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★★★★★
☆☆☆☆☆
aktueller Gegenwartthriller
Ulrike S. - Bewertet am 21.08.2022
Zustand: Exzellent
Bei diesem Buch gefällt mir sehr gut, das viele Fakten aus der näheren Vergangenheit und Gegenwart wie zum Beispiel die Cornonabeschränkungen, der Sturm auf das Kapitol und Donald Trumps Umgang mit der Welt in die Fiktion eingearbeitet sind, sodaß man häufig das Gefühl hat in einer wahren Geschichte… zu stecken und mit den Charakteren mitfiebert. Die Handlung ist mit Spannungsbogen konzipiert und hat mich gefesselt. Was ich nicht so gut gefunden habe, waren die vielen Anspielungen auf die Vorgängerbände. Da ich diese nicht gelesen habe, konnte ich damit nicht so viel anfangen. Wenn man die vorherigen Entwicklungen in Gabriel Allon Leben kennt, ist es sicher einfacher, seine Aktionen und Entscheidungen nachzuvollziehen. Alles in allem hat es aber Spaß gemacht, dieses Buch zu lesen und mit der Hauptfigur durch die Welt zu reisen.
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★★★★★
☆☆☆☆☆
Hat mich leider nicht überzeugt
Sandra H. - Bewertet am 14.08.2022
Zustand: Exzellent
"Die Cellistin" von Daniel Silva hat mich leider nicht überzeugt; im Gegenteil, ich war eher enttäuscht, da es so anders ist, als ich erwartet habe.
Das Cover jedoch gefällt mir, es passt zum Inhalt und auch der Titel fügt sich in das Gesamtbild ein.
Inhaltlich war ich persönlich beim Lesen… überfordert und es hat mich einiges an Konzentration gekostet, das Gelesene zu behalten.
Die grundlegende Idee und das Konzept sowie die Handlung sind super, jedoch erhält der Leser immer wieder unglaublich viel an Informationen auf einen Schlag. Diese Informationsflut in Kombination mit etlichen Namen, von denen viele nur ein einziges Mal auftauchen und dann nie wieder, hat meinen Lesefluss sehr gestört und ich habe total schnell den Überblick verloren und eigentlich auch nicht mehr wiedererlangt. "Atemlose Spannung" ist bei mir auch nicht aufgekommen.
Die Protagonisten fand ich ziemlich undurchsichtig und sie sind mir bis zum Ende irgendwie fremd und unnahbar geblieben. Da es der 21. Band der Gabriel-Allon-Reihe ist, gab es doch einige Referenzen und Bezüge zu vorherigen Bänden, die das Verständnis noch zusätzlich erschwert haben.
Außerdem ist die Thematik extrem finanz- und wirtschaftspolitisch, wovon ich persönlich leider nicht viel verstehe, sodass ich mich durch diesen Informationswust durchkämpfen musste. Ebenfalls gab es teilweise ziemlich lange Passagen, die nur aus reinem Dialog bestanden, wodurch ich manchmal nachzählen musste, wer überhaupt gerade spricht. Dort haben mir mehr Beschreibungen zum Verhalten der sprechenden Personen oder zu ihrer Art, wie sie sprechen, gefehlt.
Die letzten 200 Seiten ungefähr sind besser geworden, da ich das Ziel der Protagonisten wieder vor Augen hatte und es meiner Meinung nach mehr aktive Handlung gab.
Ich kann mir vorstellen, das "Die Cellistin" für Leute, die auf den Feldern Wirtschaft, Politik und Finanzen bewanderter sind als ich, eher geeignet und leichter zu verstehen ist.
Alles in allem war dieses Buch leider nicht das, was ich mir vorgestellt habe, und hat meine Erwartungen dementsprechend nicht erfüllt. Von mir gibt es 2,5 Sterne.