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Beschreibung
»Jung bleiben! Neudeutsch: Agile Aging. Es ist großartig, dass wir nun eine Anleitung in den Händen halten, die uns Healthy Longevity leicht macht, im Kopf, im Herzen und… digital!« (Nina Ruge) Die meisten Menschen möchten auch den letzten Lebensabschnitt so lange wie möglich selbstbestimmt, am besten zuhause in den eigenen vier Wänden verbringen. Doch mit zunehmendem Alter benötigen Viele Pflege und ein Maß an Unterstützung, das oft aus diversen Gründen vom Umfeld nicht geleistet werden kann. Ergänzende Angebote durch technische Hilfsmittel können eine bedarfsgerechte Lösung ermöglichen, die die individuellen Bedürfnisse ebenso berücksichtigt wie für Komfort, Sicherheit und Teilhabe sorgt. Welche Technologien es heute schon gibt, was sie bereits können und was in Zukunft möglich sein wird, darüber berichtet dieses Buch kurzweilig und gut verständlich. Es zeigt die Chancen und Grenzen der Technik auf und verrät, wie der Alltag mit digitalen Assistenten, e-Health und Robotik aussehen kann. Dabei informiert es auch umfassend darüber, was man selbst tun kann bzw. wie man sich auf eventuelle Herausforderungen digital und technisch vorbereitet, um auch im hohen Alter autonom und zufrieden leben zu können.
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Technische Daten


Erscheinungsdatum
02.10.2024
Sprache
Deutsch
EAN
9783466348237
Herausgeber
Kösel
Sonderedition
Nein
Autor
Bettina Horster, Gesa A. Linnemann, Linda-Elisabeth Reimann
Seitenanzahl
224
Einbandart
Gebundene Ausgabe
Buch Untertitel
Neue digitale Wege für ein selbstbestimmtes und sicheres Leben im Alter
Schlagwörter
psychologie, buch, bücher, neuerscheinung, 2024, pflege, ki, technische hilfsmittel, selbstbestimmt alt werden, pflegekräfte, ambulante pflegekräfte, unterstützung im alter, altersgerecht leben, lebensfreude, teilhabe, partizipation, pflegeroboter, roboter, altern gesundheit, individuelles lebensglück, autonomie, sehschwäche, demenz, distance caregiving, pflegebedarf, intelligente assistenzsysteme, alexa, alt werden ist ein vergnügen, wenn sie es richtig anstellen, dr. jürgen bludau, e-health, digitale assistenten, digitalisierung, elke heidenreich, altern
Thema-Inhalt
JMD - Psychologie des Alters und Alterns JKSR - Hilfe und Hilfsprogramme JM - Psychologie
Höhe
220 mm
Breite
14.3 cm

Transparenz & Sicherheit

Hersteller: Kösel-Verlag, Neumarkter Straße 28, München, Deutschland, produktsicherheit@penguinrandomhouse.de, Penguin Random House Verlagsgruppe GmbH

3.0
Aus 1 Bewertungen zu Das Altersheim kann warten
Aus 1 Bewertungen zu Das Altersheim kann warten
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Gut gedacht, nicht immer gut gemacht – Ein Buch über Technik
Mirjan S. - Bewertet am 15.02.2025
Zustand: Exzellent
In "Das Altersheim kann warten" beschäftigen sich die Autorinnen Bettina Horster, Gesa A. Linnemann und Linda-Elisabeth Reimann mit der Frage, wie digitale Technologien den Alltag älterer Menschen erleichtern können. Das Buch zeigt auf, welche technischen Hilfsmittel es bereits gibt, welche Herausforderungen bestehen und wie sich der digitale Wandel auf Pflege, Gesundheit und soziale Teilhabe auswirkt. Dabei stellen die Autorinnen konkrete Lösungen vor, die ein möglichst selbstbestimmtes Leben im Alter ermöglichen sollen. Meine Meinung Das Buch bietet einen leicht verständlichen Überblick über die Möglichkeiten der Digitalisierung im Alter. Besonders gelungen fand ich die zahlreichen praxisnahen Beispiele, etwa zur Nutzung von Smart-Home-Technologien, digitalen Patientenakten oder VR-Anwendungen für Senior:innen. Gerade die Fallgeschichten der drei fiktiven Personen, die durch verschiedene digitale Szenarien geführt werden, haben die Thematik anschaulich gemacht – auch wenn sie teilweise sehr idealisiert wirkten. Für mich gibt es einige Kritikpunkte. So hätte ich mir gewünscht, dass die Autorinnen ihre persönliche Motivation und Perspektive zu Beginn des Buches stärker herausarbeiten. Gerade bei einem Sachbuch ist es hilfreich zu wissen, aus welcher Fachrichtung und mit welchem Anliegen die Autorinnen an das Thema herangehen. Auch inhaltlich bleibt das Buch oft an der Oberfläche. Viele Themen werden kurz angerissen, aber nicht vertieft – zum Beispiel die Problematik der Akzeptanz neuer Technologien oder die ethischen Fragen rund um den Einsatz von KI in der Pflege. Positiv hervorzuheben ist die kritische Auseinandersetzung mit der Diskriminierungsgefahr durch KI – etwa in Bewerbungsverfahren. Allerdings wäre es wichtig gewesen, diese Problematik nicht nur auf Frauen zu beziehen, sondern auch auf ältere Menschen, PoC oder Menschen mit Behinderungen. Zudem wiederholen sich manche Beispiele, wie das einer Frau, deren Mutter sich über WhatsApp mit Freundinnen verabredet. Hier hätte eine straffere Struktur dem Lesefluss gutgetan. Auch der Abschnitt zu e-Health wirkte für mich stellenweise redundant, und als Leserin aus Österreich konnte ich mit manchen spezifisch deutschen Aspekten wenig anfangen. Trotzdem war es spannend zu erfahren, welche digitalen Innovationen bereits existieren – etwa der Einsatz von VR in der Schmerztherapie oder zur Sturzprävention. Besonders beeindruckt hat mich das Projekt "A Walk Through Dementia", das eine immersive Erfahrung der Krankheit für Angehörige/Interessierte ermöglichen soll. Ein weiterer Punkt, der mir negativ aufgefallen ist, war das Fehlen eines klaren Zielpublikums. Während einige Abschnitte sehr einsteigerfreundlich sind, setzt das Buch an anderen Stellen gewisse Vorkenntnisse voraus. Für Leser:innen (wie mich), die bereits mit digitalen Konzepten vertraut sind, bietet es wenig Neues. Auch gestalterisch hätte ich mir mehr gewünscht: Der Anhang mit hilfreichen Links ist eine gute Ergänzung, aber warum gibt es keine QR-Codes, um den Zugang zu erleichtern? Gerade für weniger technikaffine Menschen wäre das eine sinnvolle Ergänzung gewesen. Sehr gut gefallen hat mir hingegen das Abschlusskapitel „Das können Sie direkt umsetzen“, das praktische Tipps gibt, wie man sich selbst besser auf die digitale Zukunft vorbereiten kann. Leider hat das Buch mit seinem wenig ansprechenden Cover und der überladenen Rückseite nicht gerade dazu beigetragen, mein Interesse zu wecken. Ohne die Leserunde und dem damit einhergehenden kostenlosen Rezensionsexemplar hätte ich es wahrscheinlich nicht in die Hand genommen. Fazit "Das Altersheim kann warten" bietet eine solide Einführung in die digitalen Möglichkeiten für ein selbstbestimmtes Leben im Alter. Es ist gut verständlich geschrieben und enthält viele praxisnahe Beispiele. Allerdings bleibt es inhaltlich oft an der Oberfläche und wirkt an manchen Stellen wiederholend oder unscharf in der Zielgruppenansprache. Besonders positiv hervorzuheben ist das praxisorientierte Schlusskapitel, während die Gestaltung und die mangelnde inhaltliche Tiefe eher enttäuschen. Insgesamt vergebe ich 3 von 5 Sternen.
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