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Wege zur Rechtsgeschichte: Römisches Erbrecht

Ulrike Babusiaux (Broschiert, Deutsch)

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Beschreibung
Das Studienbuch vermittelt nicht nur ein vertieftes Verständnis grundlegender erbrechtlicher Institute, sondern gibt gleichzeitig einen Einblick in die römische „Rechtsordnung“. Das römische Erbrecht gilt als undurchsichtig. Dabei spiegeln sich gerade in ihm die verschiedenen Rechtsschichten des altrömischen ius civile, des republikanischen ius praetorium und des ius novum der Kaiserzeit in ihrer Entwicklung und gegenseitigen Durchdringung wider. Damit verbindet es für das Teilgebiet des Erbrechts die traditionell getrennten Gebiete der Römischen Rechtsgeschichte (Quellengeschichte) und des Römischen Privatrechts. Das Studienbuch richtet sich an angehende Rechtshistoriker und Zivilrechtler. Es vermittelt Grundwissen und neue Methoden. Der Stoff ist auf eine einsemestrige Veranstaltung zugeschnitten.
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Technische Daten


Erscheinungsdatum
15.07.2015
Sprache
Deutsch
EAN
9783825243029
Herausgeber
UTB
Serien- oder Bandtitel
Wege zur Rechtsgeschichte
Sonderedition
Nein
Autor
Ulrike Babusiaux
Seitenanzahl
360
Einbandart
Broschiert
Schlagwörter
ius civile, Privatrecht, Rechtsgeschichte, Rechtswissenschaft, ius novum, ius praetorium, Römisches Erbrecht, Rechtsschichten, Geschichte, Rechtsordnung
Thema-Inhalt
LAZ - Rechtsgeschichte
Inhaltsverzeichnis
Vorwort 13 1 Einleitung 15 1.1 Ein römisches Testament aus dem Jahr 142 n. Chr 15 1.2 Quellen des römischen Erbrechts 18 1.2.1 Beispiel eines Digestenfragments 20 1.2.2 Interpolationenkritik 21 1.2.3 Institutionen des Gaius 22 1.3 De testamentis et de legatis 23 1.3.1 Die Komplexität des römischen Erbrechts 24 1.3.2 Zur Methode der römischen Juristen 26 1.3.3 Drei Leitfragen 27 1.4 Gang der Darstellung 27 2 Voraussetzungen 29 2.1 Der allgemeine historische Rahmen 29 2.1.1 Die römische Republik 30 2.1.2 Der Prinzipat 33 2.1.3 Die Spätantike 36 2.1.4 Zeitlicher Rahmen dieses Lehrbuchs 36 2.2 Rechtsschichten des römischen Privatrechts 37 2.2.1 Ius naturale 38 2.2.2 Ius civile 39 2.2.3 Ius praetorium und ius honorarium 40 2.2.4 Ius civile und ius novum im Prinzipat 41 3 Das Intestaterbrecht 47 3.1 Die Familie als Hierarchie 48 3.1.1 Das Erbrecht der Hauskinder 51 3.1.2 Die emancipatio des Hauskindes 54 3.1.3 Das Erbrecht der Agnaten 56 3.1.4 Das Intestaterbrecht von Frauen 58 3.1.5 Das Erbrecht der Gentilen 60 3.2 Die Intestaterbfolge des ius praetorium 61 3.2.1 Die erste Klasse der prätorischen Erben 62 3.2.2 Die zweite und dritte Klasse der prätorischen Erben 63 3.2.3 Das prätorische Ehegattenerbrecht 67 3.3 Konkurrenz zwischen ius civile und ius praetorium 68 3.3.1 Bonorum possessio sine re – cum re 69 3.3.2 Nova clausula Iuliani im Intestaterbrecht 71 3.4 Kaiserrechtliche Korrekturen 72 3.4.1 Senatusconsultum Tertullianum 72 3.4.2 Ius novum und ius antiquum 75 3.4.3 Senatusconsultum Orfitianum 78 3.5 Fazit zum Intestaterbrecht 81 4 Die Erbenstellung 83 4.1 Der Erbschaftserwerb nach ius civile 85 4.1.1 Die Miterbengemeinschaft 85 4.1.2 Die Anwachsung bei Testamentserben 87 4.1.3 Anfall und Antritt der Erbschaft 91 4.1.4 Die Ersitzung der Erbenstellung 93 4.2 Der Erbschaftserwerb nach ius praetorium 96 4.2.1 Prätorische Regeln zur Erbenstellung nach ius civile 96 4.2.2 Der Nachlassbesitz als prätorisches Erbrecht 97 4.2.3 Venditio bonorum 100 4.2.4 Der Sklave als Zwangserbe 103 4.3 Die Erbfähigkeit nach ius civile und ius praetorium 105 4.3.1 Die Vormundschaft über Frauen 105 4.3.2 Erbfähigkeit von Gewaltunterworfenen 109 4.4 Erwerbsfähigkeit und Erwerbswürdigkeit des ius novum 111 4.4.1 Die Kaduzitätsfolgen der lex Iulia et Papia 112 4.4.2 Das Ehegattenerbrecht der lex Iulia et Papia 115 4.4.3 Erbunwürdigkeit (indignitas) 117 4.5 Fazit zur Erbenstellung 120 5 Der Schutz des Erbrechts 121 5.1 Legisaktionen- und Sponsionsverfahren 122 5.2 Die hereditatis petitio des Formularprozesses 124 5.3 Bonorum possessio und Erbschaftsklage 127 5.4 Kaiserliches Recht: Das senatusconsultum Iuventianum 129 5.4.1 Die einzelnen Rechtsfolgen 131 5.4.2 Fiskal- und Privatprozess 135 5.5 Fazit zum Schutz des Erbrechts 136 6 Die testamentarische Erbfolge 139 6.1 Das Testament nach ius civile 140 6.1.1 Manzipationstestament 141 6.1.2 Testierfähigkeit 145 6.1.3 Erbeinsetzung 148 6.1.4 Einsetzung von Miterben 151 6.1.5 Ersatzerbenbestimmung (substitutiones) 153 6.2 Unwirksamkeit und Aufhebung des Testaments nach ius civile 157 6.2.1 Verlust der Testierfähigkeit 158 6.2.2 Institutio ex certa re 160 6.2.3 Widerruf des Testaments 162 6.3 Das Testament nach ius praetorium 165 6.3.1 Maßgeblichkeit der Testamentsurkunde 168 6.3.2 Widerruf nach ius praetorium 172 6.3.3 Gesetzlicher Fälschungsschutz 173 6.4 Das formlose Testament des Kaiserrechts 177 6.4.1 Formlose Nachträge (Kodizille) 179 6.4.2 Das Soldatentestament 183 6.4.3 Persönlicher Geltungsbereich des Soldatentestaments 188 6.4.4 Ius singulare 191 6.5 Fazit zum Testamentsrecht 192 7 Der Schutz der Erwerbserwartung und Enterbungsregeln 195 7.1 Enterbungsregeln des ius civile 195 7.1.1 Enterbung des Haussohnes 196 7.1.2 Bedingte Erbeinsetzung des Haussohnes 198 7.1.3 Enterbung übriger Hauskinder 202 7.1.4 Nachgeborene Hauskinder (postumi) 203 7.2 Die Modifikationen des ius praetorium 208 7.2.1 Bonorum possessio contra tabulas 209 7.2.2 Teilhabe an fremder bonorum possessio contra tabulas 213 7.2.3 Collatio bonorum 214 7.2.4 Das Nachrücken von Hauskindern im prätorischen Edikt 217 7.3 Prätorische Teilwirksamkeit des Testaments 219 7.3.1 Edikt de legatis praestandis 220 7.3.2 Erhalt des Erbteils 222 7.4 Die Beschwerde wegen pflichtwidrigen Testaments 224 7.4.1 Die Pflichtwidrigkeit des Testaments 225 7.4.2 Klage gegen mehrere Erben 227 7.4.3 Konkurrenzen und Abgrenzungsfragen 228 7.5 Fazit zum Enterbungsrecht 231 8 Das Vermächtnisrecht 235 8.1 Legate nach ius civile 236 8.1.1 Vindikations- und Damnationslegat 236 8.1.2 Duldungs- und Präzeptionslegat 239 8.1.3 Nebenbestimmungen zum Legat 243 8.1.4 Erwerb des Legats 244 8.2 Unwirksamkeit und Beschränkungen des Legats nach ius civile 249 8.2.1 Inhaltsmängel 249 8.2.2 Legatsbeschränkungen, lex Falcidia 253 8.3 Prätorischer Schutz im Legatsrecht 257 8.3.1 Interdictum quod legatorum 257 8.3.2 Cautio legatorum servandorum causa 259 8.4 Kaiserzeitliche Eingriffe in das Legatsrecht des ius civile 262 8.4.1 Das senatusconsultum Neronianum 263 8.4.2 Lex Iulia et Papia 265 8.5 Formlose Vermächtnisse des ius novum (Fideikommisse) 266 8.5.1 Zur Formlosigkeit des Fideikommisses 267 8.5.2 Erbschaftsfideikommiss 273 8.5.3 Familienfideikommiss 277 8.6 Die weitere Ausgestaltung des Rechts der Fideikommisse 279 8.6.1 Senatusconsultum Trebellianum 281 8.6.2 Senatusconsultum Pegasianum 283 8.6.3 Heimliche Fideikommisse 290 8.7 Fazit zum Vermächtnisrecht 292 9 Die Auslegung von Testamenten 295 9.1 Auslegungsmaximen des ius civile 295 9.1.1 Plus nuncupatum quam scriptum 296 9.1.2 Voluntatis quaestio 298 9.1.3 Legatsrecht: falsa demonstratio non nocet 303 9.2 Die geringe Bedeutung der Testamentsauslegung im ius praetorium 308 9.3 Auslegung im ius novum 308 9.3.1 Materielle Auslegungsprinzipien 310 9.3.2 Umdeutung von ius civile in ius novum 314 9.4 Fazit zur Auslegung 321 10 Ergebnisse 323 10.1 Rechtsschichten des römischen Erbrechts 323 10.2 Entwicklungslinien des römischen Privatrechts 325 10.3 Die römische Rechtsfindung 326 10.4 Zur Komplexität des römischen Erbrechts 327 Literatur 329 Abkürzungen 329 1. Einleitung 330 2. Voraussetzungen 331 3. Das Intestaterbrecht 334 4. Die Erbenstellung 335 5. Der Schutz des Erbrechts 338 6. Die testamentarische Erbfolge 338 7. Der Schutz der Erwerbserwartung und Enterbungsregeln 341 8. Das Vermächtnisrecht 342 9. Die Auslegung von Testamenten 344 Quellenverzeichnis 346 Literarische Quellen 346 Vorjustinianische Rechtsquellen und Sammelwerke 346 Corpus iuris civilis 347 Orts- und Personenregister 350 Sachregister 353
Höhe
215 mm
Breite
15 cm

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