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Beschreibung
Stephen Frears erzählt emotional spannend von einem der größten Sportskandale, dem Dopingskandal um Radrennprofi Lance Armstrong.
Was für ein Mann, dieser Amerikaner Lance Armstrong! Er besiegte den Hodenkrebs und siegte sieben Mal in Folge bei der Tour de France zwischen 1999 bis 2002. Und was für ein Abstieg. Der Weltradsportverband UCI erkannte ihm 2012 die Tour de France-Siege wegen Doping ab, in der Talkhow "Oprahs Next Chapter" ein Jahr später gestand die Radsport-Ikone öffentlich den Dopingmissbrauch. Sportjournalist David Walsh begleitet für die Sunday Times den Höhenflug und das Aus. Schon früh spürte er, dass es ganz gewaltig stank hinter der sauberen Fassade, auch wenn Armstrong jeden Dopingverdacht abbügelte und Presse und Publikum mit einer ausgefeilten Sympathie-Kampagne auf seine Seite zog.
Stephen Frears Drama zeichnet nach Walshs Buch "Seven Deadly Sins" den Überlebenskünstler als charismatischen und skrupellosen Lügner und zeigt das ihn perfide System von Ärzten, Betreuern, Funktionären, Pharmakologen Sponsoren und Aktiven, die betrügen und vertuschen, allesamt schweigen - wie ein Großteil der Journalisten. So kann Armstrong wie viele andere mit Tricksereien und einer Apotheke im Blut von Testosteron, Epo bis Kortison Höchstleistungen bringen, um jeden Preis. "Die Bar ist offen" heißt es mal ironisch, bevor die Sportler ihre Spritzen bekommen.
Das psychologisch spannende Porträt der Kultfigur beeindruckt durch nuancenreiche Differenzierung zwischen Größe und Größenwahn. Ben Foster als Idol ist Oscarverdächtig - ob er am Anfang gegen den Krebs kämpft, auf dem Zenit seines Erfolgs eine Pressekonferenz souverän dirigiert und seinen Gegner mundtot macht, sich in den Bergen körperlich abarbeitet oder knallhart einen Konkurrenten abserviert. Chris O'Dowd als irischer investigativer Journalist bietet ihm schauspielerisch Paroli. Wenn am Schluss Leonard Cohens Song "Everybody knows" erklingt, weckt das noch einmal ein ganz spezielles tragisches Tremolo.Geschichten über gefallene Helden gehen eben unter die Haut. mk.
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