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Psycholinguistische Realität von Konstruktionen:Untersuchung einer kognitiven Repräsentation der Sprache

Miriam Findt (Broschiert, Deutsch)

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Beschreibung
In Bezug auf die Hypothese aus Kapitel 5 zum vereinfachten Abruf eines finiten Verbs in einer Matrixkonstruktion können mithilfe der Ergebnisse, die aus den Experimenten gewon-nen wurden, die folgenden neuen Erkenntnisse festgehalten werden. 1. Konstruktionen tragen die Bedeutung – mit gleichwertigen Teilkonstruktionen Die einleitenden Subjunktionen führen zu einer gewissen Erwartungshaltung ge-genüber dem finiten Verb der Matrixkonstruktion. Durch das Experimentdesign der vorliegenden Arbeit konnte keine abschließende Rückführung auf die Kollostruktionsart hergeleitet werden. Dies ist unter anderem den Kontextinformationen geschuldet, die auch als gleichwertige Teilkonstruktionen wahrgenommen werden. Diese müssten in weiteren Experimenten bereits in der Korpusanalyse als ebensolche erkannt und genutzt werden. In der vorliegenden Untersuchung ist dies hauptsächlich durch das Erkennen der Subjunktion Ob als Polaritätselement ('polarity item‘) geschehen. Im Vergleich zur SPR-Studie hat dies die Gesamtergebnisse der Blickbewegungsstudie positiv beeinflusst. Die Teilkonstruktionen wirken sich daher auf die Wahrnehmung der Konstruktion als Ganzes aus, was sich bereits in der Erwartungshaltung zeigt. 2. Verben gleichen ihre Bedeutung der Konstruktion an, statt sie ihr aufzuzwingen. Die Wahrnehmung der Verben hängt nicht nur von der Subjunktion, sondern auch vom Rest der Konstruktion ab. Das wurde unter anderem durch die Fragebogenstudien deutlich. Die Blickbewegungsstudie zeigt jedoch auch, dass die Kollostruktionsart nicht ausreicht, um Vorhersagen zum weiteren Verlauf der Aussage zu treffen. In der Blickbewegungsstudie bestätigten ~65% von allen Effekten die Hypothese. Inwiefern diese Daten jedoch trotz des vermeintlichen Lerneffekts aussagekräftig sind, bleibt offen. Eine Konstruktion scheint demnach nicht zwingend einem Satz gleichzusetzen zu sein. Sie kann auch darüber hinausgehen und Kontextinformationen, die eine (einbindende) Situation beschreiben, einschließen. 3. Die Frequenz ist ein grundlegender Faktor bezüglich Erwerb, Speicherung, Ab-ruf und Nutzung der Konstruktion. Die Subjunktion Dass verhält sich am häufigsten konform zur Hypothese. Außerdem ist sie von den Subjunktionen, die im Rahmen der vorliegenden Arbeit verwendet wurden diejenige, die am häufigsten im Korpus vorkommt. Dies könnte ein positiver Frequenzeffekt sein, wenn dem nicht die Subjunktion Ob entgegenstehen würde: Obwohl sie häufiger im Korpus vorkommt als Warum, verhält sie sich am wenigsten im Sinne Hypothese. Die Frequenz allein ist daher kein reiner, allgemeiner Faktor für die Konstruktion und ihre (Nutzungs-) Umgebung. Auch hier ist vielmehr entscheidend, welche inhärente Bedeutung eine Konstruktion hat. Geht man von den Subjunktionen als Konstruktionen aus, muss bezüglich ihrer Frequenz gegebenenfalls unterschieden werden, welche ihrer Bedeutungen ausschließlich der Frequenzwertung zufällt. Sollte die Unterscheidung dieser inhärenten Bedeutungen trotz gleichbleibender Form eine Rolle in den Auswertungen spielen – und damit auch Einfluss auf die Kollostruktionen haben – könnte eine kognitive Repräsentation von Konstruktionen im Croft'schen Sinne nachge-wiesen werden. Insgesamt lassen die Ergebnisse der Experimente jedoch ausschließlich den Rückschluss zu, dass Subjunktionen grundsätzlich einen Einfluss auf die Matrixkonstruktion haben. Vermutlich liegt es an der Art der Experimentdurchführung, dass sich das finite Verb nicht vollständig als kollostruktionale Attraction ableiten lässt. Im Falle der Blickbewegungsstudie hatte mutmaßlich ein Lerneffekt stattgefunden, der die Messungen verfälscht hat. Die dadurch ausschlaggebenden Messungen, die RPDs, lassen vermuten, dass eine kollostruktionale Attraction zwischen Subjunktion und Verb stark genug sein kann, um das finite Verb der Matrixkonstruktion nach einleitender Subjunktion ableiten zu können. Ein Experimentdesign, das Fragestellungen zum jeweiligen kritischen Satz erlaubt, ohne durch die inhärente Bedeutung der verwendeten Subjunktionen eingeschränkt zu sein, sollte darüber Auskunft geben können. Zur Bestimmung des Stimuli-Materials wäre es dann gegebenenfalls sinnvoll, bereits die situationsbeschreibenden Kontextinformationen aus der Kollostruktionsanalyse zu verwenden. Abschließend lässt sich festhalten, dass anhand der vorliegenden Daten die psycholinguistische Realität von Konstruktionen im Sinne von Crofts Radikaler Konstruktionsgrammatik nicht abschließend bestätigt werden konnte. Die Einflüsse der Kontextinformationen verweisen eher auf eine Repräsentation im Sinne der Goldberg'schen Theorie, nach der im Konstrukt-i-kon Ableitungen über Vererbungsverbindungen entstehen und sich über den Gebrauch verfestigen. Um eine Repräsentation im Croft'schen Sinne nachzuweisen, sind entweder anderes Stimuli-Material oder eine andere, flexiblere Sprache notwendig.
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Technische Daten


Erscheinungsdatum
11.11.2021
Sprache
Deutsch
EAN
9783835969933
Herausgeber
VVB Laufersweiler Verlag
Serien- oder Bandtitel
Edition Scientifique
Sonderedition
Nein
Autor
Miriam Findt
Seitenanzahl
207
Einbandart
Broschiert
Einbandart Details
Paperback
Schlagwörter
Kognititiv, Kollostruktion, Psycholinguistik, Konstruktionsgrammatik, Linguistik, Sprache, Blickbewegung, Verhaltenswissenschaft, Witschaftswissenschaft
Thema-Inhalt
CFB - Soziolinguistik MRGL - Medizinstudium, Prüfungsvorbereitung: Professional and Linguistic Assessments Board CFD - Psycholinguistik und Kognitive Linguistik
Höhe
210 mm
Breite
14.8 cm

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