glaubwürdige Performance als Realist, der mit der Stichhaltigkeit seiner eigenen Überzeugungen konfrontiert wird. Gefilmt wurde in Spanien und auf Malta, und der mit mittelöstlichem Flair versehene Score tut sein übrigens um eine entsprechend authentische Atmosphäre zu kreieren. ara.
Hersteller: Sony Music Entertainment Germany, Bülowstr. 80, Berlin, 10783