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Beschreibung
Eine vergessene Insel, ihr stiller König und die Sehnsucht nach einem Leben abseits der Welt. »Der Inselmann« ist das ebenso berührende wie sprachmächtige Porträt eines Außenseiters und eine Hymne auf den Eigensinn. Anfang der Sechziger in einem entlegenen Teil Deutschlands. Das Ehepaar Roleder zieht auf eine unbewohnte Insel inmitten eines großen Sees. Es ist eine Flucht nach innen , vor der Stadt und der Wirklichkeit. Mit dabei ist ihr Sohn Hans, der auf der Insel ein neues Zuhause findet. Und noch so viel mehr. Denn mit der Zeit scheint der schüchterne Junge geradezu mit der Insel, den Bäumen, dem Laub, dem Moos und dem Gestein zu verwachsen. Hans wird zum König der Insel. Bis, mit dem Bescheid der Schulbehörde, die Realität in seine kleine große Traumwelt einbricht und ihn von Insel und Eltern trennt. Es ist der Beginn einer beschwerlichen Odyssee, gelenkt zunächst von gnadenlosen Institutionen des Staates und schließlich dem einen großen, pochenden Wunsch: zurückzukehren auf seine Insel, in die ersehnte Einsamkeit im Schatten der Welt. Doch: Wie wird die Insel, wie werden die Eltern ihn empfangen? Dirk Gieselmanns Debüt ist die faszinierende literarische Studie eines Insellebens und erzählt von der Sehnsucht nach Einsamkeit in einer Gesellschaft, die das Individuum niemals alleine lässt, im Guten wie im Schlechten. »Der Inselmann« ist ein Roman, der nachhallt, voller berückender Bilder, leuchtender Sätze und magischer Kulissen.
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Technische Daten


Erscheinungsdatum
09.02.2023
Sprache
Deutsch
EAN
9783462000252
Herausgeber
Kiepenheuer & Witsch
Sonderedition
Nein
Autor
Dirk Gieselmann
Seitenanzahl
176
Auflage
2
Einbandart
Gebundene Ausgabe
Einbandart Details
mit Schutzumschlag (bedruckt)

Hersteller: Kiepenheuer & Witsch GmbH, Bahnhofsvorplatz 1, Köln, Deutschland, produktsicherheit@kiwi-verlag.de, Verlag Kiepenheuer & Witsch GmbH & Co. KG

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4.5
Aus 4 Bewertungen zu Der Inselmann
Aus 4 Bewertungen zu Der Inselmann
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Reif für die Insel?
Britta K. - Bewertet am 26.03.2023
Zustand: Exzellent
Die Handlung beginnt mit dem Entschluss von Hans Eltern, dem Alltag zu entfliehen und die Hoffnungen auf ein Inselleben zu setzen. Wir wissen nichts Genaueres über den Handlungsort und die konkreten Umstände. Während dieser Schritt für seine Eltern eine Notwendigkeit zu sein scheint, erfährt Hans die Veränderung als eine Art Abenteuer. So wird es ihm möglich, nervenden Klassenkameraden zu entfliehen und auf der Insel sein eigener König zu sein. Atmosphärische Bilder ziehen auf und wechseln einander ab. Da ist zunächst das schier endlos erscheinde Warten auf das Schiff in eisiger Kälte, das sie zur Insel bringen soll. Die Ankunft steht ebenfalls nicht unter einem guten Stern, die erhoffte Wende scheint auszubleiben. Düster geht es weiter mit dem Fund eines toten Kalbes, eines abgemagerten Hundes, einem ins Wasser gegangenen Schäfers und am Ende der brieflichen Anweisung, Hans habe zu Beginn September in der Schule zu erscheinen. Hans pendelt zur Schule. Der Alltag hat ihn wieder. Er wünscht sich fort, fernab der nervenden Kinder, die in ihm einen Verräter sehen. Diesen düsteren Einbruch in das hoffnungsfrohe Inselleben, in dem sich der Junge gerade erst einzurichten beginnt, wird von Gieselmann gekonnt inszeniert - auch in sprachlicher Hinsicht. Doch Hans fasst einen Entschluss. Er will ausbrechen, beginnt die Schule zu schwänzen. Dies bleibt nicht ungestraft, und so landet er in einer Besserungsanstalt, in welcher die Kinder und Jugendlichen zur Disziplin gedrillt werden. Ziel ist es, die Kinder und deren Widerstand zu brechen - notfalls auch mit Gewalt. Hans lässt dies jedoch kalt. Es scheint, die Sehnsucht, auf die Insel und zu seinen Eltern zurückkehren zu können, hält ihn aufrecht. Schließlich kommt der Tag X und Hans kehrt zurück.... Den Roman habe ich sehr gerne gelesen. Der Autor überzeugt mit einer sehr bildhaften, atmosphärischen und teils poetischen Sprache. Die Atmosphäre des einsamen und verlassenen Jungen ist sehr erdrückend geschildert. Etwas schwer habe ich damit getan, dass vieles nur angedeutet bleibt. Letztlich könnte die Geschichte vielleicht überall spielen. Es scheint nicht relevant, wo das Geschehen sich ereignet, und was die konkreten Gründe für die Eltern sind, auf eine Insel überzusiedeln. Am Ende scheint es mir ein gesellschaftskritischer Roman über die Unmöglichkeit zu sein, der Gesellschaft und ihren Zwängen zu entkommen. Hans sucht Einsamkeit und Individualität. Auf der Insel scheint er Außenseiter sein zu dürfen, so dass er sich kurzfristig vielleicht wie ein König fühlt. Doch dauerhaft funktioniert dies nicht. Die Realität bricht in diese Wunschvorstellung herein und es wird klar: gesellschaftlichen Zwängen kann man nicht entrinnen. Die Botschaft scheint düster. Zumindest in meiner Lesart. Ich habe das Buch insgesamt betrachtet trotz der bleibenden Leerstellen sehr gerne gelesen und empfehle es gerne weiter.
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Eine Geschichte, traurig und schön
Tanja K. - Bewertet am 03.02.2023
Zustand: Exzellent
Unglaublich schön, poetisch und berührend melancholisch ist diese Geschichte, die auch ein Märchen oder eine Sage sein könnte. Gieselmanns Worte um Farben, Licht und Dunkel und die "hundert Arten der Stille" erschaffen eine faszinierende, traumgleiche Atmosphäre, in der Ort und Zeit zu verschwimmen scheinen. Besonders der Verlauf der Zeit eines Menschenlebens, und der Welt, die sich nicht für die Menschen auf ihr interessiert, ist wirklich beeindruckend erzählt. "Der Inselmann" ist so besonders, dass es mir schwer fällt, meine Gedanken dazu in Worte zu fassen, weil die Lektüre so intensiv und beeindruckend ist - das ist wirklich, wofür Sprache existiert und wie sie zu Literatur wird. Ich bin begeistert und - im guten Sinne - erschüttert, weil diese doch kurze Geschichte so viel Kraft entwickelt und wirklich tief emotional nachwirkt. Ein echtes Kunstwerk, mit so vielen wunderschönen Sätzen und perfekt treffenden Formulierungen, sich in konzentrischen Kreisen ausbreitend. "Alles liegt jetzt wieder da in verschattetem Blau, dem müden Licht eines Traums, der einmal wahr gewesen ist."
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Roh und wild
Julia P. - Bewertet am 26.01.2023
Zustand: Exzellent
Der Roman erinnert mich daran, dass der Druck einer Gesellschaft so groß werden kann, dass manche darunter zerbrechen. Hans muss sich schon in jungen Jahren an vieles anpassen. Seine Eltern entscheiden, auf eine unbewohnte Insel mitten in einem großen See zu flüchten. Das Leben dort ist hart – nur Moos, Gestein, Bäume, Schafe. Mit der Zeit lernt Hans aber, sich dort zurecht zu finden und sein Leben zu leben. Bis zu dem Tag, an dem er in die Schule soll. Die Realität bricht ein und trennt ihn von der Insel und von seinen Eltern. In der Schule kommt er nicht zurecht, flüchtet wieder auf die Insel. Deshalb kommt er in eine Art Erziehungsanstalt, wo mit physischer und psychischer Gewalt gearbeitet wird. Als Hans 18 wird, wird er in die Welt entlassen – und steht vor dem Nichts. Sein größter Wunsch ist, auf die Insel zurückzukehren. Aber gibt es die Insel noch? Leben seine Eltern noch darauf? Wie werden sie ihn empfangen? Der Roman ist sehr leicht zu lesen und fließt dahin, der Stil ist angenehm und interessant.
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Die Welt eines Kindes
Yvonne S. - Bewertet am 22.01.2023
Zustand: Exzellent
Der Roman „Der Inselmann“ von Dirk Gieselmann erzählt die Geschichte des kleinen Hans Roleder. Der introvertierte Hans zieht, aus ihm unerklärlichen Gründen, mit seinen Eltern auf eine kleine Insel in einem großen See. Dort erwartet sie eine halb verhungerte Schafherde und ein verlassener Schäferhund. Hans darf den Hund behalten und somit erfüllt sich der größte Wunsch, den der stille Junge jemals hatte. Zusammen mit seinem Hund erkundet Hans die Insel und die Natur auf ihr. Wenn sein bester Freund Kalle noch hier wäre, könnte das Leben für ihn nicht schöner sein. Doch wie es leider so ist im Leben, wendet sich das Blatt. Mit einer Aufforderung der Behörde, die Schulpflicht wahrzunehmen, beginnt für Hans ein nicht enden wollendes Martyrium. Dirk Gieselmann hat es in meinen Augen geschafft, ein wunderschönes Buch zu schreiben. Ich wurde durch den klaren und ruhigen Schreibstil in einen regelrechten Bann gezogen und habe das Buch in einem Ruck durchgelesen. Die Welt des kleinen Hans wird so phantasievoll und verträumt beschrieben, dass ich beim Lesen wieder zum Kind wurde. Alle freudigen und schmerzhaften Ereignisse erlebt man förmlich mit. Hans Eltern wirken immer traurig, der Leser erfährt aber nie den Hintergrund. Allerdings stört die traurige Grundstimmung nicht beim Lesen, da der Autor mit einer Leichtigkeit schreibt, die mich sehr fasziniert hat. Eine klare Empfehlung für dieses Buch an alle Leser, die schöne Worte und verträumte Texte lieben.
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