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Beschreibung
Minimalismus ist eine Schreibweise, die mit Verfahren der Auslassung und Konzentration arbeitet und gattungs- und epochenspezifisch jeweils unterschiedliche Funktionen haben kann. In dieser Arbeit geht es zunächst um eine literaturwissenschaftliche Differenzierung des Minimalismusbegriffs, in der verschiedene, für eine Ästhetik der Kürze relevante Traditionen und Theorieangebote aufgegriffen werden. Eine Interpretation der Romane und Erzählungen von L. Dobycin (1894-1936) macht anschließend deutlich, daß Minimalismus im Kontext der totalitären Ästhetik eine Schreibweise der subversiven Affirmation ist, die in ihrer Reduziertheit das Verstummen der halb- und inoffiziellen Kultur literarisch artikuliert. Dobycins Rekurs auf die Sprache der Ideologie führt Momente der Selbstreflexion dort ein, wo sie nicht zugelassen sind, und deckt die Möglichkeitsbedingungen totalitärer Kultur auf, von denen diese selbst zu schweigen vorgibt: die Verfahren der Ausgrenzung, Abschaffung und des erzwungenen Verstummens.
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Technische Daten


Erscheinungsdatum
01.11.1999
Sprache
Deutsch
EAN
9783631342527
Herausgeber
Peter Lang GmbH, Internationaler Verlag der Wissenschaften
Serien- oder Bandtitel
Slavische Literaturen
Sonderedition
Nein
Autor
Caroline Schramm
Seitenanzahl
297
Einbandart
Broschiert
Buch Untertitel
Leonid Dobycins Prosa im Kontext der totalitären Ästhetik
2.0
Aus 1 Bewertungen zu Minimalismus
Aus 1 Bewertungen zu Minimalismus
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Wenig Tiefgang und viele Rechtschreibfehler
Susann W. - Bewertet am 25.08.2022
Zustand: Exzellent
Der Inhalt kratzt fachlich nur an der Oberfläche… und dazu wirkt es, als wurde es mal rasch nebenbei zusammengeschustert und gefüllt mit Rezepten. Rezepte??? Warum? Wenn ich kochen wollte, kaufe ich mir ein Kochbuch. Und zu allem Überdruss auch noch eine Menge an Schreibfehlern! Nervt beim Lesen brrrrrr….
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