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★★★★★
☆☆☆☆☆
Spannend und gut durchdacht
Ersan H. - Bewertet am 16.02.2026
Zustand: Exzellent
Das Cover sieht mega aus und ist direkt ein Eyecatcher.
Nachdem mich die Burg sehr enttäuscht hat war ich auf ihren neuen Thriller sehr gespannt. Das Buch fängt schon an wie ein übler Alptraum. Viola wacht im Krankenhaus auf und weiß nicht, was ihr passiert ist. Sie hat ein Bein verloren und… gebrochene Rippen, aber sie lebt immerhin. Als sie wieder zuhause ist, muss sie ihr Leben neu gestalten. Mit einem Bein ist alles anders. Noch dazu hat ihr Mann ihr eine Pflegerin besorgt, die sich mehr wie eine Wächterin benimmt. Viola wird auf Schritt und Tritt überwacht und ihr Mann benimmt sich seltsam. Was ist bloß los? Sie verteilt gezielt GPS Tracker um herauszufinden, was sie so tun, die Menschen um sie herum, die behaupten, nur ihr Bestes zu wollen. Ich , kam super in die Geschichte und konnte es nicht mehr weglegen. Man wird zusammen mit Viola hineingezogen in eine originelle Geschichte, die immer finsterer wird. Da ist eine Frau mit Handicap, die sich nicht unterkriegen lässt, finstere Gestalten, unerwartete Helfer, einige Überraschungen, gegen Ende sogar ein ganzer Packen davon. Das neue Buch von Ursula Poznanski ist ein spannender Pageturner, eine ganz neue Geschichte mit einigem Thrill, originellen Ideen und Frauenpower, allerbeste Unterhaltung.
Für mich eine klare Leseempfehlung 4 von 5⭐️
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☆☆☆☆☆
Ein spannender Thriller
Sabrina B. - Bewertet am 02.02.2026
Zustand: Exzellent
Dies war mein erstes Buch von Ursula Poznanski, aber soviel kann ich zu Beginn schon mal sagen: Es wird nicht mein Letztes bleiben.
Das Buch beginnt direkt im Krankenhaus. Dort liegt Viola nach einem schweren Unfall, bei dem sie eins ihrer Beine veloren hat. An den Unfall selbst kann sie sich aber… nicht erinnern und auch nicht, was sie im Weinkeller gemacht hat, wo sich der Unfall ereignet hat. Wieder zurück zu Hause wird Viola von einer Pflegekraft betreut, die sie auf Schritt und Tritt im Auge behält. Viola zieht ins Gästezimmer oben ein, während ihr Mann weiterhin das Schlafzimmer in der ersten Etage benutzt und sich immer mehr von Viola zurückzieht. Hat er was zu verbergen? Und wie ist es zu dem Unfall von Viola gekommen?
Der Schreibstil der Autorin hat mir sehr gut gefallen. Von Beginn an schwingt eine gewisse Grundspannung mit, die über das ganze Buch bestehen bleibt. Man bekommt neue Informationen nur in sehr kleinen Häppchen und schnell merkt man, dass hier einige Personen etwas verheimlichen. Die Kapitel sind aus Violas Perspektive geschrieben und die Länge der Kapitel war perfekt. Ich mag es immer sehr, wenn die Kapitel nicht zu lang sind und man sich beim Lesen denkt: "Ach komm, ein Kapitel geht noch". Das war hier auf jeden Fall gegeben. Viola als Charakter mochte ich sehr gerne. Sie lässt sich nicht von dem Unfall unterkriegen und hat einen starken Willen.
Auf den letzten 100 Seiten nahm die Spannung dann nochmal zu. Die Auflösung am Ende hat mir gut gefallen, auch wenn ich einen Teil davon schon erahnt habe. Ich hatte einige schöne Lesestunden und kann das Buch klar weiterempfehlen.
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☆☆☆☆☆
Verhängnisvoll
Kerstin W. - Bewertet am 31.01.2026
Zustand: Sehr gut
Die junge Innenarchitektin Viola Decker wacht im Krankenhaus auf und stellt erschrocken fest, dass ihr ein Bein fehlt. Sie erfährt, dass sie im Weinkeller ihres Mannes einen Unfall hatte. Ihr Mann Adam, ein bekannter Meinungsforscher, scheint sich bestens um sie zu kümmern. Ohne Viola um ihre… Meinung zu fragen, engagiert er eine Pflegerin. Nun befindet sich Viola mit der verschlossenen Pflegerin in Erdgeschoss ihres Hauses. Der Umbau des alten Gemäuers geht nicht voran. Zudem sind für die junge Frau plötzlich wichtige Utensilien nicht mehr auffindbar. Ihr Misstrauen ist geweckt, sie besorgt sich digitale Tracker. Damit beobachtet sie neben ihrem Ehemann bald auch weitere Personen und ist geschockt.
Bereits das raffiniert in Violett gestaltete Cover signalisiert Alarm.
Die beklemmende Atmosphäre, in der sich Viola befindet, hat Ursula Poznanski zunächst sehr authentisch dargestellt. Zweifel an ihrem Ehemann Adam und seinem Verhalten kommen für mich noch im Krankenhaus auf. Die Situation für Viola im Haus, von einem Zuhause möchte ich nicht reden, ist ebenso beängstigend. Was zunächst vor allem an ihrer distanzierten, sehr undurchsichtigen Pflegerin liegt, die Viola mehr überwacht als betreut. Aber auch ihr Mann verstrickt sich zunehmend in Unwahrheiten über seinen Alltag. Sie ist den beiden nahezu schutzlos ausgeliefert, was sie bald ändert.
Die Idee der Autorin, Tracker in den Ablauf des Thrillers zu bringen, war für mich neu und hat mich zunächst interessiert. Die technischen Detail dazu wurden verständlich erklärt. Nun kann Adam kaum noch einen Schritt tun, ohne dass Viola ihn überwacht. Aber geht es ihr dadurch besser? Ich denke nicht, da sie nicht den Mut aufbringt, ihren Mann direkt auf ihren Verdacht anzusprechen. Auch ihre Freundinnen sind für ihre Psyche keine große Hilfe.
Zur Mitte des Buches wird die Handlung aus meiner Sicht unnötig in die Länge gezogen, die Spannung ließ nach. Die Szenen lieferten teilweise keine neuen Erkenntnisse. Das Ende des Buches wirkte an den Haaren herbeigezogen. Mit Ausnahme des Nachbarsohnes Benno besaßen auch die Nebenfiguren keine überzeugende Tiefe. Ich vergebe für den Thriller, der mich nicht überzeugen konnte, daher nur drei Sterne.