Bis zu 50 % günstiger als neu 3 Jahre rebuy Garantie Professionelles Refurbishment
ElektronikMedien
Tipps & News
AppleAlle anzeigen
TabletsAlle anzeigen
HandyAlle anzeigen
Fairphone
AppleAlle anzeigen
iPhone Air Generation
GoogleAlle anzeigen
Pixel Fold
HonorAlle anzeigen
HuaweiAlle anzeigen
Honor SerieY-Serie
NothingAlle anzeigen
OnePlusAlle anzeigen
OnePlus 11 GenerationOnePlus 12 Generation
SamsungAlle anzeigen
Galaxy XcoverWeitere Modelle
SonyAlle anzeigen
Weitere Modelle
XiaomiAlle anzeigen
Weitere Modelle
Tablets & eBook ReaderAlle anzeigen
Google
AppleAlle anzeigen
HuaweiAlle anzeigen
MatePad Pro Serie
MicrosoftAlle anzeigen
XiaomiAlle anzeigen
Kameras & ZubehörAlle anzeigen
ObjektiveAlle anzeigen
System & SpiegelreflexAlle anzeigen
WearablesAlle anzeigen
Fitness TrackerAlle anzeigen
SmartwatchesAlle anzeigen
Xiaomi
Konsolen & ZubehörAlle anzeigen
Lenovo Legion GoMSI Claw
NintendoAlle anzeigen
Nintendo Switch Lite
PlayStationAlle anzeigen
XboxAlle anzeigen
Audio & HiFiAlle anzeigen
KopfhörerAlle anzeigen
FairphoneGoogle
LautsprecherAlle anzeigen
Beats by Dr. DreGoogleYamahatonies
iPodAlle anzeigen

Handgeprüfte Gebrauchtware

Bis zu 50 % günstiger als neu

Der Umwelt zuliebe

Lipopolysaccharid-induzierte Toleranz und Sensibilisierung:

Franz Nürnberger (Broschiert, Deutsch)

Keine Bewertungen vorhanden
Optischer Zustand
Beschreibung
Eine der negativen Konsequenzen einer entzündlichen Stimulation des afferenten somatosensorischen Systems ist die Manifestation inflammatorischer Schmerzen. Um die hierfür verantwortlichen Mechanismen auf zellulärer Ebene untersuchen zu können, war das zentrale Ziel des ersten Teils der vorgelegten kumulativen Dissertationsschrift die Etablierung und Charakterisierung einer neuroglialen Zellkultur des dorsalen Anteils des Rückenmarks („superficial dorsal horn“, SDH), wo die afferenten Fasern der primären Nozizeptoren auf sekundäre Neurone verschaltet werden. Die SDH Kulturen setzen sich aus Neuronen (43 %), Oligodendrozyten (35 %), Astrozyten (13 %) und Mikroglia (9 %) zusammen. Von den SDH Neuronen reagierten 80 % auf Glutamat, 43 % auf Substanz P, 8 % auf Prostaglandin E2 (PGE2) und 100 % auf KCl (Vitalitätstest) mit einem Anstieg der intrazellulären Ca2+-Konzentration. Eine Kurzzeit-Stimulation mit 10 µg/ml Lipopolysaccharid (LPS, hohe Dosis) führte zu gesteigerter Expression von Zytokinen, inflammatorischen Transkriptionsfaktoren und induzierbaren Enzymen zur PGE2-Synthese. Auf Proteinebene wurden erhöhte Konzentrationen der Zytokine TNF-α und IL-6 in den Überständen LPS-stimulierter SDH Kulturen und erhöhte Immunreaktivität beider Zytokine in Mikrogliazellen nachgewiesen. Mikrogliazellen LPS-behandelter Kulturen zeigten außerdem verstärkte Immunreaktivität der inflammatorischen Transkriptionsfaktoren NFκB, NF-IL6 und pCREB in den Zellkernen. Nach Kurzzeit-Stimulation mit einer hohen LPS-Dosis war die Stärke der durch Substanz P induzierten Ca2+-Signale, nicht aber der Glutamat-induzierten Antworten, reduziert. Eine Langzeit-Stimulierung mit einer niedrigen LPS-Dosis (0.01 µg/ml für 24 Stunden) führte dagegen zu einer signifikanten Verstärkung der Glutamat-induzierten Ca2+-Signale, während die Antworten der Neurone auf Substanz P hierdurch unbeeinflusst blieben. Die Ergebnisse dieses Teils der Arbeit legen nahe, dass Mikrogliazellen im SDH des Rückenmarks entscheidend an der Ausbildung entzündlicher Prozesse beteiligt sind, die letztendlich zu veränderten neuronalen Reaktionsmustern führen. Im zweiten Teil der vorgelegten Arbeit wurde experimentell untersucht, ob sich das Phänomen der „LPS-Toleranz“ in Strukturen des afferenten somatosensorischen Systems (Spinalganglien, „dorsal root ganglia“, DRG und SDH) manifestiert. Unter LPS-Toleranz versteht man die Abschwächung der inflammatorischen Zellantwort bei wiederholter Exposition. In beiden Primärkulturen konnten Effekte einer LPS-Toleranz durch Langzeit-Vorstimulation mit einer moderaten LPS-Dosis (1 µg/ml, 18 Stunden) gefolgt von einer Kurzzeit-Stimulation mit einer hohen Dosis (10 µg/ml, 2 Stunden) induziert werden. Auf mRNA Ebene war der LPS-tolerante Zustand besonders durch eine signifikante Abschwächung der Expression von TNF-α bzw. einem Anstieg des IL-10/TNF-α Expressionsverhältnisses charakterisiert. Auf Proteinebene war dies anhand reduzierter TNF-α Immunreaktivität in Makrophagen (DRG) und Mikrogliazellen (SDH) und verminderter Freisetzung von TNF-α in die Kulturüberstände (SDH) ebenfalls nachweisbar. Außerdem zeigten LPS-aktivierte inflammatorische Transkriptionsfaktoren im Zustand der LPS-Toleranz veränderte Aktivierungsmuster. Speziell die für die Expression inflammatorischer Mediatoren verantwortliche p65-Untereinheit von NFκB war in Makrophagen (DRG) und Mikrogliazellen (SDH) signifikant reduziert. Dies traf auch für den Transkriptionsfaktor NF-IL6 zu. Eine IL-6 vermittelte Aktivierung des Transkriptionsfaktors STAT3 war im LPS-toleranten Zustand in DRG-Neuronen und SDH-Astrozyten ebenfalls vermindert. Diese Ergebnisse zeigen, dass sich LPS-Toleranz in Strukturen des afferenten somatosensorischen Systems induzieren lässt und durch eine Abschwächung LPS-induzierter inflammatorischer Mediatoren und Transkriptionsfaktoren charakterisiert ist. Ein Einfluss der LPS-Toleranz auf neuronale Reaktivitätsmuster unter inflammatorischen Bedingungen bietet Möglichkeiten für weiterführende Untersuchungen. Nach der experimentellen Untersuchung der LPS-Toleranz sollte im dritten Teil der vorgelegten Dissertationsschrift untersucht werden, ob sich auch das Phänomen einer „LPS-Sensibilisierung“ in Primärkulturen des afferenten somatosensorischen Systems (hier: Spinalganglien, DRG) nachweisen lässt. Hierbei handelt es sich um einen bislang postulierten, aber kaum nachgewiesenen Zustand, in dem eine Vorbehandlung mit sehr niedrigen LPS-Dosierungen ohne Eigeneffekt zu einer verstärkten Reaktion auf Stimulierung mit einer hohen LPS-Dosis führt. Von zahlreichen getesteten LPS-Dosierungen konnte eine starke Tendenz für einen Sensibilisierungseffekt für die Dosis von 0.001 µg/ml LPS für 18 Stunden anhand der TNF-α Freisetzung identifiziert werden. Diese und weitere unterschwellige LPS-Dosierungen waren jedoch nicht in der Lage, Capsaicin-induzierte Ca2+-Signale in primären nozizeptiven Neuronen zu verstärken. Eine inflammatorische Verstärkung Capsaicin-induzierter neuronaler Ca2+-Signale war nur durch Vorbehandlung mit einer LPS-Dosis (1 µg/ml für 18 Stunden) möglich, die per se auch zur deutlichen Freisetzung von Zytokinen (TNF-α) in die Kulturüberstände führt. Die Ergebnisse dieser Arbeit zeigen, dass DRG und SDH Primärzellkulturen gut als Experimentalmodelle geeignet sind, um den Einfluss inflammatorischer Stimuli auf das afferente somatosensorische System zu untersuchen. Speziell für LPS können auch Zustände der LPS-Toleranz und der LPS-Sensibilisierung mit Hilfe der Kulturen untersucht und charakterisiert werden. Perspektivisch könnten beide Kulturen gemäß dem 3R Prinzip für Screenings von Substanzen mit potentiellen anti-inflammatorischen bzw. anti-nozizeptiven Eigenschaften herangezogen werden.
Dieses Produkt haben wir gerade leider nicht auf Lager.
ab 31,99 €
Derzeit nicht verfügbar
Derzeit nicht verfügbar

Handgeprüfte Gebrauchtware

Bis zu 50 % günstiger als neu

Der Umwelt zuliebe

Technische Daten


Erscheinungsdatum
25.10.2021
Sprache
Deutsch
EAN
9783835969889
Herausgeber
VVB Laufersweiler Verlag
Serien- oder Bandtitel
Edition Scientifique
Sonderedition
Nein
Autor
Franz Nürnberger
Seitenanzahl
243
Einbandart
Broschiert
Einbandart Details
Paperback

Warnhinweise und Sicherheitsinformationen

Informationen nach EU Data Act

-.-
Leider noch keine Bewertungen
Leider noch keine Bewertungen
Schreib die erste Bewertung für dieses Produkt!
Wenn du eine Bewertung für dieses Produkt schreibst, hilfst du allen Kund:innen, die noch überlegen, ob sie das Produkt kaufen wollen. Vielen Dank, dass du mitmachst!