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Untersuchungen zur Endo- und Ektoparasitenfauna freilebender Robbenarten (Carnivora: Pinnipedia) mittels nicht-invasiver Methodik

David Ebmer (Broschiert, Deutsch)

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Beschreibung
Wissenschaftliche Studien zur Parasitenfauna verschiedener Robbenarten basieren in den allermeisten Fällen auf pathologischen Sektionen von tot aufgefundenen oder, in früheren Zeiten, auch bejagten Tieren, sowie auf Untersuchungen von gefangenen, fixierten oder immobilisierten Individuen. Gerade aber in heutigen Zeiten, in denen menschlicher Einfluss das Leben mariner Säugetiere in nachhaltiger Weise beeinflusst, kommt dem Einsatz sogenannter nicht-invasiver Techniken zur schonenden Beprobung freilebender Wildtiere immer größere Bedeutung zu. Die vorliegende Dissertation setzte sich dabei das Ziel, die Kenntnisse zur Endo- und Ektoparasitenfauna des südamerikanischen Seelöwens (Otaria flavescens) in Chile mittels nicht-invasiver Beprobung zu erweitern. Hauptstudienobjekt stellte dabei die weltweit einzigartige „urbane“ Seelöwenkolonie in der südchilenischen Kleinstadt Valdivia dar – eine Kolonie, die an einem Süßwasserfluss in engstem Kontakt zur Bevölkerung lebt. Insgesamt wurden 115 individuelle Kotproben innerhalb der urbanen Kolonie und 79 weitere Proben in zwei freilebenden Kolonien an der Pazifischen Küste von Chile fernab der Bevölkerung gesammelt. Mittels verschiedener koproskopischer Techniken wurden dabei insgesamt neun verschiedene Parasitentaxa nachgewiesen, zwei protozoäre (Cryptosporidium spp. und Giardia spp.) und sieben metazoäre Taxa (Anisakidae gen. spp., Diphyllobothriidae gen. spp., Ogmogaster heptalineatus, Trematoda indet. type 1, Trematoda indet. type 2, Otostrongylus circumlitus, Parafilaroides spp.). Vier dieser Taxa (Cryptosporidium spp., Giardia spp., Anisakidae gen. spp., Diphyllobothriidae gen. spp.) wiesen dabei zoonotisches Potential auf. Helminthen der Familien Anisakidae (28,7%) und Diphyllobothriidae (16,5%) waren die am Häufigsten detektierten Endoparasiten innerhalb der urbanen Kolonie. Durch Siebung der gesammelten Fäzes konnten adulte Helminthen nachgewiesen und durch morphologische und molekulare Analysen die zoonotischen Arten Anisakis simplex/A. pegreffi, Contracaecum ogmorhini, Pseudoterranova cattani und Adenocephalus pacificus bestimmt werden. Unsere Ergebnisse zeigten zudem erstmalig das Vorhandensein der zoonotischen Protozoa-Gattungen Cryptosporidium und Giardia in freilebenden Kolonien südamerikanischer Seelöwen fernab der Bevölkerung. Um die interspezifischen Interaktionen zwischen urbanen O. flavescens Individuen und der Bevölkerung und tierischen Spezies darzustellen, wurden Verhaltensweisen beobachtet und fotografisch dokumentiert. Anhand dieser Dokumentationen wurde eine Analyse zu möglichen interspezifischen Übertragungswegen von zoonotischen Parasitentaxa erstellt. Echte Tierläuse (Anoplura) der Familie Echinophthiriidae parasitieren ausschließlich semiaquatische Säugetiere wie Robbenarten und den Nordamerikanischen Fischotter. Aufgrund eines Mangels an geeigneten Sammlungstechniken, um Läuse dieser Familie ohne die Fixierung oder Immobilisierung der Wirtsspezies nachzuweisen, war es ein weiteres Ziel dieser Dissertation, eine neuartige nicht-invasive Technik innerhalb der urbanen Seelöwenkolonie zu entwickeln. Mittels eines an einer Teleskopstange angebrachten Läusekamms konnten bei 4 von 5 Tieren (80%) verschiedene Stadien der Lausart Antartcophthirus microchir nachgewiesen werden. Unsere Ergebnisse stellten damit den ersten Nachweis innerhalb der urbanen Kolonie dar, gleichzeitig aber auch den ersten Bericht der Vollziehung des gesamten Lebenszyklus dieses Parasiten in einer Junggesellengruppe südamerikanischer Seelöwen. Die Entwicklung dieser neuen Methode stellte dabei nicht nur ein geeignetes Mittel zur Sammlung von Ektoparasitenstadien bei Robbenarten dar, sondern ermöglichte ebenfalls den Gewinn von wertvollem biologischem Material, Haaren und Hautschuppen, für eine Vielzahl möglicher Studien im Bereich der marinen Wildtierforschung. Durch ihren blutsaugenden Lebensstil stehen Vertreter der Echinophthiriidae im Verdacht, als Vektoren für verschiedene Pathogene zu fungieren, zum Beispiel die Seehundlaus (Echinophthirius horridus) als Zwischenwirt für den Herzwurm Acanthocheilonema spirocauda. Dennoch sind Studien zur Vektorfunktion dieser Ektoparasitenart rar. Um die Datenlage zu erhöhen, wurden mehr als 1200 Seehundläuse (Echinophthirius horridus), die in Kooperation mit der Seehundstation Pieterburen (Niederlande) bei Seehunden (Phoca vitulina) und einer Kegelrobbe (Halichoerus grypus) gesammelt wurden, molekulargenetisch auf das Vorhandensein verschiedener Pathogene untersucht. Dabei konnte in E. horridus-Läusen von 35% der beprobten Seehunde und von einer Kegelrobbe A. spirocauda-DNA nachgewiesen werden. Weiters konnten Anaplasma phagocytophilum und Mycoplasma sp. erstmalig in einem Vertreter der Echinophthiriidae nachgewiesen werden. Unsere Ergebnisse unterstützten die Hypothese zur Zwischenwirtsfunktion von E. horridus für A. spirocauda molekular und erweiterten die Datenlage zum Spektrum von detektierten Pathogenen in Vertretern der Echinophthiriidae.
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Technische Daten


Erscheinungsdatum
13.11.2021
Sprache
Deutsch
EAN
9783835969940
Herausgeber
VVB Laufersweiler Verlag
Serien- oder Bandtitel
Edition Scientifique
Sonderedition
Nein
Autor
David Ebmer
Seitenanzahl
125
Einbandart
Broschiert
Einbandart Details
Paperback
Schlagwörter
Seehund, Robbe, Helminthen, Cestoda, Protozoa, Acanthocephala, Kegelrobbe, Meer, Ozean, Nematoda, Trematoda, Parasiten, freilebende
Thema-Inhalt
MZAB - Tiermedizin: Forschung MZP - Tiermedizin: Pharmakologie MZG - Tiermedizin: Exoten und Zootiere MZK - Tiermedizin: Pathologie und Histologie MZMP - Tiermedizin: Bakteriologie, Virologie, Parasitologie
Höhe
210 mm
Breite
14.8 cm

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