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Förderung und Stabilität von handwerklichen Existenzgründungen

Klaus Müller (Broschiert, Deutsch)

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Beschreibung
Sowohl die Förderung als auch die Stabilität von Existenzgründungen differieren sehr stark zwischen einzelnen Ländern. Im Auftrag des Deutschen Handwerksinstitutes und der Handwerkskammern aus Rheinland-Pfalz, dem Saarland, dem Département de la Moselle in Frankreich und aus Luxemburg wurde vom Seminar für Handwerkswesen an der Universität Göttingen daher der Frage nachgegangen, ob diese Unterschiede auch für den relativ eng verflochtenen Saar-Lor-Lux-Raum gelten. Zum einen stellte das Institut die Existenzgründungsförderung in den betrachteten Regionen nach verschiedenen Kriterien gegenüber und unternahm den Versuch, diese Förderung zu quantifizieren und damit in ihrer Höhe transnational vergleichbar zu machen. Zum anderen ging es der Frage nach, wie viele der Existenzgründer sich in den einzelnen Regionen am Markt behaupten können und ob die Überlebensrate von bestimmten Faktoren, wie bspw. der Qualifikation und dem Alter des Inhabers bzw. der öffentlichen Förderung, abhängt. Ein Vergleich der Existenzgründungsförderung gestaltet sich außerordentlich schwierig. Zum einen ist die Gründungsphilosophie in den drei Ländern sehr unterschiedlich. So bekommen die Existenzgründer in Frankreich und Luxemburg vor allem Zuschüsse, während in Deutschland eine Förderung primär durch zinsgünstige Darlehen erfolgt. Auch muß berücksichtigt werden, daß die indirekte Existenzgründungsförderung (Beratung, Schulung, Information von Gründern) teilweise ebenso wichtig ist, wobei diese sich jedoch einer quantitativen Analyse weitgehend entzieht. Um angesichts dieser Schwierigkeiten trotzdem einen Vergleich durchführen zu können, wurden fünf Fallbeispiele mit unterschiedlichen Förderschwerpunkten formuliert und untersucht, in welcher der vier betrachteten Regionen die Förderung jeweils am größten ist. Die Berechnung der Förderwerte brachte das Ergebnis, daß keine Region bei allen Fallbeispielen an der Spitze liegt. Viel-mehr hängt es von der konkreten Gründungskonstellation ab, wo der Existenzgründer die höchste Förderung bekommt. Insgesamt läßt sich jedoch feststellen, daß Existenzgründer in Luxemburg insgesamt am stärksten gefördert werden. In drei der fünf Fallbeispiele lag der Subventionswert im Großherzogtum am höchsten. Bei zwei Fallbeispielen schnitt der französische Existenzgründer besser ab. In Deutschland fällt die Förderung insgesamt am geringsten aus. Dies gilt zwar nicht für jeden der verschiedenen Standorte innerhalb der Fallbeispiele, weil bei zwei Fallbeispielen durch Regionalfördermittel auch ein relativ hohes Subventionsniveau erreicht wird. Bedenkt man jedoch, daß diese Fördermittel nur in seltenen Fällen in Anspruch genommen werden können, weil die handwerklichen Existenzgründer – sofern sie überhaupt an einem geförderten Standort liegen – meist keinen Primäreffekt aufweisen, fällt die Förderung in Deutschland doch relativ stark hinter der in den beiden Nachbarländern zurück. Während in Deutschland und in Luxemburg (hier jedoch in Abhängigkeit von der Handwerksbranche) die Fördermöglichkeiten relativ klar festgelegt sind, hängt die Unterstützung in Frankreich von verschiedenen Faktoren ab. Hier sind bspw. die Einstellung von Arbeitskräften, die Art der Investition, die Lage in einem Fördergebiet oder der Handwerkszweig zu nennen. Da der Fördersatz nicht fixiert ist, ist die Höhe seiner Förderung darüber hinaus von dem Verhandlungsgeschick des Existenzgründers und der Entscheidung der Bewilligungskommission abhängig. Die unterschiedliche Förderhöhe wird nicht durch Unterschiede in der indirekten Förderung oder durch sonstige Standortfaktoren kompensiert. Im Gegenteil, durch günstigere Preise insbesondere für Grundstücke in Frankreich kann der französische Existenzgründer tendenziell sogar noch besser gestellt werden. Angesichts der erheblichen Unterschiede zwischen den Ergebnissen für Deutschland einerseits und Luxemburg bzw. Frankreich andererseits kann insgesamt davon ausgegangen werden, daß in diesem Bereich eine Wettbewerbsverzerrung zwischen diesen Ländern stattfindet. Im zweiten Teil der Arbeit ging es um die Existenzgründungsstabilität. Es zeigt sich, daß die Fluktuation im französischen Handwerk nicht unbeträchtlich höher als im deutschen Vollhandwerk ist. In Deutschland und Luxemburg beträgt die Überlebensrate nach fünf Jahren etwa 60 – 70 %, in Frankreich dagegen nur 40 %. Dabei weisen die Existenzgründer, die öffentliche Fördermittel in Anspruch genommen haben, eine höhere Überlebensrate auf als die nicht geförderten Gründer. Weiter deuten erste Ergebnisse darauf hin, daß die Überlebensrate von Vollhandwerksbetrieben in Deutschland und Luxemburg im Gegensatz zu Frankreich über derjenigen der gesamten Wirtschaft liegt. Zu vermuten ist, daß dies mit dem zur Existenzgründung in Deutschland und Luxemburg erforderlichen Großen Befähigungsnachweis zusammenhängt.
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Technische Daten


Erscheinungsdatum
01.04.1999
Sprache
Deutsch
EAN
9783932752322
Herausgeber
Mecke-Druck
Serien- oder Bandtitel
Göttinger Handwerkswirtschaftliche Studien
Sonderedition
Nein
Autor
Klaus Müller
Seitenanzahl
280
Einbandart
Broschiert
Buch Untertitel
Am Beispiel der Region Saar-Lor-Lux
Bandzählung
59
Schlagwörter
Handwerk, Göttingen, handwerkliche Existenzgründungen
Höhe
155 mm
Breite
23 cm

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