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Technische Daten


Erscheinungsdatum
05.03.2019
Sprache
Englisch
Originalsprache
Englisch
EAN
9781472124609
Herausgeber
Constable
Autor
Beaton, M. C.
Seitenanzahl
320
Einbandart
Broschiert
Höhe
1980 mm
Breite
129 cm

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Hersteller: Little, Brown Book Group, info@hbgi.ie, Hachette Ireland

3.7
Aus 3 Bewertungen zu Death of a Witch
Aus 3 Bewertungen zu Death of a Witch
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Enttäuschend
Natalie r. - Bewertet am 25.09.2026
Zustand: Exzellent
Die Magie der Montparsson-Hexen schwindet langsam und steht kurz davor zu versiegen. Sobald das passiert, wartet auf die drei verbliebenen Hexen der sichere Tod, denn nichts würde sie mehr vor den Hexenjägern schützen. Sie können nur noch um Hilfe von der mächtigsten Hexe ihrer Zunft erbitten, die…  jedoch am anderen Ende des gefährlichen Schattenwaldes lebt. Iris Montparsson bleibt nichts Anderes übrig, als die verhasste Hexenfamilie Landeville aufzusuchen, um die gefährliche Reise gemeinsam anzutreten. Die Geschichte ist eine lose Adaption von Romeo und Julia mit Hexen und Magie. Der Anfang war sehr vielversprechend. Es wird eine düstere Atmosphäre geschaffen, die Montparsson-Hexen kämpfen ums Überleben, da sie kaum noch Magie haben. Die Grundidee, wie die Magie in diesem Buch funktioniert, wie sie eine physische Form hat, ist interessant. Ich stelle mir das aber in vielen Aspekten nicht praktikabel vor, dieser Umstand wird aber nicht wirklich angesprochen.  Der Klappentext ist etwas irreführend. Die gefährliche Reise durch den Schattenwald nimmt nur einen kleinen Teil ein und in der ersten Hälfte des Buches geht es hauptsächlich um die Geschehnisse im Gallows House. Zum einem geht es hier um brutale Prüfungen, die Iris und August bestehen müssen. Zum anderem geht es um schöne Kleider, Bälle und eine große Enthüllung. Die Geschichte wird aus Iris‘ Sicht erzählt, daher bekommt sie hier am meisten Tiefe. Wirklich sympathisch fand ich sie nicht, für eine Hexe wirkt sie die meiste Zeit ziemlich hilflos und viele ihrer Entscheidungen fand ich nicht nachvollziehbar. August bleibt die meiste Zeit über eher blass als Charakter. Ab der Hälfte kommt ein bisschen mehr, aber viele Charaktereigenschaften bekommt er nicht. Es ist zwar schön, einen männlichen Protagonisten zu haben, der die Protagonistin nicht die ganze Zeit mies behandelt, er darf aber dann trotzdem gerne mehr Eigenschaften bekommen, als dass er nur verliebt ist und sich am liebsten in jeder Situation opfern möchte. Selbst der magische Vertraute der Montparssons hat mehr Persönlichkeit bekommen als August. Mir war es größtenteils auch zu viel ‚wir lieben uns, dürfen aber nicht‘. Es war teilweise sehr kitschig und fast schon pathetisch. Alles einfach etwas drüber. Bei den Nebencharakteren ist es leider nicht besser. Sowohl die Montparssons als auch die Landevilles haben eine kleine Schwester, die in einigen Szenen vorkommen. Oft bekommt man das erst gar nicht mit, bis sie plötzlich erwähnt werden, als wäre der Autorin selbst spontan eingefallen ‚Mist, ich habe da noch einen Charakter, den ich mal wieder einbauen sollte‘. Was in der zweiten Hälfte des Buches passiert, macht die Handlung der ersten Hälfte dann fast obsolet. Die Prüfungen sollten dazu dienen, dass sich Iris und August näherkommen, aber das spürt man nicht und der Rest ist für die übrige Handlung auch nicht mehr relevant. Wie es sich mit der Magie der Montparssons aufklärt, kann man sich sehr bald selbst denken und das Ende wurde ziemlich überhastet abgehandelt. Sehr kitschig, flache Charaktere, flacher Plot. Die Welt wurde ebenfalls nicht gut ausgearbeitet. Ich hatte mir mehr erhofft.
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Zwischen Romanze und Drama
Holger D. - Bewertet am 14.08.2026
Zustand: Exzellent
Das Buchcover mit dem Blick durch den Wald auf den nächsten Ort macht neugierig, was einen erwartet an mystischen Ort. Am Rande des Schattenwaldes in Folksleigh leben die jeweils 3 letzten Hexen der einst mächtigen Zirkel der Montparssons und der Landeville, durch eine uralte Fehde sind sie seit…  Jahrhunderten verfeindet und die Quelle ihrer Magie ist nahezu versiegt. Iris Montparsson und Auguste Landeville, die sich als Kinder ein Versprechen gegeben haben, sind die letzte Hoffnung, dass ihre Zirkel überleben. In einem gefährlichen Wettstreit müssen sie um einen Platz im Haus des Zirkels der mächtigen Hexe Mercy Grey kämpfen, es geht um Leben und Tot. Die Geschichte ist bewegend, manchmal grausam und düster und scheinbar hoffnungslos. Die Beziehung von Iris und Auguste ist von Zweifeln bei Iris geprägt, während Auguste immer zu ihr hält, ob es ein Happyend für die beiden gibt? Das Buch ist von Angela Koonen gefühlvoll übersetzt und man kann gut mit den beiden mitfiebern. Nicht ganz einleuchtend ist, warum der Verlag den Originaltitel The Ash Trials geändert hat? Insgesamt ein schönes Buch für einen Sommerabend. Für Freunde von romantischer Dramatik :-)
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der Weg vom Mistrauen zur Liebe
christina g. - Bewertet am 02.08.2026
Zustand: Exzellent
Mit „Death of a Witch“ konnte mich die Autorin E. V. Woods mit einer düsteren Atmosphäre und einer tollen Hexen-Romantasy überzeugen. Die Fehde zwischen den Hexenfamilien Montparsson und Landeville läuft bereits seit 150 Jahren und wie es so oft der Fall ist, geben sie sich gegenseitig die Schuld…  an dem versiegen ihrer Magie. Doch das Versiegen der Magie bedroht die Familien nachhaltig und könnte tödlich für sie enden. So werden Iris Montparsson und August Landeville fortgeschickt, um bei der Stärksten und Weisesten der Hexenfamilien um Hilfe bitten. Doch der Weg ist weit und bedrohlich, so müssen Iris und August lernen sich zu vertrauen, um gemeinsam zu überleben. Das anfängliche Misstrauen von Iris und August wurde sehr gut und authentisch beschrieben, immerhin geht die Fehde schon so lange, dass irgendwann alles zur Wahrheit wird. Zudem fand ich die Annäherung im Angesicht der Gefahr gut umgesetzt, sodass ich hier die wachsenden Gefühle als nachvollziehbar empfand. Auch die späteren Probleme und Situationen waren überraschend, aber auch logisch durch die Handlung zu erschließen. Dennoch bleiben Iris und August unberechenbar, gerade da sie ihre Liebe auch vor den Familien erklären müssen. Ich fand es schön wie sie zueinander gefunden haben, aber man hatte immer wieder die Familienfehde im Hinterkopf und ob diese Liebe überhaupt eine Zukunft haben könnte. Ich hatte dazu immer mal wieder Romeo und Julia Vibes mit Hexen vor meinen Augen und fand den Romance Anteil hier gelungen. Den Schreibstil empfand ich als packend, düster und einfach zu lesen. Ich bin nicht sehr oft über Wörter gestolpert, wobei ich mich immer noch Frage, wie die Nachnamen tatsächlich ausgesprochen werden. Zudem gab es kaum Längen, doch lässt die Autorin der Charakteren Zeit sich kennenzulernen und zu wachsen. Dies empfand ich als sehr angenehm und man konnte die Charaktere daher auch viel besser verstehen, es wirkt nichts unbedingt übereilt. Die tödlichen Wälder und die düstere Atmosphäre passt wunderbar zu dem kommenden Herbst und ich kann das Buch Romantasy Fans ans Herz legen. Es ist mal kein Akademie-Setting oder „3-Prüfungen zu überstehen“ Handlung, sondern einfach spannend und emotional aufgeladen durch die Beschreibungen und Charaktere. Die 400 Seiten habe ich regelrecht aufgesaugt an einem Wochenende und werde sicherlich auch andere Bücher der Autorin lesen. „Death of a Witch“ bekommt daher eine klare Leseempfehlung von mir.
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