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Obervogtländisches Mühlenbuch Band II / Geschichte von Siebenbrunn Band II

Werner Pöllmann (Unbekannter Einband, Deutsch)

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Beschreibung
Das Bild auf dem Außentitel von Hanna Jordan zeigt, es geht u.a. in diesem Buch um die Papiermühle Schönlind, aber nicht nur. Es ist der zweite von drei Bänden über die Mühlen der Region und die Ortsgeschichte Siebenbrunns. Der zweite Band besteht aus insgesamt 208 Seiten, im Mühlenteil mit 120 Abbildungen (Fotos, Skizzen und Karten), davon 52 in Farbe, in der Dorfchronik sind es 275 Abbildungen, davon 56 in Farbe (deshalb auch ein etwas höherer Preis). Der Mühlenteil ist auf die Papierproduktion beschränkt und wird Leser im gesamten Vogtlandkreis, in Oberfranken (Hof, Selb und Dünkelhammer), im Egerland, im Ascher Land und Südostthüringen (Blankenberg, Blankenstein und Greiz) finden. Um den Zusammenhang bei den Papiermachern nicht zu verlieren, werden in diesem Band II 22 weitere Papiermühlen im Umkreis von 19 km um Bad Brambach vorgestellt. Im Band III folgen dann 80 weitere Mühlen im Radius von 11 km um den Landwüster Wirtsberg. Auf diese Weise werden u. a. auch alle Mühlen an der Weißen Elster von der Quelle bis zur Einmündung des Eisenbaches erfasst. Als nördliche Begrenzung dienen der Tetterwein- und Eisenbach sowie die Zwota, deren Mühlen und Hammerwerke mit einbezogen sind. Damit ist das Werk auch für Heimatfreunde im gesamten Südvogtland und im Ascher Land sowie für Mühlenforscher deutschlandweit eine Fundgrube historischer Fakten, Bilder, Pläne und Landkarten. Korrekturen bzw. Ergänzungen zum Band I befinden sich hier und auf den folgenden drei Seiten. Die Dorfchronik beleuchtet im Band II die Geschichte der Dorfschule, der Feuerwehr und der Verwaltung. Beide Weltkriege und die politischen Umbrüche sind weitere Themen. Auf besonderes Interesse wird das Kapitel Handel und Verkehr u. a. mit Postmeilensäulen und Meilensteinen stoßen. Für Philatelisten sind 43 Abbildungen von Poststempeln und für Eisenbahnfreunde 92 Abbildungen rund um den Bahnhof ein Grund mehr, dieses Buch zu erwerben. Band III beinhaltet die Gastronomie, das Vereinsleben, Industriebetriebe und die Veränderungen seit dem Ende der DDR. Außerdem werden alle Orte mit dem Namen „Siebenbrunn“ im deutschsprachigen Raum und darüber hinaus beschrieben.
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Technische Daten


Erscheinungsdatum
01.06.2020
Sprache
Deutsch
EAN
9783982147901
Herausgeber
Heimatverein Markneukirchen
Sonderedition
Nein
Autor
Werner Pöllmann
Seitenanzahl
208
Einbandart
Unbekannter Einband
Buch Untertitel
Papiermühlen und Papierfabriken im Vogtland und seiner näheren Umgebung mit ausführlicher Darstellung von 22 Papiermühlen im Umkreis von 19 km um Bad Brambach
Autorenporträt
Werner Pöllmann wurde 1953 als Spross eines alteingesessenen (1542) Markneukirchner Bürgergeschlechts und Sohn eines Postangestellten auf einem Bauernhof in Siebenbrunn geboren. ... Unter seinen Ahnen finden sich ... der Müller und Zimmermann Martin Wettengel, der 1694 auf der Roßbacher Lazarusmühle am Tetterweinbach nachweisbar ist. Wettengels Sohn Lazarus, dessen Nachkommen auf dieser Mühle bis 1816 ebenfalls alle Lazarus hießen, war Pöllmanns Ur-ur-ur-ur-Urgroßvater. Auch Johann Nicolaus Wettengel (1774-1818), Gründer der Papiermühle in der Landesgemeinde, gehört zu den direkten Vorfahren (Ur-ur-ur-Urgroßvater) des Autors. Pöllmann besuchte 1960-70 die 10-klassige, allgemeinbildende, polytechnische Oberschule. Die ersten beiden Jahre in Siebenbrunn und dann acht Jahre in Markneukirchen. Nach einer dreijährigen Berufsausbildung mit Abitur in Dresden und 18 Monaten Grundwehrdienst in der NVA studierte er vier Jahre an der Pädagogischen Hochschule Dresden. Als Diplomlehrer für Geografie und Mathematik arbeitete er zwei Jahre in Leipzig und von 1981 bis 2016 35 Jahre an seiner Heimatschule. Er gehört zum Gründungskollegium des 1992 errichteten Gymnasiums Markneukirchen. Pöllmanns publizistische Tätigkeit begann 1972 im „Kulturboten für den Musikwinkel“. Als Verfasser des Wanderheftes 39 „Klingenthal - Markneukirchen - Schöneck“, das der Tourist-Verlag 1987 verlegte, stellte er sein heimatkundliches Wissen unter Beweis, das weit über seinen Wohnort hinausreicht. In den 1990er Jahren veröffentlichte er hunderte Beiträge in Lokalzeitungen. Pöllmann ist ehrenamtlicher Denkmalpfleger im Vogtlandkreis, Bereichsbeauftragter der Forschungsgruppe „Kursächsische Postmeilensäulen e.V.“ und Mitautor des „Vogtlandatlas“. Er ließ dutzende Postmeilensäulen des 18. Jh. und Meilensteine des 19. Jh. im gesamten Vogtlandkreis restaurieren bzw. durch Repliken ersetzen. Seine Forschungsschwerpunkte liegen in der Verwaltungs-, Verkehrs-, Territorial- und Kirchengeschichte der Region im Vierländereck von Bayern, Böhmen, Sachsen und Thüringen. Seine Idee vom „Drei-Freistaaten-Stein“ wurde nach zehn Jahren 2007 realisiert. 2010 publizierte Pöllmann seine „Einblicke in 650 Jahre Stadtentwicklung“ Markneukirchens. Seit 2004 erforscht er das Schicksal der Juden im südlichen Vogt- und westlichen Egerland und legte 2012 ein umfangreiches Buch (250 Seiten) darüber vor. 2015 folgte ein Heft über Erich Wild mit Pöllmann als Co-Autor, das der Heimatverein Markneukirchen herausgab. 2016 schrieb er ein Buch über die Eisenbahn im Vogt- und Egerland (200 Seiten) und 2017 entstanden aus Anlass des 125. Jahrestages der Schulhausweihe und des 25-jährigen Bestehens des Gymnasiums Markneukirchen seine 280 Seiten umfassenden „Einblicke in 500 Jahre Schulentwicklung“.

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