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Beschreibung
Furchterregend klingt das Wort, das der zehnjährige Josef Ambacher aufschnappt: Sibirien . Die Erwachsenen verwenden es für alles, was im fernen, fremden Osten liegt. Dorthin werden Hunderttausende deutscher Zivilisten – es ist das Jahr 1945 – von der Sowjetarmee verschleppt, unter ihnen auch Josef. Kasachstan ist das Ziel. Dort angekommen, findet er sich in einer harten, aber auch wundersamen, mythenvollen Welt wieder – und er lernt, sich gegen die Steppe und ihre Vorspiegelungen zu behaupten. Mühlheide, 1990: Josef Ambacher wird mit seiner Vergangenheit konfrontiert, als nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion eine Woge von Aussiedlern die niedersächsische Kleinstadt erreicht. Seine Tochter Leila steht zwischen den Welten und muss vermitteln – und das zu einem Zeitpunkt, an dem sie selbst den Spuk der Geschichte zu begreifen und zu bannen versucht. Sabrina Janesch erzählt mitreißend und in leuchtenden Farben die Geschichte zweier Kindheiten, einmal in Zentralasien nach dem Zweiten Weltkrieg, einmal fünfzig Jahre später in Norddeutschland. Dabei spannt sie meisterhaft einen Bogen, der unbekannte, unerzählte Kapitel der deutsch-russischen Geschichte miteinander verbindet. Ein großer Roman über die Suche nach Heimat, die Geister der Vergangenheit und die Liebe, die sie zu besiegen vermag.
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Technische Daten


Erscheinungsdatum
31.01.2023
Sprache
Deutsch
EAN
9783737101493
Herausgeber
Rowohlt Berlin
Sonderedition
Nein
Autor
Sabrina Janesch
Seitenanzahl
352
Auflage
2
Einbandart
Gebundene Ausgabe
Einbandart Details
mit Schutzumschlag

Hersteller: Rowohlt Berlin, Kreuzbergstraße 30, Berlin, Deutschland, produktsicherheit@rowohlt.de, Rowohlt Berlin Verlag GmbH

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5.0
Aus 2 Bewertungen zu Sibir
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Die Geister der Vergangenheit
Elisa P. - Bewertet am 09.02.2023
Zustand: Exzellent
Das Buch fällt zunächst einmal schon aufgrund des Titelbildes auf, das eine nach Insekten schnappende Regenbogenforelle abbildet. Der Sinn einer Regenbogenforelle in Kasachstan erschließt sich wohl erst über ihre Charaktereigenschaften, die Forelle gilt als sehr robust und anpassungsfähig und in Bezug auf Nahrung als nicht sonderlich wählerisch. Diese Eigenschaften brauchten auch die Menschen, die die Rote Armee im Sommer 1945 hinter den Ural verschleppte, egal ob das nun Kasachstan war oder nördlichere Gebiete in Taiga und Tundra. Alles wurde unter dem Begriff Sibirien zusammengefasst. Und in russisch heißt Sibirien SIBIR und damit ergibt sich auch der Titel des Buches. Es gibt zwei parallele Handlungsstränge, einer spielt 1945 und in den Jahren danach und betrifft die Verschleppung einer Familie aus dem Egerland in die kasachische Steppe. Verschleppt wurde der damals 10jährige Josef Ambacher zusammen mit seiner Familie. Diese Familie besteht zunächst einmal aus Mutter, Großeltern und Tante, der Vater war im Krieg gefallen. Auch die Mutter bleibt nicht lange bei Ihnen, der erste Schneesturm am Tag ihrer Ankunft in Nowa Karlova verwischt für immer ihre Spuren. Glücklicherweise ist Josef noch ein Kind, er kann sich anpassen, ist lernwillig und –fähig und er ist auch offen gegenüber ganz fremden Kulturen wie den Kasachen im Nachbardorf. Mit dem gleichaltrigen Tachawi freundet er sich schon ganz zu Anfang an und die Freundschaft bleibt bestehen. Die Familie hat insofern Glück, als ihre Berufskenntnisse im Dorf und in der Kolchose gefragt sind, die Tante ist Krankenschwester und findet sofort eine Anstellung im Medpunkt, der Großvater ist Tischler, auch seine Kenntnisse sind gefragt. Die zweite Handlung spielt am Rand der Lüneburger Heide in Niedersachsen, 45 Jahre später, kurz vor und nach der Wiedervereinigung. Die damals verschleppte Familie Amberger konnte 1955 wieder nach Deutschland zurückkehren und baute sich eine Zukunft in Niedersachsen auf. Das Erlebte war aber im Unterbewusstsein immer vorhanden und selbst die in Deutschland geborene Tochter Leila fühlt sich anders als die Kinder der „eingeborenen“ Niedersachsen. Sie bleibt in der Schule isoliert von den „Normalos“, ihre Freunde sind die Kinder anderer Auswandererfamilien. Und ähnlich wie der Vater spielen die Kinder in ihrer Freizeit Ausnahme- und Mangelsituationen nach und richten sich überall geheime Lager ein. 1990 öffnen sich die Grenzen und es kommen Tausende Russlanddeutsche, auch nach Niedersachsen. Mit diesen Spätaussiedlern kehren auch die Erinnerungen zurück, das damals Erlebte drängt wieder an die Oberfläche. Es scheint, als ob die Geister Kasachstans Josef Amberger noch immer in ihren Fängen halten. Seine Frau und Tochter Leila leiden darunter. Die Erinnerung bleibt bestehen, auch wenn man sich äußerlich von allem getrennt hat, was aus dieser Zeit noch vorhanden war. Und so fasst Leila schließlich einen ganz besonderen Entschluss. Eigentlich möchte man wissen, wie es weitergeht. Schafft es Leila, die Krankheit ihres Vaters aufzuhalten? Können die Geister endlich gebannt werden? Es ist ein Buch, das wohl noch einige Zeit nachwirken wird und das man vielleicht nach einigem Nachdenken auch noch einmal anders beurteilt. Es erschließt sich einem Zug um Zug.
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Nomadisieren
Tanja K. - Bewertet am 28.01.2023
Zustand: Exzellent
Für Familiengeschichten vor dem Hintergrund der Weltgeschichte bin ich immer gerne zu haben. Dieses Große im Kleinen, dieses Umfassende, die Erfahrungen der vergangenen Generationen, die bis in die Gegenwart nachwirken, bietet für mich meistens die Grundlage einer bewegenden Geschichte, wie sie hier von Sabrina Janesch in "Sibir" großartig erzählt wird. Die Weite, Stille, unvorstellbare Kälte und sengende Hitze der Steppe Kasachstans und die Stärke der Menschen, die dort leben, weil es ihre Heimat ist, oder weil sie dorthin verbannt wurden, ist unmittelbar spürbar. Es lässt einen im Angesicht von Unwirtlichkeit und politischer Gefahr in der Sowjetunion der Nachkriegszeit schaudern, aber gleichzeitig auch die Nostalgie einer herumstromernden Jugend in Freiheit und Selbstbestimmtheit nachfühlen, wie Josef sie erlebt hat. Diese Jugendzeit, die man als Kind nur als Abenteuer verarbeiten kann, spiegelt sich erstaunlich in der Jugend seiner Tochter Leila, aufwachsend am Stadtrand eines niedersächsischen Ortes in den 1990er Jahren. Beide Zeiten sind auf ihre Art wirklich spannend und nachvollziehbar dargestellt. Sehr bedrückend wird deutlich, dass die Russlanddeutschen und Spätaussiedler durch die deutsche und europäische Geschichte zu Heimatlosen und überall Fremden gemacht wurden, die, zu Deutsch in den Ländern der Sowjetunion, zu Russisch später in Deutschland, nirgendwo richtig dazu gehören und sich am Rande der bestehenden Gesellschaften auf ihre eigenen Gemeinschaftsstrukturen verlassen. Vielleicht gehören sie aber statt keiner gleich drei Kulturen an, wie durch Josefs Sammeln der Wörter auf Deutsch, Russisch und Kasachisch annehmen lässt. Die Lektüre hat mich daran erinnert, dass auch wir in den 90er Jahren von einem Tag auf den anderen vier "russische" Kinder in unsere Schulklasse bekommen haben, was damals soweit ich weiß allerdings nicht wirklich thematisiert oder irgendwie erklärt wurde. Auch diese Kinder sind mehr oder weniger für sich geblieben, dabei weiß ich nicht einmal, ob sie sich vorher eigentlich kannten, oder in dieser Situation aneinander festgehalten haben. Ich habe das Gefühl, dass ich mir jetzt, rückblickend für mein jüngeres Ich, sehr viel mehr vorstellen kann, was diese Familien wohl erlebt und gefühlt haben. Das Coverbild des Buches lässt mich ein bisschen rätseln, die Forelle (?) taucht im Text auf, aber ihre Bedeutung entzieht sich mir noch. "Sibir" ist eine starke, berührend erzählte Geschichte mit sehr interessanten Figuren in allen Erzählebenen. Auch die von Julia Nachtmann stimmig und angenehm eingelesene Hörbuchversion kann ich sehr empfehlen, auch weil der Klang der kasachischen Eigennamen mir sehr gut gefallen und die Atmosphäre sehr passend ergänzt hat.
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