Bis zu 50 % günstiger als neu 3 Jahre rebuy Garantie Professionelles Refurbishment
ElektronikMedien
Tipps & News
AppleAlle anzeigen
TabletsAlle anzeigen
HandyAlle anzeigen
Fairphone
AppleAlle anzeigen
iPhone Air Generation
GoogleAlle anzeigen
Pixel Fold
HonorAlle anzeigen
HuaweiAlle anzeigen
Honor SerieY-Serie
NothingAlle anzeigen
OnePlusAlle anzeigen
OnePlus 11 GenerationOnePlus 12 Generation
SamsungAlle anzeigen
Galaxy XcoverWeitere Modelle
SonyAlle anzeigen
Weitere Modelle
XiaomiAlle anzeigen
Weitere Modelle
Tablets & eBook ReaderAlle anzeigen
Google
AppleAlle anzeigen
HuaweiAlle anzeigen
MatePad Pro Serie
MicrosoftAlle anzeigen
XiaomiAlle anzeigen
Kameras & ZubehörAlle anzeigen
ObjektiveAlle anzeigen
System & SpiegelreflexAlle anzeigen
WearablesAlle anzeigen
Fitness TrackerAlle anzeigen
SmartwatchesAlle anzeigen
Xiaomi
Konsolen & ZubehörAlle anzeigen
Lenovo Legion GoMSI Claw
NintendoAlle anzeigen
Nintendo Switch Lite
PlayStationAlle anzeigen
XboxAlle anzeigen
Audio & HiFiAlle anzeigen
KopfhörerAlle anzeigen
FairphoneGoogle
LautsprecherAlle anzeigen
Beats by Dr. DreGoogleYamahatonies
iPodAlle anzeigen

Handgeprüfte Gebrauchtware

Bis zu 50 % günstiger als neu

Der Umwelt zuliebe

Der Dezennien-Dissens

(Broschiert, Deutsch)

Keine Bewertungen vorhanden
Optischer Zustand
Beschreibung
Diese Schrift soll den Diskurs über die Reform der deutschen Hochschulen referieren – und sie soll zugleich an diesem Diskurs teilnehmen. Soll ihn kritisch beurteilen und ihm zugleich einige Richtlichter aufsetzen. Dies ist nicht ausführbar außer als Beitrag zu den Ideen, die zu den denkbaren Universitäten des 21. Jahrhunderts erörtert werden, man beachte den Plural, akzeptiert als Skizzen Weberscher Idealtypen, denen man sich in praxi günstigenfalls annähern kann. Auch dies ist schon ein vorgreifendes Postulat: Es gibt nicht die eine, allen Ansprüchen und Erkenntnissen genügende ideale Hochschule oder Universität. Es gibt keine zwei gleiche Universitäten, bestenfalls sind sie im Groben typengleich. Es gibt sie nur im Plural mit je unterschiedlichen Ausprägungen hochschulischer Charakteristika. Vorstellbar ist das so: reiht man hundert oder mehr aneinander und zwar so, daß die sich ähnelnden nebeneinander sind, je mehr abweichende Besonderheiten, desto größer der Abstand, so würden sie sich im Mittelfeld der Reihe wenig, die an den Enden der Kette Befindlichen aber bis zur schieren Unkenntlichkeit unterscheiden.So erscheint die Absicht, einen Disput über Hochschulen/Universitäten zu führen, etwa über ihre richtige Gestaltung, über Reformen, die das bewirken, wie der Versuch der Quadratur des Kreises. Also als eine nicht lösbare Aufgabe. Was von einer Position aus für richtig befunden wird, ist von einer anderen aus gesehen falsch. Was ist darüber zu berichten? Wie den Bauplan eines Gebäudes oder einer technischen Anlage entwerfen kann man Hochschulen/Universitäten nicht. Die Wirklichkeit mit ihren vielen Tausend Unikaten von Forschungsprojekten, Forschungsgruppen, Ausbildungszielen und Lehrangeboten ist dagegen. Das schließt die Existenz von einigen generalisierenden Konstruktions- bzw. Funktionsprinzipien nicht aus. Vielheit und Pluralität reduzieren sich nicht auf Beliebigkeit. Obgleich Hochschulen nach scheinbar unvereinbaren Prinzipien und Ausgestaltungen unisono funktionieren und effizient sein können, sind dennoch Formen und Gestaltungen denkbar, die sich ausschließen. So ergibt sich fast als Normalität, daß Hochschulen oft Funktionselemente enthalten, Dysfunktionen, bzw. Vorgänge stattfinden, die ihnen schädlich sind. Darüber findet man im Diskurs manchmal Einmütigkeit, oft aber auch starken Dissens. Hochschulen lehren, aber sie sind tunlichst keine Lehranstalten, sie bilden berufliche Fähigkeiten aus, aber sie sind keine beruflichen Trainingszentren, sie verfolgen ein Forschungsprogramm und vermitteln Forschungserfahrung, aber ihre Bestimmung bleibt der Zusammenhang von Forschung und Lehre, sie sind sui generis keine Forschungseinrichtungen. Was sie Wissenschaft und Forschung auf besondere Art betreiben läßt. Sie können 500 oder 5.000 Studenten inskribieren oder 50.000. Sie können in Fakultäten unter einem Dekan gegliedert sein, oder in Departements als Dispositionsfeld eines Managements. Ihre Hauptgliederung können Fachschaften sein, deren wissenschaftliche Reputation von einer Gruppe von Professoren getragen wird mit einem Ordinarius an der Spitze. Rektorate, Senate, Kanzlerschaften, Beiräte, Aufsichtsbehörden der unterschiedlichsten Art können ihnen als Körperschaftsbevollmächtigte vorstehen. Diese können Leitungsorgane sein oder vermittelnde Gremien – im Extremfall bloß Beratungsorgane. Das Feld von Autonomie-Handeln ist weit abgesteckt. Eine große Vielfalt weisen die Vertretungen der Hochschulbediensteten bzw. Beschäftigten auf, die summarisch als Gremien bezeichnet werden. Sie können Entscheidungen treffen oder bloß disputieren oder zwischen den Rängen der Hierarchie und den Beschäftigten vermitteln. Oder sie formulieren nur demokratische Willensbekundungen.Das gilt zunehmend für die Studentenschaft, die sich immer mehr von einer mit der Immatrikulation verbundenen Pflichtzugehörigkeit des Einzelnen getrennt hat und zu freiwilligen Mitgliedschaften übergegangen ist. Studentische Initiativen treten folglich immer zerstrittener auf, sind unberechenbar und eher kraftlos. Der gelegentliche Lärm von Protestbekundungen erschreckt heute kaum noch jemanden. Hochschulen/Universitäten können 100 Fachdisziplinen und mehr inkorporieren oder nur 10, diese aber in größtmöglicher Diversifikation ihrer Spezialfächer. So sind technische oder wirtschaftliche oder künstlerische oder andere Spezialhochschulen tätig und das Entstehen weiterer zu erwarten. Jedoch wird noch immer von manchen Universitäten, von den für sie zuständigen Landesbehörden, manchmal auch von Parteigremien oder anderen Interessenten (z.B. große Kommunen) für die von ihnen bevorzugten Hochschulen der Status der sog. Volluniversität angestrebt. Volluniversitäten mit ihrem traditionellen Fächerkanon der Geistes-, Sozial- und Naturwissenschaften, der in der Humboldt-Nachfolge gut 150 Jahre lang für notwendig gehalten wurde, damit eine Universität national oder international renommiert erscheint und Anspruch und Aussicht auf eine angemessene wissenschaftsgeschichtliche Einordnung bzw. aktuell auf ein Spitzenranking hat. Wo der Status der Volluniversität beginnt, war immer umstritten. Jedoch ist zu beobachten, daß immer seltener auf Volluniverstäten insistiert wird. Neu hinzugekommen ist die Kontroverse um neue bzw. überhaupt unterschiedliche sog. Trägerschaften bzw. ihren korporativen rechtlichen Status. Ursprünglich vom Staat geschaffene, unterhaltene und rechtlich vertretene Institutionen, hervorgegangen aus landesherrschaftlichen (fürstlichen, königlichen) oder klerikalen Gründungen, erweiterte sich die Trägerschaft der Hochschulen zunächst auf private Universitäten und gegenwärtig auf diverse Rechtsträgerschaften durch Stiftungen oder Kapitalgesellschaften, wobei sich schon das Aufkommen einer großen Vielfalt, einschließlich gemischter Trägerschaften und einer sich immer mehr diversifizierenden Sponsoren-Klientel absehen läßt. Allerdings, was sich in Europa hier ziemlich mühsam an Neuem vollzieht, ist in den USA schon seit Jahrzehnten vorhanden. Soll man also den Blickwinkel so wählen, daß dies rasch und effizient nachzuvollziehen ist? Dagegen erheben sich vielfache Bedenken, nicht zuletzt aus den USA selbst, wie wir zeigen werden. Die Methode, mit der sich das Buch den Hochschul-Zuständen zuwendet, ist sozusagen keine direkte. Also zunächst auch keine empirische. Es werden keine Findings an namentlich/örtlich bestimmbaren Hochschulen bzw. Universitäten gemacht und diskutiert, sondern die Texte behandeln den Diskurs, der über die verschiedenen Hochschul-Gegenstände/Befindlichkeiten seit langem geführt wird. Die Leser werden sich im Verlauf eines solchen Diskurses aufteilen: die einen sind dagegen, weil sie zuviel finden, was sie ganz anders haben wollen, die anderen, weil sie zu viel finden, was sie auch so wollen und dann beschließen: trivial, alles schon gewußt. Die Texte des Bandes wurden von 13 Autoren verfaßt, allesamt mit Untersuchungen zur Bildungs- und Hochschulproblematik ausgewiesen und international erfahren. Entstanden sind 15 Texte, die der Herausgeber in drei Abschnitte gliederte. Unterstellt ist dabei, daß über Hochschulen seit Jahrhunderten disputiert wird. Daß die Machtinhaber den Hochschulen ihres Bereiches seit je Vorgaben auferlegten, nach denen sie handeln sollten – und nach denen über sie befunden wurde. In früheren Jahrhunderten haben sie Päpste und Kaiser privilegiert und ideologisches (theologisches) Aufsichtspersonal über sie gewacht. Dann übernahmen diese Rolle die Landesfürsten, die zugleich ihre Alimentierung sicherten. Eine gewisse Dominanz der Theologie blieb zumeist erhalten. Mit dem Entstehen der modernen Nationalstaaten wurden sie Gegenstand staatlicher Kultur-, Bildungs- und Ressourcenpolitik – und zugleich eine feste Größe in den Staatshaushalten. So waren sie für Repräsentanten der Macht, für Honoratioren und Bürger immer ein Gegenstand heftiger Dispute, an denen sie sich auch mit erbitterten internen Sinn- und Ziel-Auseinandersetzungen beteiligten. Die Geschichte der Universitäten kennt keine Zeiten, zu denen sie nicht Gegenstand geistreicher oder spitzfindiger Auseinandersetzung waren. Emanuel Kant hat diese Tradition mit einem eigenen Pamphlet auf ein hohes literarisch-publizistisches Niveau gehoben: "Der Streit der Fakultäten" (1798), eines seiner Spätwerke, eine Art sarkastisch-kritisches Schlußwort zur Literatur der Aufklärung und zugleich ein Programm für ein neues, aufgeklärtes Hochschul-Jahrhundert. Und vielmehr: der Entwurf für eine neue Art, an den Universitäten Wissenschaft zu betreiben. Unsere Texte werden auf essentielle Passagen dieses Werkes eingehen.Der strukturierende chronologische Zugang ist jedoch anderes gewählt: Seit den 80er Jahren des 20. Jahrhunderts hat der Streit um Hochschulen und Universitäten in Deutschland eine bemerkenswerte Eskalation besonderer Art erfahren: Ihnen wurde eine allgemeine, strukturelle Leistungsschwäche attestiert, heftige Forderungen nach Reformen waren verknüpft mit Vorwürfen der Reformunfähigkeit, nicht ohne dabei eine kritisch-schmähende Akzentuierung zu pflegen. Dann, nach Jahren und mannigfachen Irritationen (Forderungen nach betriebswirtschaftlich agierenden Hochschulen, Hochschulen als Dienstleister u.a.), schwenkte die Kontroverse Ende der 90er Jahre in eine eigentümliche Polarisierung ein: Das Hochschul-Establishment und die staatliche Hierarchie fokussierten die Thematik auf "Qualität" und hochrangige Leistungssteigerung, forderten Managementpraktiken und kompetentes Verwaltungshandeln (jedoch im Vollzug des Bologna-Prozesses nun auf supranationaler Stufe), während sich an den Hochschulen und in der hochschulwissenschaftlichen Publizistik, in Büchern, Zeitschriften und Konferenzen eine vielgestaltige Kommentierung ausbreitet, kaum zustimmend, sondern im Grundton besorgt und überwiegend kritisch. Insofern diese Stimmen den common sense der Öffentlichkeit darstellen, wird dort die Hochschulwirklichkeit des Establishments reflektiert als stark defizitär, fehlentwickelt und unzutreffend wahrgenommen. Letzteres in zwei Nuancen: Die ihnen angelasteten Schwächen und Mängel seien nicht so dramatisch, wie sie dargestellt werden und – die zum Einsatz gelangenden manageriellen Innovationen haben nicht das geleistet und verbessert, was man von ihnen behauptet.
Dieses Produkt haben wir gerade leider nicht auf Lager.
ab 30,99 €
Derzeit nicht verfügbar
Derzeit nicht verfügbar

Handgeprüfte Gebrauchtware

Bis zu 50 % günstiger als neu

Der Umwelt zuliebe

Technische Daten


Erscheinungsdatum
03.10.2006
Sprache
Deutsch
EAN
9783896266347
Herausgeber
trafo
Serien- oder Bandtitel
Abhandlungen der Leibniz-Sozietät
Sonderedition
Nein
Seitenanzahl
532
Auflage
1
Einbandart
Broschiert
Buch Untertitel
Die deutsche Hochschul-Reform-Kontroverse als Verlaufsform
Bandzählung
20
Schlagwörter
Hochschulstruktur, Hochschulzugang, Bildungspolitik, Studienabschlüsse, Hochschul-Reform, Studieninhalte, Hochschulpolitik, Eliten-Förderung, Wissenschaftskultur, Geschlechtergleichstellung
Höhe
240 mm
Breite
17 cm

Warnhinweise und Sicherheitsinformationen

Informationen nach EU Data Act

-.-
Leider noch keine Bewertungen
Leider noch keine Bewertungen
Schreib die erste Bewertung für dieses Produkt!
Wenn du eine Bewertung für dieses Produkt schreibst, hilfst du allen Kund:innen, die noch überlegen, ob sie das Produkt kaufen wollen. Vielen Dank, dass du mitmachst!