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Der Umwelt zuliebe

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Beschreibung
Eine junge Frau aus der Steiermark sucht Arbeit in der Fremde. Sie kommt in die Innerschweiz, ins Bergdorf Lungern. Sie wird Magd auf einem Hof. Die Berge sind nah und hoch und fremd. Die Arbeit in Haus und Hof ist angenehm, das Essen ausgiebig, die Herrschaften freundlich. Sie hat keinen Namen, sie ist die Magd. Manche Leute im Dorf sind argwöhnisch. Sie ist eine Fremde, eine Auswärtige. Sie wird ausgegrenzt, beobachtet. Sie verschliesst sich den Menschen, sucht Zuflucht in der Arbeit, in der Natur, baut sich ihre eigene Welt auf. "Ich fühlte mich auf einmal entsetzlich allein." Sie ist hin- und hergerissen zwischen der entrückten Heimat und der hautnahen Fremde. Sie will zurück und flieht gleichzeitig vor dem Zugriff der Vergangenheit. Sie richtet sich ein in der Fremde. "Ich liebte das Haus, die Wiesen, den Hof. Da war kein fremdes Gefühl. Irgendwie fühlte ich mich daheim und geborgen." Sie bleibt, sie heiratet den Sepp, sie bekommen eine Tochter, die Heidy. Sepp stirbt, sie bleibt zurück mit ihrem Kind. Sie leben am Rande des Dorfes. "Das Mägdli, das ich gewesen bin, ist fortgegangen." Dieses Buch ist ein wunderschönes, ein dichtes Dokument einer behutsamen Annäherung. Einer Annäherung freilich, die den fremden Blick, den Scharfsinn nicht verliert. Das Buch strahlt Würde aus und Grösse, Poesie auch, und Schalk, und Liebe. Das ist das Verdienst der erzählenden Mutter. Und: Das ist das Verdienst der schreibenden Tochter, die der Erinnerung Raum gab. Raum und Atem. Zwischenraum. (Gerhard Dillier)
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Technische Daten


Erscheinungsdatum
01.01.1995
Sprache
Deutsch
EAN
9783858300768
Herausgeber
orte Verlag
Sonderedition
Nein
Autor
Heidy Gasser
Seitenanzahl
120
Einbandart
Gebundene Ausgabe
Buch Untertitel
Als Fremde in der Schweiz
Schlagwörter
Schalk, Liebe, Poesie
Thema-Inhalt
DN - Biografien und Sachliteratur
Höhe
200 mm
Breite
13 cm

Warnhinweise und Sicherheitsinformationen

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