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Beschreibung
Biographie: Der Autor Dr. Konrad Hieber, geboren 1944, befasste sich bereits vor seinem Studium mit dem Begriff der Wahrheit, dem Planckschen Wirkungsquant und der von C. F. von Weizsäcker vorgestellten Hypothese eines 'Urteilchens'. Das Physikstudium an der Technischen Universität München war begleitet von einer Tätigkeit als freier Mitarbeiter in der Kommission für Tieftemperaturforschung der Bayerischen Akademie der Wissenschaften unter der damaligen Leitung von Prof. Walter Meissner. Das während des Krieges nach Herrsching am Ammersee ausgelagerte Institut bot die Gelegenheit zu Gesprächen mit vielen bekannten Physikern. Dabei ging es nicht nur – aufgrund der gerade von den Mitarbeitern Doll und Nähbauer nachgewiesenen Quantisierung des magnetischen Flusses – um das Wesen der Quanten, sondern es wurde auch ganz allgemein über die Grenzen der menschlichen Erkenntnis diskutiert. Ein damals nicht zu lösendes Problem war die Frage, ob die Quanten eine von uns Menschen unabhängige Existenz besitzen, oder ob sie erst im Gehirn des Experimentators zur Realität werden. Diese Thematik beschäftigte den Autor über viele Jahre, insbesondere die Rolle unseres Gehirns war dabei für ihn von entscheidender Wichtigkeit. Die Berufstätigkeit mit anschließender Promotion begann in den Siemens Forschungslaboratorien in München auf den Gebieten der Mikroanalyse und der elektrischen Leitungsmechanismen; sie führte weiter zum Entwicklungsleiter für mikroelektronische Fertigungsprozesse im Rahmen der DRAM Entwicklung, mit einem anschließenden, 6 jährigen Intermezzo als Institutsleiter bei der Fraunhofer Gesellschaft, inklusive einer Lehrtätigkeit an der TU München und endete als Verantwortlicher für Innovationen im Bereich Oberflächenwellen Filter bei der EPCOS AG. Die berufliche Tätigkeit war begleitet von ehrenamtlichen Aktivitäten u. a. im Rahmen der Deutschen Physikalischen Gesellschaft und der Deutschen Vakuum Gesellschaft. Für den Autor war es besonders wichtig, dass er aufgrund seiner zahlreichen Besuche internationaler Tagungen langjährige Kontakte zu vielen Wissenschaftlern aus den unterschiedlichsten Fachgebieten und Kulturkreisen aufbauen konnte. Jetzt nach Beendigung seiner beruflichen Laufbahn hatte der Autor nicht nur die Zeit seine Gedanken über die obige Problematik zusammen zu schreiben, sondern er besitzt auch die Freiheit Gedanken zu äußern, die nicht unbedingt Allgemeingut der konservativen, wissenschaftlichen Gemeinschaft sind. Inhaltsangabe: Das Buch beschreibt einen Vorschlag die bestehenden physikalischen Theorien durch wenige, bewährte mathematische und physikalische Prinzipien derart zu erweitern, dass es im Rahmen einer wissenschaftlichen Theorie möglich wird auch die Entwicklung komplexer Systeme, wie es z. B. Lebewesen darstellen, zu verstehen. Das Ganze wird in einer einfachen Sprache mit Beispielen aus unserem Alltag beschrieben. Durch die Wiederholung der entscheidenden Fakten anhand verschiedener Beispiele soll nicht nur erreicht werden, dass man die ungewohnten Vorstellungen der Quantenphysik begreift, sondern dass man das Buch auch einmal einige Tage zur Seite legen kann, um dann später einfach weiter zu lesen. Ausgehend von den Vorstellungen von Werner Heisenberg wird dargelegt, dass die möglichen Zustände z.B. eines Atoms - also die verschiedenen Bahnen in denen ein Elektron den Atomkern umkreisen kann - analog zu platonischen Ideen zu betrachten sind. Erst in dem Moment, in dem durch ein Experiment bestimmt werden soll auf welcher Bahn sich das Elektron befindet, also die Natur zu einer Aussage gezwungen wird, wird zufällig eine Bahn ausgewählt und somit zur Wirklichkeit. Dies ist wie bei einem in Bewegung befindlichen Würfel, bei dem auch in dem Moment, wo er zur Ruhe kommt eine der sechs Möglichkeiten zur Realität wird. Die übrigen Möglichkeiten verschwinden wie Ideen oder Träume im Weltall. Daraus ergibt sich die wichtige Tatsache, dass das Geistige Teil unserer Natur ist und somit derselben evolutionären Entwicklung unterliegt, wie die Materie oder das Leben. Diese quantenmechanischen Möglichkeiten oder Ideen stellen gemäß T. Görnitz eine abstrakte Information dar, die ohne Sender und Empfänger, aber auch unabhängig von einem Übertragungsmedium, existieren. Es ließ sich beweisen, dass diese abstrakte Information auch als absolute Größe berechnet werden kann und gleichberechtigt neben Materie und Energie steht. Diese drei Größen sind in einem Feld vereinigt, das Ervin Laszlo das 5. Feld oder auch Vakuum Quantenfeld nennt. Es ist ein zweischichtiges Medium (Quantenbereich und virtueller Quantenbereich) in dem die Information des gesamten kosmischen Geschehens gespeichert ist. Im Quantenbereich spielt sich unser materielles Geschehen ab, das in einer weiteren Transformation in den Bereich der virtuellen Quanten eingeprägt wird. Diese Information breitet sich im virtuellen Bereich praktisch unendlich schnell aus, was bedeutet, dass alle Quanten, wie z. B. Photonen, miteinander in Verbindung stehen bzw. augenblicklich über einander informiert sind. Mit dieser Vorstellung lassen sich bisher unverstandene physikalische Befunde wie z. B. das Pauli Prinzip, die Beugung am Doppelspalt oder die Supraleitung verstehen. Da im Bereich des Vakuumquantenfelds Materie, Energie und Information austauschbare Größen darstellen, ist es auch möglich die Beeinflussung von materiellem Geschehen durch das Geistige, wie es z. B. bei Gebeten der Fall ist, zu verstehen. Für uns Menschen ergibt sich die wesentliche Tatsache, dass unser Gehirn das Organ darstellt, das ebenfalls auf den beiden Ebenen des Vakuum Quantenfelds tätig ist. Auf der klassisch, materiellen Ebene steuert unser Gehirn die Körperfunktionen und unsere Sinne und auf der immateriellen, quantenhaften Ebene entstehen u. a. Träume, Gedanken oder Intuitionen. Es ist typisch für einen Quantencomputer, dass er die Dinge, die nicht explizit ausgeführt werden müssen, nicht auf eine materielle Art, z. B. durch eine dreidimensionale Vernetzung von Neuronen in unserem Kurzzeitgedächtnis, zwischenspeichert. Folge davon ist, dass Träume praktisch keine materiellen Spuren in unserem Gehirn hinterlassen, weshalb wir uns an Träume auch kaum erinnern können. Betrachtet man ferner Gedanken als mögliche Quantenzustände, so wird auch verständlich, warum wir keinen Ort im Gehirn finden an dem Gedanken produziert werden. Mit diesen Vorstellungen ergeben sich auch für Begriffe wie z. B. Bewusstsein, Ich oder Seele ganz natürlich, konkrete Inhalte. Da in das Vakuum Quantenfeld alle klassischen Informationen, d. h., alle raumzeitlichen Strukturen, wie z. B. die dreidimensionalen, neuronalen Vernetzungen in unserem Gehirn, transformiert werden, stellt dieses Vakuum Quantenfeld ein kosmisches Gedächtnis dar, das nach Art eines holographischen Speichers organisiert ist. Dieses, wie es Rupert Sheldrake nennt, Gedächtnis der Natur ist u. a. dafür verantwortlich, dass der Zufall bei der Evolution der Materie und des Lebens stark eingeschränkt ist, so dass keine echten Rückschläge in der evolutionären Entwicklung auftreten. Mit dieser Vorstellung wird eine Evolution, die in einer endlichen Zeit vom Urknall bis zum menschlichen Bewusstsein führt, logisch erklärbar
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Technische Daten


Erscheinungsdatum
01.11.2005
Sprache
Deutsch
EAN
9783865165497
Herausgeber
Mein Buch
Sonderedition
Nein
Autor
Konrad Hieber
Seitenanzahl
304
Auflage
1
Einbandart
Broschiert
Buch Untertitel
oder Die intelligente Evolution

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peter s. - Bewertet am 25.12.2021
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