Bis zu 50 % günstiger als neu 3 Jahre rebuy Garantie Professionelles Refurbishment
ElektronikMedien
Tipps & News
AppleAlle anzeigen
TabletsAlle anzeigen
HandyAlle anzeigen
Fairphone
AppleAlle anzeigen
iPhone Air Generation
GoogleAlle anzeigen
Pixel Fold
HonorAlle anzeigen
HuaweiAlle anzeigen
Honor SerieY-Serie
NothingAlle anzeigen
OnePlusAlle anzeigen
OnePlus 11 GenerationOnePlus 12 Generation
SamsungAlle anzeigen
Galaxy XcoverWeitere Modelle
SonyAlle anzeigen
Weitere Modelle
XiaomiAlle anzeigen
Weitere Modelle
Tablets & eBook ReaderAlle anzeigen
Google
AppleAlle anzeigen
HuaweiAlle anzeigen
MatePad Pro Serie
MicrosoftAlle anzeigen
XiaomiAlle anzeigen
Kameras & ZubehörAlle anzeigen
ObjektiveAlle anzeigen
System & SpiegelreflexAlle anzeigen
WearablesAlle anzeigen
Fitness TrackerAlle anzeigen
SmartwatchesAlle anzeigen
Xiaomi
Konsolen & ZubehörAlle anzeigen
Lenovo Legion GoMSI Claw
NintendoAlle anzeigen
Nintendo Switch Lite
PlayStationAlle anzeigen
XboxAlle anzeigen
Audio & HiFiAlle anzeigen
KopfhörerAlle anzeigen
FairphoneGoogle
LautsprecherAlle anzeigen
Beats by Dr. DreGoogleYamahatonies
iPodAlle anzeigen

Handgeprüfte Gebrauchtware

Bis zu 50 % günstiger als neu

Der Umwelt zuliebe

Die frühe Evolution der Porifera

Dorte Mehl-Janussen (Broschiert, Deutsch)

Keine Bewertungen vorhanden
Optischer Zustand
Beschreibung
Die Porifera sind als das früheste eindeutige Metazoenphylum und bereits aus ca. 545-543 Mio. J. alten Schichten, z.B. von Ediacaranachgewiesen: Palaeophragmodictya, ein Hexactinelliden-ähnlicher Vertreter der frühen Schwämme aus diesen Ablagerungen, besaß möglicherweise keine mineralisierten Spicula. Winzige Fossilien aus dem ca. 580 Mio. J. alten Duoshantuo- Phosphorit, die als juvenile Schwämme gedeutet wurden, gehören gegebenenfalls zu den Demospongiae. Doch liegt die Abspaltung der Porifera von den Eumatazoa wahrscheinlich mindestens 200 Mio. J. weiter zurück. Im frühesten Kambrium dominierten die Hexactinellida, aber bereits ab dem Atdabatium zeigt auch das Taxon Pinacophora große Diversität, z.B. die Astrophora, Demospongiae, einschließlich der ökologisch anpassungsfähigen Geodiidae. Das Unterkambrium war die Blütezeit der Archaeocyatha, die hier als Stammlinienvertreter der Pinacophora angesehen werden. Die erste größere Radiation der Demospongiae lag im Mittelkambrium. Zu dieser Zeit traten die ersten desmentragenden Demospongiae in Erscheinung: Die Anthaspidellidae, die im Ordovizium ihre Blütezeit hatten, und mit dem Ende des Perms endgültig erloschen sind. Aus den Anthaspidellidae entstanden die Chiastoclonellidae, aus denen wahrscheinlich die Gruppen Hindiidae und Sphaerocladina hervorgingen. Die Tetracladina sind dagegen unabhängig von den paläozoischen »Lithistiden« im späten Perm bzw. in der frühen Trias entstanden. Wahrscheinlich hat sich keine der paläozoischen Gruppen der »Lithistida«, mit Ausnahme vielleicht der Sphaerocladina, in das Mesozoikum hinein fortgesetzt, sondern sie sind spätestens mit dem Ende des Perms ausgestorben. Die Sphaerocladina, die neuerdings auch aus dem Jungpaläozoikum nachgewiesen sind, setzten sich möglicherweise in Form der jurassischen Neosphaerocladina fort, die jedoch noch während des Mesozoikums erloschen sind. Die ab dem Frühkarbon bekannten Plakinidae führten zu den modernen Homoscleromorpha, wahrscheinlich die Schwestergruppe der Spirasterophora. Alle modernen Vertreter der desmentragenden Demospongiae sind relativ neue Gruppen, die erst ab der Trias mit dem Einsetzen der Spiraster und Phyllotriaene eindeutig nachgewiesen sind. Die Gruppe der Heloclone- bzw. Rhizoclone-tragenden Saccospongiidae/Haplistiidae hat wahrscheinlich keine phyletische Verbindung zu den modernen Megamorina bzw. Rhizomorina. Auch zwischen den paläozoischen Tricranocladina und den modernen Corallistidae läßt sich keine solche Verbindung nachweisen. Die Calcarea sind ab dem frühen Kambrium dokumentiert, und zwar sowohl mit ausschließlich paläozoischen Gruppen wie die Polyactinellidae und Heteractinellidae, als auch mit modern anmutenden Gattungen wie die pharetronide Gravestockia. Massive kalzitische Spicula, wahrscheinlich von triradiärer Symmetrie, gehören zum Grundmuster der Calcarea. Bereits die frühkambrischen Polyactinellidae besaßen triradiate Spicula, und diese Gruppe stand der Calcarea-Stammlinie möglicherweise näher als die Heteractinellidae, deren polyactine Spicula hier als ein abgeleitetes Merkmal angesehen werden. Das Monophylum Calcaronea/»Calcinea« ist ab dem Devon eindeutig nachgewiesen, aber das genaue Alter und die phylogenetische Herkunft dieser Gruppe sind noch ungewiß. Wie rezent lebten die paläozoischen Kalkschwämme, vor allem Heteractinellidae und »Inozoa«, überwiegend in warmen Gewässern des flachen bis mittleren Schelfs. Das bevorzugte Milieu der Polyactinellidae war der pelagische Bereich in Zwischenriffbecken und auf Tiefschwellen und -plateaus. Die kambrische Gruppe der Chancelloriidae bleibt bezüglich ihrer systematischen Zuordnung umstritten, und sie gehört nach Ansicht der Autorin nicht zu den Porifera. Chancellorien waren, häufig mit Archaeocyathen vergesellschaftet, auf den Bereich des nicht-turbulenten, flachen Subtidals eingenischt. Während des Kambriums und Frühordoviziums waren die sogenannten »Weichschwämme« (nicht-rigide Demospongiae) ökologisch noch wenig spezialisiert, doch ab dem späten Ordovizium spielte sich ihre Evolution überwiegend im Bereich des äußeren Schelfs und des Slopes ab. Auch die desmentragenden Demospongiae, die Anthaspidellidae, scheinen diesen Lebensraum bevorzugt zu haben, während die Hexactinellida vor allem am äußeren Slope und im Becken lebten. Ab dem Jungpaläozoikum entwickelten sich in der Tiefwasserfazies außerdem die Plakinidae, Vorläufer der modernen Homoscleromorpha. Während des gesamten Paläozoikums gab es innerhalb aller Hauptgruppen der Kieselschwämme immer wieder Generalisten. Diese waren vergleichsweise tolerant und konnten, z.B. während der Perms, die Calcarea als Flachschelfbewohner der kühleren borealen Bereichen vertreten.
Dieses Produkt haben wir gerade leider nicht auf Lager.
ab 35,99 €
Derzeit nicht verfügbar
Derzeit nicht verfügbar

Handgeprüfte Gebrauchtware

Bis zu 50 % günstiger als neu

Der Umwelt zuliebe

Technische Daten


Erscheinungsdatum
01.01.1999
Sprache
Deutsch
EAN
9783931516611
Herausgeber
Pfeil, F
Serien- oder Bandtitel
Münchner Geowissenschaftliche Abhandlungen
Sonderedition
Nein
Autor
Dorte Mehl-Janussen
Seitenanzahl
72
Auflage
1
Einbandart
Broschiert

Warnhinweise und Sicherheitsinformationen

Informationen nach EU Data Act

-.-
Leider noch keine Bewertungen
Leider noch keine Bewertungen
Schreib die erste Bewertung für dieses Produkt!
Wenn du eine Bewertung für dieses Produkt schreibst, hilfst du allen Kund:innen, die noch überlegen, ob sie das Produkt kaufen wollen. Vielen Dank, dass du mitmachst!