Bis zu 50 % günstiger als neu 3 Jahre rebuy Garantie Professionelles Refurbishment
ElektronikMedien
Tipps & News
AppleAlle anzeigen
TabletsAlle anzeigen
HandyAlle anzeigen
Fairphone
AppleAlle anzeigen
iPhone Air Generation
GoogleAlle anzeigen
Pixel Fold
HonorAlle anzeigen
HuaweiAlle anzeigen
Honor SerieY-Serie
NothingAlle anzeigen
OnePlusAlle anzeigen
OnePlus 11 GenerationOnePlus 12 Generation
SamsungAlle anzeigen
Galaxy XcoverWeitere Modelle
SonyAlle anzeigen
Weitere Modelle
XiaomiAlle anzeigen
Weitere Modelle
Tablets & eBook ReaderAlle anzeigen
Google
AppleAlle anzeigen
HuaweiAlle anzeigen
MatePad Pro Serie
MicrosoftAlle anzeigen
XiaomiAlle anzeigen
Kameras & ZubehörAlle anzeigen
ObjektiveAlle anzeigen
System & SpiegelreflexAlle anzeigen
WearablesAlle anzeigen
Fitness TrackerAlle anzeigen
SmartwatchesAlle anzeigen
Xiaomi
Konsolen & ZubehörAlle anzeigen
Lenovo Legion GoMSI Claw
NintendoAlle anzeigen
Nintendo Switch Lite
PlayStationAlle anzeigen
XboxAlle anzeigen
Audio & HiFiAlle anzeigen
KopfhörerAlle anzeigen
FairphoneGoogle
LautsprecherAlle anzeigen
Beats by Dr. DreGoogleYamahatonies
iPodAlle anzeigen

Handgeprüfte Gebrauchtware

Bis zu 50 % günstiger als neu

Der Umwelt zuliebe

Ich war Staatsfeind Nr. 1

Wolfgang Welsch (Unbekannter Einband, Deutsch)

Keine Bewertungen vorhanden
Optischer Zustand
  • Sichtbare Gebrauchsspuren auf einzelnen Seiten
  • z. B. umfangreiche Markierungen/Notizen, ausgefranste Kanten des Buchumschlags, Wasserschäden, deutliche Verformung des gesamten Buches sowie größere Verschmutzungen durch mehrmaligem Gebrauch
  • Könnte ein Mängelexemplar sein oder ein abweichendes Cover haben (z. B. Clubausgaben)
  • Gut für den Eigenbedarf geeignet
Beschreibung
Der rotweiß markierte Schlagbaum hob sich wie in Zeitlupe, als ein grau uniformierter Grenzsoldat das kastenähnliche Endstück nach unten drückte. Seine Maschinenpistole schlug beim Bücken dagegen. Es gab ein metallisches Geräusch. Ich fuhr in die 500-m-Sperrzone ein, das kontrollierte Vorfeld zur eigentlichen Grenze. Boizenburg lag unmittelbar vor mir, nur 50 Kilometer von Hamburg entfernt. Mein kleiner, grauer, westdeutscher Ausweis hatte mich über das erste Hindernis gebracht. Ich traute ihm magische Kräfte zu. Würde er auch den zweiten Schlagbaum öffnen, an der eigentlichen Grenze der DDR? Vorsichtig gab ich Gas. "Denk dran", meldete sich Charly, "noch bist du in der Zone." - "Bis hierher ging's jedenfalls gut", antwortete ich und starrte angestrengt auf die Straße. Er lachte: "Das erinnert mich an den Mann, der aus dem 14. Stock eines Hochhauses springt. Als er am 7. vorbeifliegt, meint er, bis hierher ging's gut!" - "Laß deine dämlichen Witze, Charly", zischte ich. Mir war nicht nach Spaßen zumute. Alles in mir war angespannt. "Was ist mit den Grenzern hinter uns?" "Niemand zu sehen." "Glaubst du, es klappt?" "Wie ich schon sagte, bis hierher ging's gut." "Was wirst du tun, wenn ich drüben bin?" "Ich werde mit dem Wartburg bis zur Brücke fahren, wo wir deine Papiere versteckt haben, unterwegs Marita aufnehmen und nach Berlin zurückfahren." Ich beobachtete Charly aus den Augenwinkeln. Er schwitzte. Warum er, dachte ich noch, ich bin es doch, der hier flüchtet. - "Du mußt konsequent bleiben", unterbrach er meine Gedanken. "Die werden dich an der Grenze in die Mangel nehmen." - "Klar, kannst dich auf mich verlassen, deswegen sind wir doch hier." Charly hatte mich zu diesem Schritt ermutigt. Er muß wieder zurück und wäre doch gerne mitgekommen, wie auch Marita, der der Abschied schwer wurde. Ich wischte den Gedanken an sie weg. Jetzt bloß nicht daran denken. Bloß keine Gefühle. Es gibt kein Zurück mehr, so oder so. Dieser 22. Mai sollte die Entscheidung bringen. Der NVA-Soldat an der Vorfeldgrenze hatte nur kurz in meinen westdeutschen Ausweis geblickt und sich die Erklärung Charlys angehört: "Mein Freund aus dem Westen war zum Deutschlandtreffen in der DDR. Jetzt fährt er zurück. Ich begleite ihn nur bis zur Grenze." Warum hatte er nicht gefragt, wieso ich das DDR-Auto fahre, und auch nicht, wie Charly zu einem westdeutschen Freund kommt? "Scheiße, Charly! Ich habe ein schlechtes Gefühl bei der Sache!" "Werd jetzt nicht nervös und fahr langsam. Hinter der Kurve kannst du anhalten, und wir wechseln die Plätze. Alles geht nach Plan. Hast du den dämlichen Sachsen gesehen? Der checkt doch nichts." Es war Mai, die Luft war warm, und auf den Feldern ringsum stand grün das frühe Korn. Mir wurde zunehmend heißer, je näher wir der eigentlichen Grenze kamen.
neu 24,90 € -86 %*
3,39 €
Unbekannter Einband | Gut
Nur noch 1 verfügbar! Versandbereit in 2-3 Werktagen
zzgl.
Nur noch 1 verfügbar! Versandbereit in 2-3 Werktagen
zzgl.

Handgeprüfte Gebrauchtware

Bis zu 50 % günstiger als neu

Der Umwelt zuliebe

* Spare 86 % gegenüber Neuware
Der Streichpreis bezieht sich auf den festgelegten Preis für Neuware.

Technische Daten


Erscheinungsdatum
01.01.2001
Sprache
Deutsch
EAN
9783821816760
Herausgeber
Eichborn
Sonderedition
Nein
Autor
Wolfgang Welsch
Seitenanzahl
448
Einbandart
Gebundene Ausgabe
Buch Untertitel
Als Fluchthelfer auf der Todesliste der Stasi
Höhe
210 mm
Breite
14 cm

Warnhinweise und Sicherheitsinformationen

Informationen nach EU Data Act

-.-
Leider noch keine Bewertungen
Leider noch keine Bewertungen
Schreib die erste Bewertung für dieses Produkt!
Wenn du eine Bewertung für dieses Produkt schreibst, hilfst du allen Kund:innen, die noch überlegen, ob sie das Produkt kaufen wollen. Vielen Dank, dass du mitmachst!