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Beschreibung
Die Sámi Elsa ist neun Jahre alt, als sie den Mörder ihres Rentiers noch am Tatort ertappt. Bevor er verschwindet, gibt er ihr ein unmissverständliches Zeichen und Elsa fühlt sich zum Schweigen gezwungen. Ein Schweigen, mit dem sie eine schwere Schuld auf sich lädt. Wie so viele Rentiere zuvor gilt auch Elsas Rentier als „gestohlen“. Als die Bedrohung der Rentierherden und damit der Sámi drastisch zunehmen und auch Elsa selbst ins Visier des Haupttäters gerät, findet sie endlich die Kraft, sich ihrer lange unterdrückten Schuld, Angst und Wut zu stellen. Aber wird sie etwas ausrichten können gegen die Gleichgültigkeit der Behörden, die Brutalität der Täter und nicht zuletzt die Missbilligung der traditionell denkenden Sámi?
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Technische Daten


Erscheinungsdatum
18.10.2023
Sprache
Deutsch
EAN
9783987360671
Herausgeber
steinbach sprechende bücher
Sonderedition
Nein
Autor
Ann-Helén Laestadius
Auflage
1
Einbandart
Audio CD
Einbandart Details
MP3
Buch Untertitel
Roman

Hersteller: steinbach sprechende bücher, Panoramaweg 22, Untermünkheim, Deutschland, 74547, info@sprechendebuecher.de

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4.7
Aus 3 Bewertungen zu Das Leuchten der Rentiere
Aus 3 Bewertungen zu Das Leuchten der Rentiere
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Authentisch, aber mit Längen
Julia L. - Bewertet am 03.01.2023
Zustand: Exzellent
Liest man den Klappentext dieses Buches, rechnet man mit einem spannenden, düsteren Krimi am Rande des Nordpolarkreises. Aber die Geschichte über Elsa ist so viel mehr. Elsa wächst als eine der indigenen Sami im Norden Schwedens auf. Ihre Familie zählt zu den traditionsbewussten Rentierzüchtern, was nicht von allen gern gesehen ist. Eines Abends erwischt sie jemanden aus dem Nachbardorf, als er ihr Ren ermordet. Der Fall bleibt ungelöst und wird sie noch Jahre später beschäftigen. Klar enthält die Geschichte auch kriminalistische Elemente. In erster Linie geht es aber um eine Gesellschaftsstudie. Wer schon immer etwas über die Sami, die von ihnen auch heute noch erfahrene und erlebte Diskriminierung und Ausgrenzung erfahren möchte, fährt mit diesem Buch auf jeden Fall gut. Man erlebt hautnah, wie schwierig es für dieses sehr traditionsbewusste, patriarchale Volk ist, ihre Gebräuche und ihre Sprache auch in der heutigen schnelllebigen Zeit zu bewahren und sich gegen Vorurteile zur wehr zu setzen. Der Erzählstil trägt diese Themen mit seiner ruhigen, unaufgeregten Art sehr gut. Das führt allerdings auch dazu, dass das Buch teilweise einige Längen entwickelt. Durchhaltevermögen wird aber mit einer sehr einfühlsamen Geschichte belohnt.
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Starkes Buch über das indigene Volk der Samen, melancholisch und perfekt für kalte Wintertage!
Julia S. - Bewertet am 18.11.2022
Zustand: Exzellent
(CN: Depressionen, Suizidalität, Suizid, Tierquälerei & Tötung von Tieren, Demenz) „Es (das Rentier) schien sich zu bedanken, sah ihr in die Augen, und sie wurde fast schüchtern. Hatte man einmal in die Augen eines Rentiers geschaut und verstanden, dann wusste man, dass es keine andere Wahl gab, als genau dort zu sein.“ INHALT: Die 9-jährige Elsa lebt mit ihrer Familie im Norden Europas im Siedlungsgebiet Sápmi. Sie gehören dem indigenen Volk der Samen (früher „Lappen“ genannt) an und leben von der Rentierzucht. Als Elsa eines Tages allein zum Rentiergehege geht, muss sie mit Entsetzen feststellen, dass jemand ihr Rentierkalb Nástegallu umgebracht hat! Sie erkennt den Täter mit dem blutigen Messer, welcher ihr grinsend mit dem Tode droht und ihr von da an noch viele Jahre das Leben schwer machen wird … Schon die Kinder der Samen werden in der Schule oft ausgegrenzt und diskriminiert. Von jungen Männern wird erwartet, dass sie die Rentierzucht der Eltern und die Traditionen einmal fortführen werden. „Samisch zu sein bedeutete, seine Geschichte in sich zu tragen, als Kind vor dem schweren Rucksack zu stehen und sich zu entscheiden, ihn zu schultern oder nicht. Aber woher sollte man den Mut nehmen, sich für etwas anderes zu entscheiden, als die Geschichte der eigenen Sippe zu tragen und das Erbe weiterzuführen?“ Immer mehr Rentiere der Samen werden in der Gegend zu Tode gequält und umgebracht. Doch die Polizei, die lange Anfahrtswege und stets angeblich Wichtigeres zu tun hat, ordnet die schrecklichen Vergehen lediglich als Diebstähle ein, ohne weiter zu ermitteln. Doch für viele Samen bedeuten die Rentiere ihr ganzes Leben! Elsa hat es satt, dass die Polizei nichts unternimmt und niemand sie ernst nimmt! Schließlich gerät sie selbst in Gefahr … MEINUNG: Wie ihr meinen Content Notes zu Beginn entnehmen könnt, beinhaltet das Buch einige schwere Themen. Leichtigkeit, werdet ihr hier weniger finden. Manchmal schrecke ich vor solchen Büchern zurück, doch hier bin ich froh, mich darauf eingelassen zu haben – ich hätte sonst eine Menge verpasst! Die Stimmung in der Geschichte spiegelt Melancholie und manchmal etwas Schwermut wider. Das Leben der Samen ist nicht einfach. Ihre Geschichte, die Unterdrückung und Diskriminierung haben Spuren bei den Menschen hinterlassen. Und dann ist da noch das Gefühl von Wut und Machtlosigkeit. Denn noch immer erfährt das Volk Hass, Ausgrenzung, es wird nicht mal von der Polizei ernst genommen und die Tierquäler machen einfach weiter. Das ist beim Lesen nicht einfach auszuhalten! Elsa tat mir daher sehr leid. Ihre Figur mochte ich besonders gerne und sie ist mir mit jeder Seite mehr ans Herz gewachsen. Sie liebt die Rentierzucht und hat als eine der wenigen Frauen vor, sich dieser auch später weiterhin zu widmen. Von ihrem Kampfgeist für die Rentiere und auch für ihr Volk war ich begeistert! Manchmal habe ich Probleme mit Schilderungen von Kindern in Romanen, da sie mir nicht altersgemäß oder authentisch genug erscheinen. Bei Elsa hat aber alles wie die Faust aufs Auge gepasst und ich war gerne an ihrer Seite! Nach knapp 150 Seiten springt die Geschichte zehn Jahre in die Zukunft, sodass Lesende anschließend die erwachsenen Elsa durch das Buch begleiten. Auch dies habe ich gerne getan. Schön fand ich die Naturbeschreibungen von Schnee, Eis, Kälte, gefrorene Seen und Rentieren. Sie wirken atmosphärisch und lassen einen regelrecht in diese winterliche, kalte Welt abtauchen. Perfekt für kalte Wintertage! Interessant war für mich, etwas über das Leben der Samen zu erfahren. Tatsächlich war mir der heutige Begriff für dieses indigene Volk, vorher nicht bekannt. Wieder etwas dazugelernt! Das Buch enthält einige Wörter auf samisch (das Glossar gibt es hinten im Buch) und Einblicke in ihre Kultur und Traditionen. Besonders eindrücklich und gleichzeitig erschreckend fand ich, wie die Menschen noch heute aufgrund ihrer Abstammung und ihrem Leben auf Diskriminierung, Unterdrückung und Stigmatisierung stoßen. Dabei wurde ich außerdem darauf aufmerksam, dass die Suizidrate allgemein bei indigenen Völkern im Verhältnis erhöht ist, vor allem bei jungen Menschen. Laut Internet sehen Experten die Gründe dabei vor allem beim Verlust kultureller Identität (zu schnelle Anpassung an Veränderungen, z. B. waren manche Völker früher Nomaden und sind heute sesshaft; teilweise wurden sie von Regierungen gezwungen, sich dem modernen Leben anzupassen, usw.), Stigmatisierung, hoher Anpassungsdruck sowie Armut und Umweltbedrohungen. Für die einen oder anderen Lesenden könnte das Buch thematisch etwas zu überladen wirken. Trotzdem hatte ich das Gefühl, dass die Geschichte genug Tiefe erreicht. Für mich war es ein Highlight! FAZIT: Ein außergewöhnliches, starkes Buch, melancholisch und perfekt für kalte Wintertage! Man lernt etwas über das indigene Volk der Samen. Durch die vielfältigen Themen und die starke Protagonistin dürfte es zahlreichen Leuten gefallen. Highlight, 4,5-5/5 Sterne und ganz viel Liebe für Elsa und die Rentiere!
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Erschütternd und berührend
Tanja K. - Bewertet am 04.10.2022
Zustand: Exzellent
Während die Sámi in ihren bunten Trachten sehr fotogen für Tourismusbroschüren oder Instagram-Posts verwendet werden, begegnet ihnen im alltäglichen Leben überall verdeckter und offener Rassismus und Ablehnung. Sie werden Opfer von Übergriffen auf ihre Rentiere, die von der Polizei nicht verfolgt werden. Ihr Lebensraum und der ihrer Rentiere (die ihre Lebensgrundlage sind, nicht als bloße Haustiere, sondern in einer uralten Verbindung) wird durch wirtschaftliche Entscheidungen und nicht zuletzt durch die zunehmend spürbaren Auswirkungen des Klimawandels immer kleiner und beschwerlicher. Zwischen den Generationen der samischen Dorfgemeinschaften, den Alten, die in der Tradition verhaftet sind und kein anderes Leben kennen, während sich die Jungen im modernen Leben orientieren wollen oder müssen, und ihre Familie und Gemeinschaft verlassen, entstehen zusätzliche Konflikte. Viele derjenigen, die keinen neuen Weg für ein eigenes Leben finden können, im traditionellen Leben aber auch keine Perspektive sehen können, setzen ihrem Leben durch Selbstmord ein Ende. Die beeindruckend starke Protagonistin Elsa, die als Kind ihr eigenes Rentier getötet auffinden musste und vom Täter bedroht wurde, kämpft nun als junge Frau in einer immer noch traditionell männlich dominierten Gesellschaft dafür, dass die immer wieder auftretenden Straftaten gegen die Rentierhalterfamilien endlich als die Hassdelikte wahrgenommen und bestraft werden, die sie sind. Dafür nimmt sie in Kauf, auch von ihrer eigenen Gemeinschaft angefeindet zu werden, weil sie durch das entstehende öffentliche Bewusstsein die Situation für alle nur noch schwieriger macht. Denn Elsa kämpft auch für sich selbst, für genau dieses Leben als Sámi, das sie weiterführen will, nicht lediglich akzeptiert als Vertretung ihres Vaters oder älteren Bruders, sondern in ihrem ganz eigenen Recht, einer ganz eigenen Rolle, die die Familientradition und Kultur für eine weitere Generation aufrecht erhält. Ann-Helén Laestadius, selbst aus einer samischen Familie stammend, hat ein sehr authentisches, tief berührendes und erschütterndes Buch geschaffen, voller Kälte, Dunkelheit, Schmerz und Wut, aber auch voller Momente von Schönheit, Licht und Wärme.
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