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Technische Daten
Erscheinungsdatum
05.01.2007
Sprache
Deutsch
EAN
9783000211515
Herausgeber
Möbius, Ingo
Sonderedition
Nein
Autor
Ingo Möbius
Seitenanzahl
209
Auflage
5
Einbandart
Gebundene Ausgabe
Autorenporträt
Am 21. September 1919 in Bamberg geboren, entschied sich Walter Heinlein schon in jungen Jahren Offizier zu werden. Im September 1939 trat er als Fahnenjunker in Wien dem Artillerieregiment 74 bei, dem späteren Panzerartillerieregiment 74 der 2. Panzerdivision.
Nach Teilnahme an den Feldzügen im Westen und gegen Griechenland erfolgte Anfang 1941 die Beförderung zum Leutnant. Mit Beginn des Rußlandfeldzuges war Heinlein als Vorgeschobener Beobachter im Einsatz. Für eine entscheidende Waffentat bei Wjasma am 11./12. Oktober 1941 erhielt er das EK II und die Anerkennungsurkunde des Oberbefehlshabers des Heeres. Heinlein durchlebte die Winterkämpfe 1941/42 und wurde am 20. März 1942 mit dem EK I ausgezeichnet. Im Juli 1942 wurde er zum Adjutanten der I. Abteilung des PAR 74 ernannt. In dieser Funktion wurde Walter Heinlein am 1. Februar 1943 zum Oberleutnant befördert.
Nachdem das PAR 74 im Frühjahr 1943 auf Selbstfahrlafetten der Typen „Wespe“ und „Hummel“ umgerüstet worden war, übernahm Oberleutnant Heinlein während der „Operation Zitadelle“ die Führung über die 2. Batterie. In den folgenden Rückzugskämpfen bewährte sich Heinlein an ihrer Spitze wiederholt. Dafür wurde er am 27. Februar 1944 mit dem Deutschen Kreuz in Gold ausgezeichnet.
Nach seiner Beförderung zum Hauptmann am 1. Juni 1944 kämpfte Heinlein mit seiner Batterie an der Invasionsfront. Für seinen Einsatz auf diesem Kriegsschauplatz wurde er zwei Mal zum Ritterkreuz eingereicht, ohne daß es jedoch zu einer Verleihung kam.
Seinen letzten Einsatz erlebte Walter Heinlein in der Ardennenoffensive, in deren Verlauf er am 30. Dezember 1944 in amerikanische Gefangenschaft kam. Nur wenige Tage vorher war er noch zum Führer der I. Abteilung seines PAR 74 ernannt worden.
Walter Heinlein hatte bis zu diesem Zeitpunkt insgesamt 14 Orden und Auszeichnungen verliehen bekommen, darunter neben dem DKiG auch die Ehrenblattspange, das Verwundetenabzeichen in Gold und die Nahkampfspange in Silber.
Die Zeit der Gefangenschaft endete im September 1945. Wieder in seiner Heimatstadt Bamberg baute sich Walter Heinlein eine neue Zukunft auf und wurde ein erfolgreicher Architekt.
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