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Von der Zeitoper zur Broadway Opera

Heinz Geuen (Unbekannter Einband, Deutsch)

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Beschreibung
"Musik für das musikalische Theater", so formulierte Kurt Weill das Ziel seiner Arbeit. In mehr als zwanzig Bühnenwerken, deren Texte ein Autorenspektrum aufweisen, das von Georg Kaiser über Bertolt Brecht bis Alan Jay Lerner reicht, hat der Komponist ein facettenreiches Oeuvre vorgelegt. Es steht für den Anspruch ein, die Oper durch das Theater zu erneuern. Fast fünfzig Jahre nach dem Tod Kurt Weills ist die Wahrnehmung des Komponisten in der Öffentlichkeit aber immer noch fast ausschließlich an dessen Zusammenarbeit mit Bertolt Brecht in den 20er Jahren geknüpft und mit Merkmalen einer nebulösen, als fortschrittlich geltenden "Brecht-Weill-Stilistik" verbunden. Weills Kompositionen, die in der Emigration in den USA entstanden sind, werden dagegen nur am Rande wahrgenommen und als ästhetisch belanglos und rein kommerziell abgetan. Heinz Geuen versucht, dieses schiefe Bild zurechtzurücken. Er analysiert Weills deutsche und amerikanische Musik, wobei er stärker den Aspekt der Kontinuität als den der Spaltung in einen "guten" und einen "schlechten" Weill in den Vordergrund rückt. Kristallisationspunkt dieser Betrachtung ist Weills Idee des "musikalischen Theaters" - ein geradezu postmodernes Konzept, in dem stilistische Vielschichtigkeit sich durch die Schlüssigkeit der dramatischen Funktion von Musik legitimiert. Das Buch beginnt mit einer Bestandsaufnahme der soziomusikalischen Situation der Weimarer Republik und der besonderen Rolle, die Weill zwischen den Extremen der Avantgarde auf der einen und der Neuen Sachlichkeit auf der anderen Seite spielt. Weill, der schon früh von den musikalischen Möglichkeiten und der gesellschaftlichen Aufgabe des Theaters fasziniert war, entwickelte im Laufe der 20er Jahre eine Musiksprache, die "freier, leichter und einfacher" sein sollte. Dieser Entscheidung für einen populären, verständlichen Stil liegt ein musikalisches Denken zugrunde, dessen Wurzeln bei Mozart sowie in den Gebrauchsmusikkonzepten und den Zeitopern der 20er Jahre zu suchen sind. In der Zeitoper nutzte er die Möglichkeit, mit Montage- und Zitattechniken dramaturgisch und musikalisch zu experimentieren. Zugleich überführte er den persiflierend- nihilistischen Grundzug der "Bürgerschreckopern" in ein neues, gesellschaftlich engagiertes Musiktheater. Mit "Lady in the Dark", "Street Scene" und "Love Life" gelang ihm in den 40er Jahren schließlich die konsequente Vollendung eines Opernkonzepts, das bereits in seinen frühen Einaktern angelegt war. Der Weg dorthin führte ihn ebenso produktiv wie konfliktträchtig für relativ kurze Zeit mit Bertolt Brecht zusammen. Weills Auffassung von Musiktheater konnte jedoch kaum mit den Vorstellungen des Dichters über die Rolle der Musik auf der Bühne zur Deckung gebracht werden. Beide trieb der Nationalsozialismus ins amerikanische Exil. Während Brecht sein Konzept des epischen Theaters verfeinerte, suchte Weill - von George Gershwin fasziniert - nach einer amerikanisierten und zugleich stilistisch "emanzipierten" Musiksprache im Dienste des Theaters. Von der Zeitoper zur Broadway Opera: Heinz Geuen gelingt es, die vielfältigen Äußerungen und verschiedenartigen Bühnenwerke Kurt Weills auf ihre durchgehenden ästhetischen und musikalischen Grundlagen zu stellen, wodurch sein Buch als eine ideale Einführung in das musikalische Denken des Komponisten gelten kann. Weitere Informationen finden Sie im Internet unter www.editionargus.de
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Technische Daten


Erscheinungsdatum
01.06.1997
Sprache
Deutsch
EAN
9783931264024
Herausgeber
Edition Argus
Serien- oder Bandtitel
Sonus. Schriften zur Musik
Sonderedition
Nein
Autor
Heinz Geuen
Seitenanzahl
343
Auflage
1
Einbandart
Unbekannter Einband
Buch Untertitel
Kurt Weill und die Idee des musikalischen Theaters
Bandzählung
1
Höhe
240 mm
Breite
17 cm

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