Bis zu 50 % günstiger als neu 3 Jahre rebuy Garantie Professionelles Refurbishment
ElektronikMedien
Tipps & News
AppleAlle anzeigen
TabletsAlle anzeigen
HandyAlle anzeigen
Fairphone
AppleAlle anzeigen
iPhone Air Generation
GoogleAlle anzeigen
Pixel Fold
HonorAlle anzeigen
HuaweiAlle anzeigen
Honor SerieY-Serie
NothingAlle anzeigen
OnePlusAlle anzeigen
OnePlus 11 GenerationOnePlus 12 Generation
SamsungAlle anzeigen
Galaxy XcoverWeitere Modelle
SonyAlle anzeigen
Weitere Modelle
XiaomiAlle anzeigen
Weitere Modelle
Tablets & eBook ReaderAlle anzeigen
Google
AppleAlle anzeigen
HuaweiAlle anzeigen
MatePad Pro Serie
MicrosoftAlle anzeigen
XiaomiAlle anzeigen
Kameras & ZubehörAlle anzeigen
ObjektiveAlle anzeigen
System & SpiegelreflexAlle anzeigen
WearablesAlle anzeigen
Fitness TrackerAlle anzeigen
SmartwatchesAlle anzeigen
Xiaomi
Konsolen & ZubehörAlle anzeigen
Lenovo Legion GoMSI Claw
NintendoAlle anzeigen
Nintendo Switch Lite
PlayStationAlle anzeigen
XboxAlle anzeigen
Audio & HiFiAlle anzeigen
KopfhörerAlle anzeigen
FairphoneGoogle
LautsprecherAlle anzeigen
Beats by Dr. DreGoogleYamahatonies
iPodAlle anzeigen

Handgeprüfte Gebrauchtware

Bis zu 50 % günstiger als neu

Der Umwelt zuliebe

Optischer Zustand
Beschreibung
Am Beispiel der Malerei erinnert Martin Warnke an die pragmatischen Grundlagen der Bildenden Kunst: Maler werden im Mittelalter, wie schon in der Antike, zu den Handwerkern gezählt. Sie arbeiten für Geld, ihre Tätigkeit gilt nicht als nützlich. In den Zünften sind die Maler den Ärzten, Apothekern und Spezereiverkäufern untergeordnet. Erst viel später übersteigen die handwerklichen Fertigkeiten der Maler, die im Souterrain der 'artes mechanicae' ihr Dasein fristeten, alle anderen Handwerke und gewinnen sogar den Status einer geistigen Tätigkeit. Dieser Wandel wird unter anderem durch die frühe höfische Privilegierung der Künstler mit Zunft- und Steuerfreiheit möglich. Im Bereich des Hofes läßt sich um 1500 ein bisher wenig beachteter mediengeschichtlicher Vorgang beobachten: Herrscher lassen erstmals ihr Bildnis von Künstlern als Kupfer- oder Holzstich vervielfältigen und verbreiten. Die oft allegorischen Fürstenporträts dieser Zeit sind, wie Warnke zeigt, weniger als auftrumpfender Spiegel eines absolutistischen 'Geltungs-Ichs' zu sehen – sie wurden von der Öffentlichkeit vielmehr als Soll- und Erwartungsziele gegenüber dem Regenten aufgenommen. Zwar gehört der Künstler, wie er noch bis um das Jahr 1800 definiert wurde, heute ins 'Lexikon der untergegangenen Berufe', da der Kunstbegriff sich fundamental gewandelt hat – es zeigt sich jedoch, daß die Bedürfnisse, die von den damaligen Künstlern bedient wurden, noch immer vorhanden sind: Die Etats der Industrie, Parteien und Regierungen für ihre visuelle Ausstattung übersteigen alle Vorstellungen und Maßstäbe der Vergangenheit. Inhalt und Normen mögen sich gewandelt haben, die grundsätzliche Funktion der Bilder wird aber so eindringlich wie niemals zuvor wahrgenommen – nur eben auf einem anderen technischen Niveau.
Dieses Produkt haben wir gerade leider nicht auf Lager.
ab 10,29 €
Derzeit nicht verfügbar
Derzeit nicht verfügbar

Handgeprüfte Gebrauchtware

Bis zu 50 % günstiger als neu

Der Umwelt zuliebe

Technische Daten


Erscheinungsdatum
15.02.2005
Sprache
Deutsch
EAN
9783892448778
Herausgeber
Wallstein
Serien- oder Bandtitel
Essener Kulturwissenschaftliche Vorträge
Sonderedition
Nein
Autor
Martin Warnke
Seitenanzahl
73
Einbandart
Broschiert
Autorenporträt
Martin Warnke, geb. 1937, lehrt seit 1979 Kunstgeschichte an der Universität Hamburg und ist Leiter der Forschungsstelle für Politische Ikonographie im Hamburger Warburg-Haus. Er war von 1971 bis 1979 Professor für Kunstgeschichte an der Universität Marburg. 1991 wurde er mit dem Leibniz-Preis ausgezeichnet.
Bandzählung
8
Schlagwörter
Malerei, Bildende Kunst

Warnhinweise und Sicherheitsinformationen

Informationen nach EU Data Act

-.-
Leider noch keine Bewertungen
Leider noch keine Bewertungen
Schreib die erste Bewertung für dieses Produkt!
Wenn du eine Bewertung für dieses Produkt schreibst, hilfst du allen Kund:innen, die noch überlegen, ob sie das Produkt kaufen wollen. Vielen Dank, dass du mitmachst!