Autorenporträt
Mag. Dr. Rainer König-Hollerwöger, geboren am 9. 1. 1957 in Gmunden am Traunsee/Oberösterreich, ist Vater (seit 996 Alleinerzieher) dreier Kinder (22, 26 und 28) in Wien. Er studierte Philosophie, Psychologie, Soziologie, Geschichte, hält öffentliche Vorträge, Seminare in ganz Europa als Sozial- und Sexualwissenschaftler und Kulturphilosoph. Als Pianist und Organist unternimmt er Konzertreisen, so u. a. auch als Organist der seit 2. August 2005 laufenden internationalen
interkulturellen Orgelkonzertreihe „ORGEL SPONTAN 2005/06/07“. hatte er einen Auftrag der Landesregierung Niederösterreich zur Erforschung des „Waldviertels“, einer Grenzregion zwischen Österreich und Tschechien. Im Zuge dessen erfasste er erstmals die Zwangsprostitution von und Gewalt an Frauen und die sexuelle Ausbeutung von Kindern. Ein Ergebnis dieses Auftrages ist sein Buch „Der Aufschrei – Waldviertler Obdachlose – eine Verdrängung?“, Wien 1998, das erstmals neben den methodischen Schilderungen in lyrischer, epischer und dramatischer Weise Erlebtes, Beobachtetes, Erforschtes sprachlich wiedergibt.
Seit Februar 2000 arbeitet er an der Erforschung, Aufarbeitung, Prävention und Krisenintervention des größten österreichischen
inneralpinen, quer durch Europa dicht verknoteten
Falles sexuellen Kindesmissbrauchs, worüber er an mehreren medialen Reportagen in TV, Rundfunk und Printmedien mitwirkte. Darüber berichtet in verschiedenen literarischen Stilen sein Buch „Kindsein im Würgegriff sexueller Gewalt / Der Weg zu den ehemaligen Opfern und Tätern“, Frankfurt 2003.
Er entdeckte, erforschte und bearbeitete einen bis nach Tschechien, Polen und Russland reichenden Fall sexuellen Kindesmissbrauchs,
worüber er sein Buch „Mit Angst in der Hölle der Gewalt/Das Drama eines sexuell missbrauchten Knaben“, Wien 2000, schrieb.
Bei den Wiener Festwochen 2004 „Die ANDERE Veranstaltung“ gab Rainer König-Hollerwöger in Wort und Ton (als Pianist) gemeinsam mit IPS/Wien international und Journalisten
eine erweiterte Buchpräsentation seines Buches „KINDSEIN IM WÜRGEGRIFF SEXUELLER GEWALT/Der Weg zu den ehemaligen Opfern und Tätern“, wobei u. a. seine Dichtung
„Die ALPENFUGA“, pianistisch musikalisch bebildert wurde.
Er erforscht quer durch Europa Prostitutionsszenen und Menschenhandel
von Kindern und Frauen, worüber es verschiedene
TV-Dokumentationen gab, wie „Wiener Kinderstrich“, ORF 2004, „Südosteuropa“, SAT 2004 „Akte 04“, und Focus TV-Reportage SAT1 „Endstation Rotlicht am 30.0.2006“.
Dr. Rainer König-Hollerwöger ist Präsident des von ihm mit anderen ExpertInnen und von Gewalt, sexueller Gewalt Betroffenen im Mai 2002 in Wien begründeten „Instituts für Psycho-soziale Fragen zur Erforschung, Aufarbeitung und Prävention sexuellen Kindesmissbrauchs“, IPS / Wien international, das gemeinsam mit Nichtregierungsorganisationen (NGO’s) von Deutschland und Tschechien seit Herbst 2005 in einem von der EU-Justiz, Sicherheit und Freiheit/Brüssel geförderten EU-Projekt steht, betreffend die Zwangsprostitution
von Frauen, Kinder- Frauenhandel und die sexuelle Ausbeutung von Kindern entlang der gesamten österreichisch-tschechischen und deutsch-tschechischen innereuropäischen Grenzregion. Er leitet seit Jänner 2006 ein von der EU finanziell gefördertes Büro in Znojmo (Znaim) im Grenzbereich der Tschechischen Republik.
Seit September 2006 läuft quer durch Europa die von IPS organisierte internationale Wanderausstellung „SEN – KU – PRÄ“, die Bilderzyklen enthält, die zum Teil Rainer König-Hollerwöger gemeinsam mit ehemaligen in ihrer Kindheit von sexueller Gewalt Betroffenen gemalt hat.
Im Zuge der umfassenden internationalen Arbeit kommt es zu verschiedenen internationalen Konferenzen, Seminaren u.a. Dr. Rainer König-Hollerwöger beschreitet in seinen kreativen Arbeiten in den Künsten, Wissenschaften und im psychosozialen Arbeitsbereich unterschiedliche Wege, wobei ein wesentlicher Ansatz seines Schaffens und Forschens die Dynamik von sich aus den jeweiligen Augenblicken ergebenden Wandlungen, Ver- und Umwandlungen ist. Es geht ihm darum, aus den jeweiligen kulturellen, sozialen, seelischen und landschaftlichen Gegebenheiten die jeweilige künstlerische Gestalt zu entwickeln.