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Verstreut unter allen Völkern Rekonstruktion der Lebenswege der Familie Brandt und anderer

Werner Pöllmann (Unbekannter Einband, Deutsch)

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Beschreibung
Obwohl kein Experte für das Judentum und wurde Werner Pöllmann nach seiner im November 2007 erfolgten Publikation von Heft 2 der Reihe „Markneukirchen von damals bis morgen“, in dem die Ergebnisse der Spurensuche nach Juden seiner engeren Heimat vorgestellt wurden, oft gefragt, wie er dazu kam, sich mit diesem Thema zu befassen. Eine Ansichtskarte vor Unteren Markt in Markneukirchen aus der Zeit um 1910 mit dem Laden von Nathan Brandt weckte das Interesse Anfang der 1990er Jahre. Es wurden verschiedene jüdische Institutionen angeschrieben um auf die Spuren dieser Familie zu kommen, leider ohne Erfolg. Das Judenthema wurde erst wieder relevant, als Pöllmann im Juli 2000 zufällig auf den verborgenen jüdischen Friedhof von Steingrub stieß. Er ist nur 11 km Luftlinie von seinem Wohnort entfernt. Mehr als 50 solche geheimnisvollen Plätze hat er daraufhin in ganz Nordwestböhmen besucht. Im Geschichtsunterricht der 6. Klasse, in dem das Judenthema behandelt wird, fragten Schüler, ob es auch in unserer Schule jüdische Kinder gegeben hat. Ja, auch Nathan Brandts Söhne und Töchter saßen im selben Zimmer wie sie, was ist aus ihnen geworden? In „Verstreut unter allen Völkern“ steht ein lange vernachlässigter Aspekt der Regionalgeschichte von der Gründung des Wilhelminischen Kaiserreiches bis zur Gründung der DDR im Mittelpunkt. Von sechs Jahrzehnten, in denen Juden in Markneukirchen zuhause waren, in denen alle Nichtchristen als Minderheiten ganz selbstverständlich zum gesellschaftlichen Leben der Musikstadt dazugehörten, liegen 90% vor dem „Dritten Reich“. Juden haben an der wirtschaftlichen und kulturellen Entwicklung im Oberen Vogtland und angrenzenden Egerland großen Anteil und waren trotz vereinzelter antisemitischer Vorbehalte (die es zu fast allen Zeiten in fast allen Ländern gab und noch gibt) geachtete Mitbürger. Was ihnen in den 1930er Jahren widerfahren ist, passierte zehntausendfach deutschlandweit und hat wenig damit zu tun, ob die NS-Ideologie in ihrem Wohnort auf mehr oder weniger fruchtbaren Boden fiel. Die vorgestellten Biografien stehen exemplarisch für viele deutsche Juden in guten wie in schlechten Zeiten. Bleibt die Hoffnung, dass gerade jene Leser, die in Orten oder gar Häusern leben, wo einst Juden zuhause waren, einen persönlichen Zugang zu deren Schicksalen finden. Der lokale Bezug ist es, der diese Publikation des Heimatvereins Markneukirchen zu etwas Außergewöhnlichem macht. Die vielen Anschriften wirken zwar beim Lesen ehe, störend, sind aber oft die einzigen Plätze, die an einen Lebensabschnitt von Menschen erinnern, die kein Grab und keinen Grabstein haben. Dieses Werk nimmt bewusst die Tradition jüdischer Memorbücher auf, auch wenn etlichen Menschen ohne „ewiges Haus“ neben dem Namen und der Lebensdauer nur die Anschrift ihres „irdischen Hauses“ zurückgegeben werden kann. Memor-bücher blieben wegen der vielen Vertreibungen oft die einzige Möglichkeit, die Erinnerung an Verstorbene zu bewahren. Von den Wurzeln im heutigen Polen bis zu den noch lebenden Nachkommen in Übersee wird der Bogen gespannt und gibt Einblick in die Gründerjahre und die „Goldenen Zwanziger“ speziell im vogtländischen Oberland und benachbarten Egerland. Die Ergebnisse der Spurensuche sollen neugierig machen auf eine Gruppe von Menschen, deren Verlust kaum jemand spürt, weil er gar nicht wusste, dass es sie auch hier bei uns gegeben hat. Sie, an deren Existenz selbst die Erinnerungen schon fast ausgelöscht sind, sollen vor dem völligen Vergessenwerden bewahrt werden. Geschrieben wurden die Texte für Leser ohne Vorkenntnisse, als Laie für Laien. Professionelle Religionswissenschaftler und Historiker werden es für gewagt halten, aus den Jahrtausenden jüdischer Geschichte nur wenige Streiflichter herauszugreifen. Die positive Resonanz auf das rasch vergriffene Heft von 2007 und die zahlreichen neuen Fakten, Fotos und Erlebnisberichte, die dem Autor übermittelt wurden, führten dazu, dass der Text völlig überarbeitet und erheblich erweitert werden konnte, so dass der Inhalt eine neue Publikation darstellt, die nur teilweise als 2. Auflage meiner ersten Schrift bezeichnet werden kann. Deshalb wurde der Titel um zwei Buchstaben erweitert, aus „Verstreut unter alle Völker“ wurde „Verstreut unter allen Völkern“. Auch weiterhin sind Ergänzungs- und Korrekturhinweise, Kritiken und Anregungen ausdrücklich er-wünscht. Die Ausstellung „Juden im Dreiländereck Bayern - Böhmen – Sachsen“, deren bayerische und böhmische Komponenten von Ingild Janda-Busl stammen, kann über das Historische Archiv des Vogtlandkreises angefordert werden. Auf ein ausführliches Personenverzeichnis, wie es am Ende des Heftes von 2007 zu finden ist, musste ebenso wie auf Fußnoten zu den Quellen verzichtet werden, um den finanziellen Rahmen des Herausgebers, der als gemeinnütziger Verein auch den Verkauf selbst organisiert, nicht zu sprengen. Die Arbeit des Autors war ehrenamtlich.
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Technische Daten


Erscheinungsdatum
01.08.2012
Sprache
Deutsch
EAN
9783981345834
Herausgeber
Heimatverein Markneukirchen
Sonderedition
Nein
Autor
Werner Pöllmann
Seitenanzahl
251
Auflage
1
Einbandart
Unbekannter Einband
Buch Untertitel
Juden im vogtländisch-ergerländischen Grenzgebiet zwischen 1790 und 1950

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