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Eingefangene Vergangenheit. Streiflichter aus der Berliner Wissenschaftsgeschichte - Akademie und Universität -

Hannelore Bernhardt (Broschiert, Deutsch)

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Beschreibung
Es bedarf vieler Mosaiksteinchen, um das weite Feld auszulegen, das die Geschichte der Wissenschaften in ihren vielfachen Verästelungen umfaßt. Viele Teile dieses Feldes werden je nach Inhalt und Zielstellung in unterschiedlicher Weise bearbeitet und erforscht, wenngleich Zusammenhänge und Bedingtheiten oft eng beieinander liegen. Größere Steinchen repräsentieren Perioden, markiert etwa durch Jubiläen, bedeutende wissenschaftliche Entdeckungen, die Tätigkeit eines hervorragenden Gelehrten oder auch durch äußere, die Entwicklung der Wissenschaft beeinflussende oder sogar dominierende Ereignisse. Um im Bild zu bleiben, steht z. B. das konzeptionelle Areal, das den Bereich der Institutionalisierung und Wissenschaftsförderung umfaßt, neben jenem, das die vielseitigen Aspekte des Lebens und Wirkens der Protagonisten wissenschaftlicher Einrichtungen sowie das große Gebiet immer neuer wissenschaftlicher Erkenntnisse überdeckt. So wächst die Zahl der Mosaiksteinchen ständig, sie wechseln sozusagen in Form und Farbe einander ab, je nach der Sicht auf Geschehen und Ereignisse, je nach politischen, philosophischen, ökonomischen und sicher auch persönlichen Einsichten und dem Verständnis der mit Wissenschaft Befaßten. Viel ist über Sinn, Zweck und Nutzen der Wissenschaftsgeschichte gedacht und geschrieben worden. Ganz im Sinne der Sentenz von Goethe, wonach die Geschichte der Wissenschaft die Wissenschaft selbst ist und die Geschichte des Individuums das Individuum, meinte Emil du Bois-Reymond (1818–1896) in einem Vortrag über die Geschichte der Wissenschaft im Jahre 1872, daß eine gute Möglichkeit, eine Wissenschaft zu vermitteln, darin bestehe, ihre Geschichte darzulegen, denn auf diese Weise lehre man die Wissenschaft selbst. Die Studenten sollten erfahren, wie (naturwissenschaftliche) Kenntnisse gesucht und gefunden werden; denn wer Wissenschaft als etwas ständig Werdendes begriffen hat, werde sich verpflichtet fühlen, selbst weiter zu forschen. In ähnlichem Sinne meinte Friedrich Herneck (1909–1993) im Jahre 1984, die Geschichte der Naturwissenschaften sei auch heuristisch wertvoll, da sie den Forschern Wege in die Zukunft zeigen, ihnen Impulse für die weitere Arbeit geben könne. „Wissenschaftsgeschichte ist auch Zukunftsforschung“, heißt es in seiner Festrede auf der Helmholtz-Konferenz an der Humboldt-Universität anlässlich des 150. Geburtstages von Hermann von Helmholtz (1821–1894). Zudem sei „der Einblick in das Wechselspiel von Erkenntnis und Irrtum, durch das der Weg der Naturwissenschaft seit ihren Anfängen gekennzeichnet wird, eine treffliche Schule der Dialektik“. Gewiß, Geschichte wird von Individuen unterschiedlichen Charakters und unterschiedlicher weltanschaulicher Überzeugungen erlebt, erlitten, geprägt und gestaltet. Insofern tragen Zeitzeugenberichte, wie sie hier vielfach dargeboten werden, immer auch subjektive Züge. Umso wichtiger ist es, unbestreitbare, dokumentarisch nachweisbare Ereignisse und Entwicklungen in Zeit und Raum so darzustellen, wie sie sich wirklich oder der Wahrheit nahe zugetragen haben, bzw., um mit Brecht zu sprechen, nicht nur die wirklichen Dinge, sondern wie die Dinge wirklich sind, aufzuzeigen. Solcherart Vorgehen scheint vor allem gegenwärtig notwendig, um entgegen nicht selten anzutreffender fehlerhafter oder gar böswilliger Bewertungen der in der DRR vollbrachten vielgestaltigen, auch im internationalen Canon oft hoch anerkannten wissenschaftlichen Leistungen jener Jahre zwischen 1945 und 1990 ins wahre Licht zu rücken. Es waren Friedensjahre, in denen von Deutschland kein Krieg ausging, in denen Bedingungen für erfolgreiches wissenschaftliches Arbeiten gegeben waren. Die ausgewählten Beiträge entstammen dem Zeitraum von 1989 bis 2013. Die archivgestützte biographische Skizze über Leben und Werk von Gerhard Harig als meinem Mentor auf dem Weg zur Wissenschaft war anläßlich seines 100. Geburtstages Bedürfnis und Verpflichtung. Der Beitrag über Hans Reichenbach in Berlin ist aus einem Forschungsprojekt der DFG (Universität Osnabrück) hervorgegangen, an dem ich Mitte der neunziger Jahre mitarbeiten konnte, und das die Kommentierung des Briefwechsels von Reichenbach zum Inhalt hatte. Seine Auffassungen als Student und Mitglied der freistudentischen Bewegung jener Jahre wie sie hier dokumentiert werden, erfahren gerade heute anläßlich des 100. Jahrestages des Ersten Weltkrieges hohes Interesse und stehen für die wenigen Beispiele des Aufbegehrens gegen den Kriegstaumel, der große Teile der akademischen Intelligenz erfaßt hatte, und der sich auch in den Rektoratsantrittsreden widerspiegelt. Der 100. Geburtstag des Nestors der Wissenschaftsgeschichte an der Humboldt-Universität, Friedrich Herneck, war Anlaß, seine Biographie, sein engagiertes Wirken und seine umfangreichen Darstellungen vor allem zur Entwicklung der neueren Naturwissenschaften um die Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert in Erinnerung zu bringen. Mehrere Beiträge beschäftigen sich mit herausragenden Vertretern der Berliner Akademie der Wissenshaften und ihr zugeordneter Institutionen, mit Mathematikern, die gleichermaßen als Akademiemitglieder und Hochschullehrer an der Universität einflußreich und erfolgreich tätig waren. Ihre Biographien machen – freilich nur im Rahmen einer Skizze – Schicksale und Lebensumstände etwa ab dem Jahr 1930 sichtbar, Wege, die zur Wissenschaft und zu wissenschaftlichen Erfolgen führten. Dabei werden auch Gegebenheiten des progressiven Wissenschaftsbetriebes in der DDR deutlich, wie dies z. B. in den Ausführungen Kurt Schröders zu Amtsantritt als Rektor zum Ausdruck kommt. Weitere Arbeiten ranken sich um die Geschichte der Institution Humboldt-Universität, geschuldet auch meiner Tätigkeit als Leiterin der Forschungsstelle Universitätsgeschichte über mehrere Jahre. Daß dabei Mathematik und Naturwissenschaften im Vordergrund stehen, sei der Mathematikerin zugebilligt. Einige Beiträge sind im Zusammenhang mit Jubiläen entstanden, von denen Friedrich Herneck einmal sinngemäß sagte, sie seien nicht für die Vergangenheit, sondern für die Zukunft wichtig. So bedeutet Wissenschaftsgeschichte zu betreiben, ganz und gar nicht, im Staub der Vergangenheit zu wühlen, wenngleich den vorgelegten historischen Arbeiten in großem Umfang bislang unbekanntes bzw. nicht ausgewertetes Archivmaterial zugrunde liegt. Die vielfach eingestreuten, originalen Zitate bedürfen m. E. nur bedingt einer Interpretation, sie sind oft eindeutig in ihrer Aussage. Schlußfolgerungen aus dem Dargelegten mag der Leser selbst ziehen. Daß einige Arbeiten in innerem Zusammenhang stehen, erweisen verschiedentlich geringfügige Wiederholungen von Überlegungen und Ausführungen zur Wissenschaftsgeschichte. Es war und ist mein ausdrückliches Anliegen, mit meinen Arbeiten über wissenschaftliches Leben in der DDR zu berichten, ohne Höhen und Tiefen auszusparen. Als Beispiel dafür soll insbesondere meine an letzter Stelle stehende Arbeit über die Mathematische Gesellschaft der DDR gelten. Hannelore Bernhardt
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Technische Daten


Erscheinungsdatum
02.02.2015
Sprache
Deutsch
EAN
9783864640711
Herausgeber
trafo Wissenschaftsverlag
Serien- oder Bandtitel
Abhandlungen der Leibniz-Sozietät der Wissenschaften
Sonderedition
Nein
Autor
Hannelore Bernhardt
Seitenanzahl
291
Auflage
1
Einbandart
Broschiert

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