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  • Könnte ein Mängelexemplar sein oder ein abweichendes Cover haben (z. B. Clubausgaben)
  • Gut für den Eigenbedarf geeignet
Beschreibung
Cho Nam-Joos minimalistische und doch messerscharfe Prosa hat nicht nur Leserinnen weltweit begeistert, sondern auch Massenproteste in Korea ausgelöst. Kim Jiyoung lebt am Rande der Metropole Seoul. Die Mittdreißigerin hat erst kürzlich ihren Job aufgegeben, um sich um ihr Baby zu kümmern. Doch schon bald zeigt sie seltsame Symptome: Jiyoungs Persönlichkeit scheint sich aufzuspalten, denn sie schlüpft in die Rollen ihr bekannter Frauen. Ihr unglücklicher Ehemann schickt sie zu einem Psychiater. Nüchtern erzählt eben dieser Psychiater Jiyoungs Leben nach, ein Leben bestimmt von Frustration und Unterwerfung, denn ihr Verhalten wird stets von den männlichen Figuren um sie herum überwacht. »Kim Jiyoung, geboren 1982« zeigt das schmerzhaft gewöhnliche Leben einer Frau in Korea und gleichzeitig deckt es eine Alltagsmisogynie auf, die jeder Frau – egal, wo auf der Welt – nur allzu bekannt vorkommt.
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Technische Daten


Erscheinungsdatum
06.10.2022
Sprache
Deutsch
Originalsprache
Koreanisch
EAN
9783462003567
Herausgeber
Kiepenheuer & Witsch
Titel in Originalsprache
Kim Jiyoung, Born 1982
Sonderedition
Nein
Autor
Cho Nam-Joo
Seitenanzahl
208
Auflage
5

Hersteller: Kiepenheuer & Witsch GmbH, Bahnhofsvorplatz 1, Köln, Deutschland, produktsicherheit@kiwi-verlag.de, Verlag Kiepenheuer & Witsch GmbH & Co. KG

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5.0
Aus 4 Bewertungen zu Kim Jiyoung, geboren 1982
Aus 4 Bewertungen zu Kim Jiyoung, geboren 1982
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Wichtiges feministisches Werk über eine durchschnittliche Frau
Annegret H. - Bewertet am 06.03.2021
Zustand: Exzellent
Auf den ersten Blick lebt Kim Jiyoung das Leben einer modernen Frau: Sie studiert, datet unmd findet schließlich einen Job, der ihr gefällt und der ihr liegt. Von außen betrachtet ein völlig durchschnittliches Leben einer durchschnittlichen Frau, das Cho Nam-Joo beinahe nüchtern erzählt. Am Beispiel ihrer Protagonistin zeigt die Autorin jedoch minutiös, wie Frauen in Südkorea systematisch benachteiligt werden. Schon als Babys werden Jungs Mädchen vorgezogen und auch später haben Männer überall Vorteile, die den meisten Frauen verwehrt bleiben: So empfiehlt z.B. die Uni der Protagonistin interessierten Unternehmen nur männliche Studenten für Jobs, auch wenn die Studentinnen bessere Leistungen bringen. Um überhaupt eine Stelle zu finden, muss sich Jiyoung deutlich mehr anstrengen. Als sie endlich einen Job hat, werden auch dort die Männer besser gefördert. So ist es in jeder Phase ihres Lebens. Wird die junge Frau von Männern belästigt, hat sie das natürlich selbst provoziert, kennt man ja. Zwar bewegt sich etwas in der südkoreanischen Gesellschaft, wie am Vergleich zwischen Jiyoung und ihrer unglücklichen Mutter gezeigt wird. Im Gegensatz zur Mutter konnte die Tochter beispielsweise studieren. In anderen Bereichen wie der Kindererziehung hat sich hingegen wenig getan. Auch von Jiyoung wird erwartet, dass sie nach der Geburt ihres ersten Kindes ihren Job kündigt. Das tut sie schließlich auch. Es bricht einem das Herz, wie sie unter dem Druck der Gesellschaft und ihrer eigenen Familie ihre geliebte Karriere aufgibt. Der beschreibende Stil der Autorin verweilt nicht bei einzelnen Episoden, sondern erzählt Jiyoungs Geschichte auf etwas über 200 Seiten rasant und ohne moralischen Zeigefinger. Dadurch kommen die ständigen großen und kleinen Diskriminierungen, die die Alltag bestimmen, geballt zur Geltung. Die Protagonistin versucht sich gegen gesellschaftliche Normen aufzulehnen und ihren eigenen Weg zu gehen, stößt am Ende aber immer wieder an gläserne Decken und Wände. Das letzte Kapitel schafft den passenden wie erschreckenden Abschluss. Es handelt 2016, der Gegenwart der Erzählung, und zeigt, wer auf den vorangegangenen Seiten über Kim Jiyoungs Leben berichtet hat. Es ist eine Person, die eigentlich Verständnis für Jiyoung und Frauen generell haben sollte. Und die am Ende trotzdem die sexistischen Strukturen reproduziert, die Frauen wie Kim Jiyoung diskriminieren.
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Ungeschönte Wahrheit
Natalie B. - Bewertet am 06.03.2021
Zustand: Exzellent
Das Buch erzählt die Lebensgeschichte von Kim Jiyoung, die in Korea lebt. Ihr Leben und Alltag spiegeln den vieler Frauen in Korea wider. Nach der Geburt ihrer Tochter gibt sie ihren Job, den sie eigentlich sehr gerne mag, auf, und kümmert sich um die Erziehung. Langsam verändert sich Kims Verhalten und sie nimmt Wesenszüge von anderen Personen in ihrem Umfeld an. Besorgt konsultier ihr Mann einen Psychiater. Die Geschichte ist anders aufgebaut, als ich anfangs erwartet habe, aber das ist nicht negativ anzusehen. Die merkwürdigen Stimmungsschwankungen von Kim spielen nur am Anfang eine Rolle, dann wird ihr Leben von der Kindheit bis ins Erwachsenenalter erzählt. Das Buch ist dabei eine Mischung aus Roman und fast schon Sachbuch. Kim ist zwar eine fiktive Person, aber viele Frauen in Korea leben und sind genauso aufgewachsen wir es hier beschrieben wird. Immer wieder werden reale Fakten in die Handlung eingebaut. So wird auf eine unterhaltsame, aber auch ernste Art, ein ernstes Thema angesprochen. Kim hat kein schlechtes Leben, aber dennoch ist es geprägt durch Unterdrückung und Ungerechtigkeit. Der jüngere Bruder wird bevorzugt behandelt. Ihr wird die Schuld geben, wenn Männer sie ungebührlich angehen. Für sie ist viel schwerer einen guten Job zu bekommen und darin Anerkennung zu erfahren. Sie gibt diesen Beruf wieder auf, um sich um die Tochter zu kümmern. Ihr Leben ist weniger als das eines Mannes. Es ist erschreckend wie Frauen in Korea immer noch unterdrückt werden und wie lange es als normal angesehen wurde und nichts dagegen unternommen wurde. Noch erschreckender ist der Gedanke, dass es in vielen Teilen der Welt so ist. Selbst im „fortschrittlichen“ Westen haben es Frauen immer noch in vielen Dingen schwer und es wird noch viele Jahre bis zu einer wirklichen Gleichstellung brauchen. Ein sehr wichtiges Buch, das den Nerv der Zeit trifft. Nicht nur für Frauen eine lesenswerte Lektüre.
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Traditionen müssen gebrochen werden!
Sophie L. - Bewertet am 17.02.2021
Zustand: Exzellent
Der Roman, der teilweise so nüchtern wie ein Sachbuch geschrieben ist erzählt Jiyoungs Lebensgeschichte vom Kindergartenalter bis ins Alter von Mitte 30. Es werden über viele Situationen in ihrem Leben berichten, die zeigen, dass es einen großen Unterschied macht, ob man als Frau oder als Mann geboren wurde. Oft ist Jiyoung Ungerechtigkeiten auf Grund ihres Geschlechts ausgesetzt. Zwischendurch werden auch Anekdoten aus dem Leben ihrer Mutter erzählt, die ebenso viele Dinge vorgeschrieben bekommt, nur weil sie eine Frau ist. Der Text erinnert eher an einen Bericht als an einen Roman, was dadurch verstärkt wird, dass immer wieder Fußnoten auftauchen, die Studien zur Geschlechterungerechtigkeit in Südkorea zitieren, was aus meiner Sicht sehr interessant ist. Beim Lesen gab es einige Stellen, die mir Hoffnung gemacht haben, wenn beschrieben wurde, was sich in letzter Zeit im Bezug auf die Gleichberechtigung getan hat, jedoch reicht das noch lange nicht! Es herrschen immer noch viele Traditionen, die endlich gebrochen werden müssen, denn oft hat mich die Erzählung wütend gemacht und mir alle Hoffnung genommen. Diese Gegebenheiten aus Südkorea lassen sich leider auf alle Länder dieser Welt übertragen und somit sollte jeder Mensch dieses Buch lesen und das Handeln der Gesellschaft im Bezug auch Geschlechtergerechtigkeit überdenken!
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Bedrückend ehrlich
Charlene B. - Bewertet am 11.02.2021
Zustand: Exzellent
Die Geschichte um Kim Jiyoung hat mich nachhaltig beeindruckt. Wir begleiten die Südkoreanerin von ihrer Geburt im Jahr 1982 bis ins Jahr 2016, in dem das Buch auch tatsächlich erschienen ist. Dabei wird die Geschichte jedoch nicht von Jiyoung selbst erzählt, sondern von ihrem Psychiater, der sie aufgrund seltsamer Symptome behandeln soll. Das Buch ist in Abschnitte aufgeteilt, welche immer mehrere Jahre umfassen und Jiyoungs Leben als Kind, Jugendliche, Studentin und Ehefrau beleuchten. Dabei wird in der Erzählung immer deutlich, wie sie von Männern in ihrer Umgebung beeinflusst, unterdrückt und belästigt wurde. Doch nicht nur von Männern geht eine emotionale Gewalt aus, auch die internalisierte Misogynie der Frauen, mit denen sie zusammen studiert oder arbeitet, beeinflussen Jiyoung, sodass sie am Ende nicht mehr das sagt, was sie wirklich denkt, sondern nur noch Antworten gibt, die in der Gesellschaft auch anerkannt sind. Besonders hat mich mitgenommen, dass die beschriebenen Situationen keine Ausnahmefälle sind. Jeder kennt das „Was sich liebt, das neckt sich“ aus Kindheit und Jugend, kennt das „Wenn du nicht drauf eingehst, wird er schon wieder aufhören“ und sehr oft ist „Stell dich nicht so an, er ist doch nur freundlich“ eine Antwort, wenn man darauf hinweist, dass einem eine Person zu nahe gekommen ist. Ich musste beim Lesen mehrmals inne halten, um zu rekapitulieren, was da passiert und wie oft es mir selbst schon widerfahren war. Das macht das Buch bedrückend, denn ich wurde als Leser direkt darauf hingewiesen, was in unserer Gesellschaft - auch an internalisierter - Misogynie existiert und dass sich diese durch alle Gesellschaftsschichten und Altersgruppen zieht. Natürlich ist das Buch in seiner geschilderten Kultur ein koreanisches, doch keine der Verhaltensweisen habe ich bisher nicht auch in Europa sehen können. Für mich ist es natürlich ein wichtiges Buch für Männer, aber noch wichtiger ist es meines Erachtens für Frauen, um zu sehen, dass man nicht alleine mit dem Erlebten ist.
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