Inhaltsverzeichnis
Der Band ist eine Einführung in eine Reihe von Konzeptionen und Anwendungen der Familientherapie aus systemischer Sicht für die speziellen Anforderungen im Handlungsfeld sozialer Arbeit. Der erste Teil erklärt die Theorie und untersucht Beziehungstypologien, den Zyklus des Familienlebens, Interaktionsfolgen und unterschiedliche Modelle von Veränderungen. Der zweite Teil zeigt die Anwendung der Theorie in der Praxis. Er beschreibt vielfältige verbale und nonverbale Techniken, die genutzt werden, um Informationen zu gewinnen und einen Anstoß für Veränderungen zu geben. Zahlreiche Falldarstellungen und Übungen runden den Band ab.
Inhalt
Vorwort des Herausgebers Einführung
Die Stellung der Familientherapie in der Sozialarbeit und damit verbundenen Gebieten
Erläuterung zur historischen Entwicklung. Der Nutzen dieses Buches
Die Gliederung dieses Buches
Die Problematik des Amtskontextes
Materialpräsentation und Hinweise zur Anwendung des Buches
Teil I: Theorie
Konzeption,
1. Beziehungen
Begriffe und Konzepte, mit denen Problemsituationen als dysfunktionale Beziehungsmuster und nicht als individuelle Charakteristika beschrieben werden.
Einführung
Die Sprache von Beziehungen: Dyaden und Triaden
Beziehungstypologie und die Entwicklung von Regeln
Prozess und Inhalt von Verhandlungen
Beziehungsmuster
Komplementäre Beziehungen.
Symmetrische Beziehungen
Reziproke Beziehungen
Verstrickung
Loslösung
Beziehungsprobleme
Beziehungsebenen: offensichtliche und verborgene. Triaden
Prozesse in Triaden Allianz
Koalition
Hierarchie
Grenzen
Glaubenssysteme
Multiple Kontextebenen. Zusammenfassung
2. Übergangsstadien
Das Genogramm als Werkzeug, um die Entwicklung von familiären Beziehungen darzustellen und um die Übergänge, die mit dem Sichtbarwerden von Problemen verbunden sind, zu erkennen.
Das Genogramm (Familienbaum)
Die Basisgestaltung
Familiärer Lebenszyklus
Übergangsstadien in Beziehungen
Stabilität und die Fähigkeit zur Wandlung. Stabilität (Homöostase)
Wandel (Morphogenese)
Das Gleichgewicht zwischen Stabilität und Wandel. Symptombildung
Übergangsstadien
Auslöser
Entstehung. Beendigungen Eintritt
Zeitpunkte. Erwartete. Unerwartete
Die Wichtigkeit von Veränderungen. Wandel erster Ordnung
Wandel zweiter Ordnung
Zusammenfassung
3. Interpunktion
Ein Verständnis der Interaktionsmodi von Problemsituationen erlangen. Die Bedeutung verbaler und nonverbaler Kommunikation. Individuelle Symptome als Teil eines sich wiederholenden Interaktionskreislaufs erkennen und Interventionsmöglichkeiten erweitern.
Kommunikationsebenen
Probleme in der Kommunikation., Inkongruenz
Entwertung
Das Symptom als Kommunikation. Das Ganze und die Teile
Interpunktion
Die Mutter-Sohn-Dyade
Die Schwester-Bruder-Dyade. Die Mutter-Tochter-Dyade
Die Mutter-Tochter-Sohn-Triade
Schwierigkeiten in der Interpunktion. Zusammenfassung
4. Therapiemodelle
Der Therapeut als aktiver Verursacher von Veränderung. Eine Zusammenfassung vier verschiedener familientherapeutischer Ansätze und ihre Folgerungen für den Praktiker.
Einführung
Verfügbare Modelle
Modelle der Unabhängigen
Methodenmodelle
Strukturelle Familientherapie von Minuchin
Haleys strategische Therapie
Die Methode der Kurzzeittherapie des Mental Research
Institute
Systemische Therapie des Mailänder Instituts
Vorteile, nach einer speziellen Methode zu arbeiten
Nachteile, nach einer speziellen Methode zu arbeiten
Teammodell
Das Modell des Amtes
Zusammenfassung
Teil II: Praxis
Fertigkeiten und Techniken
5. Die Zusammenkunft einberufen
Techniken, um das erfolgreiche Zusammenbringen aller für das Problem und seine Lösung relevanten Personen zu erreichen.
Einführung
Die Bedeutung der Einberufung einer Familiensitzung
Das Beharren auf der Einberufung der ganzen Familie
Vorbereitung der Einberufung
Wie man einlädt
Wo man sich trifft
Wann man die Sitzungen durchführt
Beratungsstellen. Zusammenfassung.
Die Einberufung der ersten Familiensitzung. Erfolgreiches Einberufen
Schwierigkeitsgrade
Routinemäßiges Einberufen der Familien
Aufgaben der Familie
Widerwille
Abwesenheit
Aufgaben des Therapeuten Brief
Telefonat
Persönlicher Kontakt
Zwingende Strategien
Verzögerung oder Verweigerung der Behandlung.
Zusammenfassung
6. Vorbereitung
Richtlinien für die Organisation und Planung produktiver Sitzungen.
Einführung
Vorbereitungsritual: Was als Letztes zu tun ist
Livesupervision
Verhandlungen erster Ebene. Hierarchie
Meinungsverschiedenheiten Rat oder Anordnung
Wahl des Modells
Verhandlungen zweiter Ebene
Einführungen
Die Aufgaben des Therapeuten
Die Aufgaben des Supervisors
Die Kommunikation während der Sitzungen. Verlauf der Unterbrechung
Zwänge der Dienststelle
Sozialarbeiter, die allein arbeiten
Technische Möglichkeiten
Die Aufnahme des Interviews. Spielmaterial
Die Sitzanordnung
Wandtafeln
Therapeutische Hypothesen
Entscheidungen für die Sitzung. Schwierige Fragen
Schwieriges Verhalten
Überblick
Zusammenfassung.
7. Das Interview I
Zirkuläres Fragen als einzigartige Methode auf der verbalen Ebene, um Hypothesen zu überprüfen und sowohl die Familie als auch den Therapeuten mit systemischen Sichtweisen bekannt zu machen. Richtlinien für Praktiker, die versuchen, ihren Interviewstil zu verändern.
Das Vorstellen der Familie
Zirkuläres Fragen
Fragen zu Verhaltenssequenzen
Handlungsfragen
Klassifikationsfragen
Eine Veränderung
Ein Problem
Eine versuchte Lösung
Diachronische Fragen
Hypothetische Fragen
Gedankenlesende Fragen
Verändern des Stils
Fragen müssen sich auf die Hypothesen beziehen. Ein Beispiel aus der Sitzung
Zusammenfassung
8. Das Interview II
Darstellung der Familientransaktionen und Familienskulpturen als Handlungstechniken, die die Kraft der nonverbalen Kommunikationsebene maximieren, um Informationen zu erhalten und Veränderung in Gang zu setzen. Ihre schrittweise Darstellung für die Durchführung.
Inszenierung der Familientransaktionen
Der Umgang mit Einwänden
Haltung des Therapeuten
Unterstützung
Belohnung
Alternativen,
Die Familienskulptur
Schritte zum Erstellen einer Familienskulptur.
Zusammenfassung
9. Intervention
Direkte und indirekte Methoden, um Veränderung in Familiensystemen einzuleiten und aufrechtzuerhalten. Auswahlkriterien und Richtlinien für ihre Konstruktion.
Ziel einer Intervention
Warnung
Interventionen als Teil des therapeutischen Prozesses
Steuerung von Interventionen
Therapiemodell
Therapeutische Erfahrung
Die Haltung der Familie gegenüber der Therapie. Bedingungen des Amtes
Die Bestandteile der Intervention
Anerkennen und Beglückwünschen
Umdeutung
Klassifizierung von Interventionen
Direkte Interventionen
indirekte (paradoxe) Interventionen
Zusammenfassung
10. Misserfolg
Erkennen und Überwinden therapeutischer Sackgassen.
Erfolg und Misserfolg., Definition von Erfolg, Misserfolg erkennen.,
Therapeutische Faktoren
Unzulängliche Protokollführung Probleme bei Arbeitstechniken.
Therapeutischer Kontext
Supervision
Konflikte mit Kollegen der Dienststelle
Probleme im weiteren professionellen System
Familiäre Faktoren
Meinungsverschiedenheiten über die Ursachen des Problems
Meinungsverschiedenheiten über die Ziele der Therapie. Nachteile von Veränderungen
Gewohnheitsklienten und die Schwierigkeit, zum Abschluss zu kommen
Familien, die zur Therapie geschickt wurden
Familiärer Kontext Zusammenfassung
Teil IH: Behördenkontext
Einführung
11. Die Integration von Familientherapie in die Arbeit von Sozialen Diensten
Richtlinien für die erfolgreiche Integration eines familientherapeutischen Ansatzes in die Arbeit von Sozialen Diensten, dargestellt anhand der Erfahrungen von Praktikern.
Anfangen
Unterstützungsgruppen
Klienten
Überleben
Beziehungen zu Kollegen: Vermeiden Sie übertriebenen Enthusiasmus
Mitarbeiter in der Verwaltung
Wie man die Beziehung zur Leitung herstellt
Das weitere professionelle Netzwerk
Entwicklung
Training
Neue Gruppenmitglieder. Möglichkeiten
Jenseits der Orthodoxie
Zusammenfassung
12. Die Anwendung der Familientherapie in der Praxis der Sozialarbeit
Falldarstellungen, die den Nutzen des familientherapeutischen Ansatzes in Situationen zeigen, denen sich Beschäftigte in Sozialdiensten regelmäßig gegenübersehen.
Fallstudie 1: Sozialdienst Cleveland (nördlicher Abschnitt) Komplexität und Chronifizierung
Einen Unterschied machen
Der Bezug zu Kollegen
Die Arbeit mit der Familie
Die vierte Sitzung
Die folgende Sitzung
Die nächste Sitzung
Die Rolle der Leitung
Das Ergebnis der Bemühungen
Zusammenfassung
Fallstudie 2: Scheidungsgericht in Birmingham
Zeremonie für das Ende einer Ehe
Das Problem
Die Überweisung
Das Interview
Analyse nach der Sitzung
Diskussion
Verfahrensablauf und Hinweise für den Praktiker
Zusammenfassung
Zusammenfassung
Wichtige Schritte, einen systemischen Ansatz ernst zu nehmen
Anhang
L Einladungsschreiben
Brief, um ein Familiensystem einzuberufen
Brief, um eine Familie und ein professionelles System zusammenzurufen
Ungewöhnliche Briefe
II. Vor der Sitzung auszufüllende Fragebögen.
Formular I
Erfragt faktische Informationen
Formular II
Zusätzliche Informationen für die Familienklinik
III. Einverständniserklärung zu Videoaufnahmen
Einverständniserklärung zu Videoaufnahmen der Familienklinik
IV. Brief aus der Fallbeschreibung in Kapitel 12 im Wortlaut.
Literaturverzeichnis