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★★★★★
☆☆☆☆☆
Zustand wie neu
Lena R. - Bewertet am 05.01.2025
Zustand: Sehr gut
Keine Leserillen, toller Farbschnitt. Hier gibt es an der Qualität nichts zu meckern.
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☆☆☆☆☆
Gelungenes Debüt mit langsamen Passagen
Mano K. - Bewertet am 23.09.2024
Zustand: Exzellent
Liz Webb schafft es, eine fesselnde und beklemmende Atmosphäre durch ihren klaren, aber eindringlichen Schreibstil zu erzeugen. Die Ich-Perspektive aus der Sicht der Protagonistin Hannah bringt den Leser tief in die zerbrechliche Psyche der Hauptfigur. Ihr Erzählstil ist flüssig und von starken… inneren Monologen geprägt, die die emotionale Zerrissenheit von Hannah greifbar machen. Webbs Beschreibungen sind so detailliert, dass die Umgebung fast greifbar erscheint; der Wald, das Haus und selbst die verfallenen Erinnerungen werden lebendig. Besonders eindrucksvoll ist die Art und Weise, wie Webb die Grenzen zwischen Realität und Illusion verwischt, was die wachsende Paranoia und das unsichere Urteilsvermögen der Protagonistin widerspiegelt. Genau diese Detailliebe kann das Buch jedoch für andere Leser unfassbar langatmig und schwerfällig zu lesen machen.
Ein möglicher Kritikpunkt an Das Waldhaus ist das gemächliche Tempo zu Beginn des Buches. Die Erzählung nimmt erst nach und nach Fahrt auf, was einige Leser möglicherweise als zu langsam empfinden könnten. Doch dieser langsame Aufbau ermöglicht es, die psychologische Tiefe der Charaktere und die schwelenden Konflikte in aller Intensität zu erfassen.
Ein weiterer Aspekt, der für einige Leser möglicherweise problematisch ist, ist die enge Perspektive auf Hannahs Gedankenwelt. Ihre Unzuverlässigkeit als Erzählerin kann frustrierend sein, da man sich nie sicher sein kann, welche ihrer Wahrnehmungen real sind und welche das Ergebnis ihrer emotionalen Instabilität sind. Doch genau diese Ambivalenz trägt zur Spannung bei und macht die Geschichte so fesselnd.
Fazit
Webb ist mit Das Waldhaus ein beeindruckendes Debüt gelungen. Der Roman überzeugt durch seine atmosphärische Dichte, die komplexe psychologische Darstellung der Protagonistin und die packende Erzählweise, die den Leser bis zur letzten Seite in Atem hält. Die langsame, aber stetige Eskalation der Spannung und die meisterhaft inszenierten Wendungen machen dieses Buch zu einem Muss für Fans psychologischer Thriller. Die Familiengeheimnisse, die traumatischen Erlebnisse und die brüchigen Beziehungen werden in einer Weise dargestellt, die lange nach dem Lesen nachhallt.
Insgesamt ein starkes Werk, das sich Zeit nimmt, seine Geschichte zu entfalten, und dabei eine faszinierende, düstere Welt voller Geheimnisse und Lügen offenbart.
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☆☆☆☆☆
Dunkle Wahrheiten
Petra B. - Bewertet am 13.04.2024
Zustand: Sehr gut
Das Cover des Buches ist düster und mit Quitten, die in der Handlung eine Rolle spielen und einem Schmetterling passend gestaltet.
Der Schreibstil liest sich leicht verständlich und angenehm flüssig.
Hannah Davidson kümmert sich um ihren dementen Vater. Sie versucht durch ihn mehr über den Tod… ihrer Mutter herauszufinden, die Selbstmord verübt haben soll und schlüpft immer mehr in die Rolle ihrer Mutter.
Die Spannung nimmt sehr langsam an Fahrt auf. Doch zum Ende überschlagen sich die Ereignisse und man will das Buch nicht mehr aus der Hand legen.
Falsche Erinnerungen an die Vergangenheit werden ausgeräumt, düstere Wahrheiten kommen zum Vorschein und unschöne Geheimnisse werden aufgedeckt.
Das Ende hat mich absolut mitgenommen und für das Buch begeistert.
Fazit:
Spannender Thriller über ungeordnete Familienverhältnisse!