Bis zu 50 % günstiger als neu 3 Jahre rebuy Garantie Professionelles Refurbishment
ElektronikMedien
Tipps & News
AppleAlle anzeigen
TabletsAlle anzeigen
HandyAlle anzeigen
Fairphone
AppleAlle anzeigen
iPhone Air Generation
GoogleAlle anzeigen
Pixel Fold
HonorAlle anzeigen
HuaweiAlle anzeigen
Honor SerieY-Serie
NothingAlle anzeigen
OnePlusAlle anzeigen
OnePlus 11 GenerationOnePlus 12 Generation
SamsungAlle anzeigen
Galaxy XcoverWeitere Modelle
SonyAlle anzeigen
Weitere Modelle
XiaomiAlle anzeigen
Weitere Modelle
Tablets & eBook ReaderAlle anzeigen
Google
AppleAlle anzeigen
HuaweiAlle anzeigen
MatePad Pro Serie
MicrosoftAlle anzeigen
XiaomiAlle anzeigen
Kameras & ZubehörAlle anzeigen
ObjektiveAlle anzeigen
System & SpiegelreflexAlle anzeigen
WearablesAlle anzeigen
Fitness TrackerAlle anzeigen
SmartwatchesAlle anzeigen
Xiaomi
Konsolen & ZubehörAlle anzeigen
Lenovo Legion GoMSI Claw
NintendoAlle anzeigen
Nintendo Switch Lite
PlayStationAlle anzeigen
XboxAlle anzeigen
Audio & HiFiAlle anzeigen
KopfhörerAlle anzeigen
FairphoneGoogle
LautsprecherAlle anzeigen
Beats by Dr. DreGoogleYamahatonies
iPodAlle anzeigen

Handgeprüfte Gebrauchtware

Bis zu 50 % günstiger als neu

Der Umwelt zuliebe

Landwirtschaftliches Genossenschaftswesen und Agrarpolitik in der SBZ/DDR 1945-1950/51

Jens Schöne (Broschiert, Deutsch)

Keine Bewertungen vorhanden
Optischer Zustand
Beschreibung
In seiner Studie widmet sich Jens Schöne detailliert und kenntnisreich der Geschichte der traditionellen landwirtschaftlichen Genossenschaften (Raiffeisen) in der sowjetischen Besatzungszone und der frühen DDR. Im Mittelpunkt steht dabei die Frage, warum das Genossenschaftswesen nach 1945 einen umfassenden Aufschwung erlebte und dann innerhalb weniger Jahre seine Existenzberechtigung verlor. Auf der Grundlage unveröffentlichter Quellen hinterfragt Jens Schöne die Intentionen der sowjetischen Besatzungsmacht ebenso wie die Ziele und Handlungsfreiräume der KPD/SED, die den einsetzenden Transformationsprozeß wesentlich vorantrieb. Anhand des personellen wie organisatorischen Auf- und Umbaus des ländlichen Genossenschaftswesens zeigt er auf, daß der agrarstrukturelle Wandel in der SBZ/DDR keineswegs das Ergebnis einer kontinuierlich verschärften Vorgehensweise war, sondern vielmehr aus zwei Radikalisierungsschüben resultierte. Während die Genossenschaften im Rahmen der Bodenreform ihre zentrale Stellung zunächst behaupten konnten, wurden sie ab 1948 selbst zum vorrangigen Ziel der kommunistischen Gesellschaftspolitik auf dem Lande. Damit jedoch war das Ende der traditionellen genossenschaftlichen Entwicklung in der SBZ/DDR besiegelt, und bereits 1950 fand diese durch die Zwangsverschmelzung des zentralen Genossenschaftsverbandes mit der Vereinigung der gegenseitigen Bauernhilfe ihren Abschluß. Wie konnte es gelingen, eine derart komplexe und ökonomisch erfolgreiche Organisation wie das Genossenschaftswesen innerhalb weniger Jahre nahezu vollständig in die staatlich gelenkte Planwirtschaft zu inkorporieren? Welche Rolle spielten die Genossenschaften in den bündnispolitischen Bestrebungen der KPD/SED? Warum förderte die Besatzungsmacht die Genossenschaften bis 1948, um dann einen abrupten Kurswechsel zu vollziehen? Und nicht zuletzt: In welchen Zusammenhang stand die Zerschlagung der traditionellen Genossenschaften mit dem Aufbau der landwirtschaftlichen Produktionsgenossenschaften (LPG), der nur kurze Zeit später begann? Diesen und weiteren Fragen geht Jens Schöne in seiner Studie nach und schließt damit eine wesentliche Forschungslücke im Bereich der Agrargeschichte der SBZ/DDR. Der Autor: Jens Schöne ist Doktorand an der Technischen Universität Dresden und promoviert über die Agrarwirtschaft und -gesellschaft der DDR in den 1950er-Jahren. Rezension von Ulrich Kluge aus der Vierteljahresschrift für Sozial- und Wirtschaftsgeschichte; 89.Band, Heft 3/2002: (.) Schöne geht der Frage nach, warum die Sowjetische Militäradministration (SMAD) das landwirtschaftliche Genossenschaftssystem, das mit dem Untergang der Weimarer Republik ein Opfer der nationalsozialistischen Agrarpolitik wurde, in ihrem Herrschaftsbereich bis 1948 förderte, "um dann einen abrupten Kurswechsel zu vollziehen?" (S.12). (.) Damit steht das gespannte Verhältnis zwischen SED-Führung und sowjetischen Behörden im Mittelpunkt des Interesses. Mit seiner eindrucksvollen Studie über die Vorbereitungsphase der sozialistischen Landwirtschaft in der DDR verweist Schöne die Behauptung vom sowjetischen Druck auf die SED ins Reich der politischen Legende. Die ausgewogene Untersuchung gehört zur Grundlagenliteratur zeitgenössischer Agrargeschichte.
Dieses Produkt haben wir gerade leider nicht auf Lager.
ab 19,79 €
Derzeit nicht verfügbar
Derzeit nicht verfügbar

Handgeprüfte Gebrauchtware

Bis zu 50 % günstiger als neu

Der Umwelt zuliebe

Technische Daten


Erscheinungsdatum
01.06.2000
Sprache
Deutsch
EAN
9783898210294
Herausgeber
ibidem
Sonderedition
Nein
Autor
Jens Schöne
Seitenanzahl
98
Einbandart
Broschiert
Höhe
210 mm
Breite
15 cm

Warnhinweise und Sicherheitsinformationen

Informationen nach EU Data Act

-.-
Leider noch keine Bewertungen
Leider noch keine Bewertungen
Schreib die erste Bewertung für dieses Produkt!
Wenn du eine Bewertung für dieses Produkt schreibst, hilfst du allen Kund:innen, die noch überlegen, ob sie das Produkt kaufen wollen. Vielen Dank, dass du mitmachst!