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Der Umwelt zuliebe

Untersuchungen zur Raumnutzung des Rotfuchses, Vulpes vulpes (L., 1758), in verschieden anthropogen beeinflussten Lebensräumen Berlins und Brandenburgs

Konstantin Börner (Unbekannter Einband, Deutsch)

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Beschreibung
Das durchgeführte Projekt verfolgte das Ziel, möglichst umfassende Aussagen zur spezifischen Ökologie des Fuchses in urbanen und suburbanen Lebensräumen Berlins und Brandenburgs zu erarbeiten. Im Einzelnen bestehen hier Forschungsdefizite hinsichtlich Populationsstruktur und –dynamik, Abundanz, Raumnutzung, Dispersion sowie weiterer populationsökologischer Parameter. Darüber hinaus sollten mit Hilfe von Untersuchungen am Geschlechtsapparat Aussagen zur Reproduktionsbiologie getroffen werden. Neben Daten zur Vermehrungsrate der Füchse ist damit auch ein Erkenntniszuwachs hinsichtlich der Sozialstruktur unter lokalen Bedingungen herbeigeführt worden. Auf der Grundlage dieser Größen ist es dann möglich, eine verbesserte gebietsbezogene Charakterisierung der Population vorzunehmen. Ferner sollten saisonale, alters- und geschlechtsspezifische Mageninhaltsanalysen Aufschlüsse zur Nahrungsgrundlage der Füchse im Stadtgebiet liefern. Aus den Ergebnissen lässt sich ableiten, in welchem Umfang der Fuchs in welchen Habitaten durch die vom Menschen produzierten Abfälle profitiert und welche Rolle er als Beutegreifer besitzt. Zu klären war auch, in welchem Maß sich räumliche Unterschiede in der Nahrungswahl der Füchse zeigen, wozu Füchse aus verschiedenen Lebensräumen Berlins miteinander verglichen wurden. Auf der Grundlage nahrungsökologischer Untersuchungen können parallel Rückschlüsse auf den Kleinen Fuchsbandwurm gezogen werden, indem relevante Zwischenwirte nachgewiesen werden. Grundsätzlich wird damit eine Verbesserung epidemiologischer Prognosen ermöglicht, welche die Grundlage für Risikobewertungen darstellen. So liefern das Vorkommen und die Aufkommenshäufigkeit von potentiellen Zwischenwirten (insbesondere Arvicolidae) im Nahrungsspektrum Hinweise darauf, ob geschlossene Übertragungszyklen im Stadtgebiet vorliegen. Die Verfügbarkeit dieser Tiere kann regional und in Abhängigkeit von den Standortverhältnissen deutlichen Schwankungen unterliegen. In welchem Umfang dabei eine Gefahr von so genannten „Hybrid-Füchsen“ ausgeht, die in der Peripherie infizierte Zwischenwirte zu sich nehmen und den Parasiten dann durch Defäkation in die Städte befördern, wird gegenwärtig diskutiert und bedarf weiterer Klärung (DEPLAZES et al. 2004). Bei der raumbezogenen Analyse der Nahrungsökologie wurde versucht zu ermitteln, in welchem Umfang die Füchse entlang des urbanen Gradienten die Siedlung nutzen. So war nicht klar, ob die aus den ruralen Teilen der Stadt stammenden Füchse durch Wanderungen ebenfalls von der Stadt profitieren. Um genauere Informationen zum Raum-Zeit-Verhalten am Übergang zwischen Siedlungsund Offenlandflächen zu erhalten, sind Füchse zusätzlich telemetrisch überwacht worden. Dazu wurden diese in und um eine Siedlungsfläche der Größe von ca. 40ha mit Ortungsssendern ausgestattet und ihr Verhalten insbesondere hinsichtlich ihrer Präferenzen für den urbanen Raum studiert. Dass der Fuchs auch in den Offenlandschaften die Nähe zum Menschen sucht und die Siedlungsfläche als Lebensraum nutzt, ist in der Vergangenheit mehrfach belegt worden (STIEBLING 2000, PANEK & BRESINSKI 2002, ZOLLER 2010, JANKO 2012). Dabei ist die Adaptation und das Maß der Nutzung in einem ständigen Prozess begriffen, der von den jeweiligen Bedingungen abhängig ist (GOLDYN et al. 2003). Konkret wurde der Frage nachgegangen, welche Strategien bei der Nutzung dieses aus nahrungsökologischer Sicht sehr attraktiven Habitattyps realisiert werden und welche Raumnutzungstypen dabei existieren. Von Interesse war auch, in welchem Maß die Füchse bereits auf dieser Ebene an den Menschen angepasst sind und ob auch in diesem Bereich ein autonomes Siedlungsleben möglich ist. Auf der Grundlage dieser Daten sollte ebenfalls beurteilt werden, ob eine Gefahr der Einschleppungen von Krankheiten besteht. Die in dieser Studie untersuchte Raumnutzung von Füchsen, in deren Lebensräumen sich Siedlungsflächen mit Größen von unter einem Quadratkilometer finden (bei bis 500), stellt typische urbane Strukturen der nordostdeutschen Tiefebene in den Fokus. Es wird damit eine weitere Lücke entlang des urbanen Gradienten geschlossen. Dabei liefern die Daten nicht nur ein besseres Verständnis der Raumnutzung in diesem Bereich, sondern ermöglichen auch generelle Einblicke in den Urbanisierungsprozess. Zusätzlich wurden Aussagen zur Territorialität und der sozialen Organisation gesammelt. In einem weiteren Punkt der Arbeit wurde in Kooperation mit Veterinärmedizinern ein Überblick zum Krankheitsgeschehnis der Füchse erarbeitet, um mögliche Risiken zu identifizieren. Erstmalig ist dabei das Krankheitsgeschehen im mehrjährigen Verlauf dargestellt worden. Neben dem Einfluss auf die Fuchspopulation selbst, können Krankheiten eine Gefährdung für Mensch und Haustier darstellen. Die gewonnenen Erkenntnisse sollen in praktischer Anwendung direkt für die Entwicklung eines Fuchsmanagements zur Verfügung stehen und dabei auch Grundlagen für behördliche Entscheidungen liefern.
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Technische Daten


Erscheinungsdatum
01.07.2014
Sprache
Deutsch
EAN
9783863875008
Herausgeber
Mensch & Buch
Sonderedition
Nein
Autor
Konstantin Börner
Seitenanzahl
142
Einbandart
Unbekannter Einband

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