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Der Umwelt zuliebe

Autoritarismus statt Selbstverwaltung. Die Transformation der kommunalen Politik in der Stadt Kaliningrad 1990-2005

Tim Bohse (Unbekannter Einband, Deutsch)

Optischer Zustand
Beschreibung
Mit dem Untergang der Sowjetunion hat sich die staatsrechtliche Stellung der russischen Kommunen grundlegend verändert: Die Verfassung der Russischen Föderation garantiert den Bürgern in Artikel 3 kommunale Selbstverwaltung; föderale und regionale Reformgesetze der 90er Jahre haben die rechtliche Grundlage für eine demokratische Erneuerung der lokalen Verwaltung gelegt. Diese Fallstudie untersucht, wie sich die neuen Rahmenbedingungen auf die lokale Politik der Stadt Kaliningrad ausgewirkt haben. Dazu werden die rechtlichen Aspekte der kommunalen Selbstverwaltung, die Besonderheiten der zentralen lokalpolitischen Institutionen sowie die Akteure und ihre Interaktion in den Jahren 1990 bis 2005 analysiert. Die Einführung eines neuen Institutionensystems durch die Kaliningrader Stadtsatzung im Jahr 1996 führte zu einer Politisierung der kommunalen Ebene und zur Herausbildung neuer Konfliktlinien. Die Dynamik in der Lokalpolitik, die zunächst durch Auseinandersetzungen zwischen dem direkt gewählten Bürgermeister und den Stadträten sowie zwischen Stadt- und Regionalverwaltung geprägt war, hat nicht zu einer Konsolidierung demokratischer Spielregeln geführt, sondern zur Entstehung eines neuen Modells autoritärer Verwaltung. Die Re-Etatisierung der Kommune war merklich von der Zentralisierungspolitik Putins während seiner erster Amtszeit als Präsident beeinflusst.
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Technische Daten


Erscheinungsdatum
26.11.2007
Sprache
Deutsch
EAN
9783898217828
Herausgeber
ibidem
Serien- oder Bandtitel
Soviet and Post-Soviet Politics and Society
Sonderedition
Nein
Autor
Tim Bohse
Seitenanzahl
158
Auflage
1
Einbandart
Unbekannter Einband
Autorenporträt
Der Autor: Tim Bohse studierte Politikwissenschaft in Leipzig und Warschau. Seit 2005 arbeitet er als Referent der PAUCI-Stiftung für polnisch-ukrainische Zusammenarbeit in Warschau. Der Geleitwortautor: Dr. Stefan Troebst ist Professor für Kulturstudien Ostmitteleuro-pas an der Universität Leipzig.
Bandzählung
69
Höhe
210 mm
Breite
15 cm
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