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Der Umwelt zuliebe

Die Angst vor dem kindlichen Tyrannen

Miriam Gebhardt (Gebundene Ausgabe, Deutsch)

Optischer Zustand
Beschreibung
Erziehung und Angst – eine Geschichte der elterlichen Verunsicherung Miriam Gebhardt untersucht die Geschichte der Erziehung im 20. Jahrhundert und stellt fest, dass Ärzte, Erzieher und Eltern stets getrieben waren von der Furcht vor dem kleinen Haustyrannen. Bis in die sechziger Jahre warnte man Väter und Mütter eindringlich vor zu viel Verständnis und Zärtlichkeit gegenüber ihrem Nachwuchs. Es galt die strenge Parole: „Kinder nicht küssen!“ Deutsche Eltern im 20. Jahrhundert waren hin- und hergerissen zwischen Norm und Liebe, zwischen Strenge und Verständnis. Von allen Seiten stürmten Ratschläge und Warnungen auf sie ein, man solle sich nur ja nicht von den Bedürfnissen des Kindes gängeln lassen. Es galt, ein wildes Wesen zu zähmen. Wissenschaftler, Ärzte und Hebammen waren sich einig – gefordert wurde eiserne Konsequenz beim Einhalten der Schlaf- und Essrhythmen, wenig Körperkontakt und kein Mitleid. Nur so würde der Nachwuchs für die Härten des Lebens gerüstet. Miriam Gebhardt untersucht die Geschichte der Früherziehung im 20. Jahrhundert und widmet sich Fragen, die heute noch brandaktuell sind. Denn nach wie vor erhitzt kaum eine Debatte die Gemüter mehr als jene darüber, wie man den Nachwuchs am besten auf das Leben vorbereitet.
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Technische Daten


Erscheinungsdatum
10.12.2009
Sprache
Deutsch
EAN
9783421044136
Herausgeber
DVA
Sonderedition
Nein
Autor
Miriam Gebhardt
Seitenanzahl
336
Einbandart
Gebundene Ausgabe
Einbandart Details
mit Schutzumschlag
Buch Untertitel
Eine Geschichte der Erziehung im 20. Jahrhundert
Schlagwörter
Pädagogik & Erziehung
Thema-Zusatz
zweite Hälfte 20. Jahrhundert (1950 bis 1999 n. Chr.)
Höhe
215 mm
Breite
13.5 cm
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