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bruder, wenn wir nicht family sind, wer dann

Oliver Lovrenski (Gebundene Ausgabe, Deutsch)

3.5 Sterne
aus 2 Produktbewertungen
Optischer Zustand
  • Sehr guter Zustand: leichte Gebrauchsspuren vorhanden
  • z.B. mit vereinzelten Knicken, Markierungen oder mit Gebrauchsspuren am Cover
  • Gut als Geschenk geeignet
Beschreibung
»Lovrenski zu lesen ist, als belausche man einen Fremden bei seiner nächtlichen Beichte – ein zartes, brutales, wahres Buch.« Tijan Sila Sie sind jung, voller Ängste, Pillen und Hoffnung. Ihre Eltern leben in der Peripherie, Polizei und Jugendamt sitzen ihnen im Nacken, die Schule ist ein Angebot, das sie dankend ausschlagen. Ivor, Marco, Jonas und Arjan sind rastlos, zwischen den schicken Bars und hyggeligen Cafés Oslos gibt es keinen Platz für sie. Also treiben sie sich auf den Straßen, in improvisierten Gyms und einem maroden Einkaufszentrum herum und geraten Tag für Tag, line für line tiefer in eine Welt des Rauschs, der Gewalt und Kriminalität. Die Liebe zueinander macht sie unbesiegbar – bis einer von ihnen zu weit geht und ihre unheile Welt vollends zerbricht. Oliver Lovrenski, der zwanzigjährige Sensationsautor aus Norwegen, zieht uns hinein in eine atemlose, brutale Jugend und offenbart Zärtlichkeit, wo niemand sie erwartet.
neu 22,00 € -55 %*
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Gebundene Ausgabe | Sehr gut
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Technische Daten


Erscheinungsdatum
18.02.2025
Sprache
Deutsch
Originalsprache
Norwegisch
EAN
9783446281608
Herausgeber
Hanser Berlin in Carl Hanser Verlag GmbH & Co. KG
Titel in Originalsprache
Da vi var yngre
Sonderedition
Nein
Autor
Oliver Lovrenski
Seitenanzahl
256
Auflage
1

Hersteller: Hanser Berlin, Vilshofener Straße 10, München, Deutschland, info@hanser.de, Carl Hanser Verlag GmbH & Co.KG

Warnhinweise und Sicherheitsinformationen

Informationen nach EU Data Act

3.5
Aus 2 Bewertungen zu bruder, wenn wir nicht family sind, wer dann
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Entromantisierung von Drogen
Helene r. - Bewertet am 09.03.2025
Zustand: Gut
Zunächst will ich auf das Cover eingehen: Ich persönlich finde, dass das knallige Rot Aggressionen und Verruchtheit ausstrahlt. Als ich jedoch mit einer Freundin gesprochen habe, meinte sie, dass es nicht verrucht wirkt, sondern eher warnend. Der oberkörperfreie Mann im Hintergrund hat meine Wahrnehmung noch verstärkt und stellt den Inhalt des Buches ziemlich gut dar: Gewalt, Drogen und Sex. Mir fiel es ziemlich schwer, einem wirklichen Plot zu folgen. Es gibt keinen wirklichen Spannungsaufbau und es eher eine Anreihung von Geschehnissen. Daraus kann man sich natürlich eine Geschichte ableiten, jedoch ist es sehr unkonventionell. Mit der Sprache und dem Schreibstil wird auch sehr viel Inhalt herübergebracht. Es werden keine Satzzeichen oder Großschreibung verwendet. Dies wirkt so wie ein Tagebuch oder als ob die Sätze in einem Drogenrausch verfasst wurden. Dies passt sehr gut zu dem Inhalt, da die Protagonisten nahezu dauerhaft auf irgendwelchen Drogen sind. Außerdem wird sehr viel Jugendsprache und somalische und arabische Fremdwörter verwendet, da die verschiedenen Personen aus unterschiedlichen Ländern sind. Dazu gibt es auf den letzten Seiten ein kleines Glossar für das bessere Verständnis, welches ich zum Glück direkt am Anfang gefunden habe. Des Weiteren gibt es keine Dialoge, was mir jedoch ehrlich gesagt nicht aufgefallen ist und daher auch nicht weiter störend war. Nun zu den Figuren: obwohl der gesamte Roman aus der Sicht Ivors geschrieben wurde, wissen wir eigentlich relativ wenig über ihn. Es wirkt so, als ob alle im Hier und Jetzt leben würden. Auch über einen anderen Protagonisten weiß ich im Nachhinein eigentlich nichts. Das ist etwas schade, passt aber sehr gut zu dem Inhalt. Fazit: Der Roman ist für die Menschen zu empfehlen, die einen alternativen Schreibstil nicht per se ablehnen und schon etwas Kontakt mit der Jugendsprache haben. Ich habe durch den Roman eine neue Welt entdeckt, empfand es jedoch als schade, dass es keinen richtigen Plot gibt.
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Eindringlich und brutal: ein beeindruckendes Debüt
Mirjan S. - Bewertet am 01.03.2025
Zustand: Exzellent
"wir wollten 2pac werden und zlatan und jordan und tyson und eldon und banksy und unternehmer wie musk, an träumen hat es uns nie gefehlt, nur an hoffnung und darum sind wir heute hier und werden chapos" - Buchzitat S. 35 (E-Book) In seinem autobiografisch geprägten Debütroman „bruder, wenn wir nicht family sind, wer dann“ erzählt Oliver Lovrenski die Geschichte einer Gruppe Jugendlicher, die zwischen Gewalt, Drogen und Kriminalität nach Zugehörigkeit und Identität suchen. Der norwegische Autor, geboren 2003, wuchs in Oslo als Sohn einer Kroatin und eines Norwegers auf und schrieb Teile des Romans auf seinem Handy. Sein Buch wurde vielfach ausgezeichnet, monatelang auf Bestsellerlisten geführt und in 15 Sprachen übersetzt. Der Roman wurde von Karoline Hippe ins Deutsche übersetzt. Worum geht’s genau? Ivor, Marco, Jonas und Arjan sind junge Männer, die in Oslo aufwachsen, aber keinen Platz in der scheinbar perfekten Gesellschaft finden. Sie leben am Rand der Stadt und der Gesellschaft – ihre Eltern sind kaum präsent, die Polizei und das Jugendamt immer in ihrer Nähe. Die Schule ist für sie keine Option, stattdessen verbringen sie ihre Zeit in heruntergekommenen Einkaufszentren, auf der Straße oder in selbstgebauten Fitnessstudios. Zwischen Drogen, Gewalt und dem ständigen Gefühl, nicht dazuzugehören, halten sie sich gegenseitig fest – ihre Freundschaft ist ihr Anker. Doch als einer von ihnen zu weit geht, droht ihr zerbrechliches Gefüge endgültig auseinanderzubrechen. Meine Meinung Schon der Klappentext hat mich sofort angesprochen, da ich selbst in der Jugendarbeit tätig bin und das Thema soziale Ausgrenzung mich sehr interessiert. Das Buch hat mich direkt in seinen Bann gezogen – aber es hat auch einige Herausforderungen mit sich gebracht. Der Schreibstil ist sehr gewöhnungsbedürftig: Lovrenski schreibt ausschließlich in Kleinschreibung und nutzt eine rohe Jugendsprache, die zunächst ungewohnt ist. Für einige Leser:innen könnte das abschreckend wirken, doch es trägt stark zur Authentizität des Romans bei. Wer Schwierigkeiten mit bestimmten Begriffen hat, findet im hinteren Teil des Buches ein hilfreiches Glossar. Ich persönlich mochte diese sprachliche Gestaltung sehr, da sie das Gefühl verstärkt, direkt in die Lebensrealität der Figuren einzutauchen. Besonders beeindruckt hat mich die emotionale Wucht, mit der Lovrenski schreibt – umso erstaunlicher, wenn man bedenkt, dass er gerade einmal 20 Jahre alt war, als das Buch erschien. Der Roman erzählt von Jugendlichen, die keine Chance auf Integration haben, sei es aufgrund ihres Migrationshintergrunds oder ihrer Herkunft aus einem sozioökonoomisch schlecht ausgestatteten Milieu. Es geht um Zugehörigkeit, Identität, Freundschaft, Gewalt, Drogen, Rassismus und die Suche nach Halt in einer Gesellschaft, die sie nicht auffängt. Der Erzählstil wirkt bruchstückhaft – fast wie eine Sammlung von Erinnerungen oder Momentaufnahmen. Die kurzen Kapitel (oft nur eine Seite lang) treiben das Tempo voran und verstärken das Gefühl von Rastlosigkeit, das die Figuren umgibt. Diese fragmentierte Struktur macht das Buch einzigartig, könnte aber für einige Leser:innen ungewohnt oder herausfordernd sein. Trotz der harten Themen gibt es immer wieder Momente von Wärme und sogar Humor, die die Geschichte auflockern und die Figuren noch greifbarer machen. Lovrenski schreibt authentisch, direkt und ohne Beschönigung – man spürt, dass er selbst aus diesem Milieu stammt und genau weiß, wovon er spricht. Fazit „bruder, wenn wir nicht family sind, wer dann“ ist ein intensiver, roher und eindringlicher Roman, der den Leser:innen einen schonungslosen Einblick in das Leben von Jugendlichen gibt, die in unserer Gesellschaft oft übersehen werden. Der unkonventionelle Schreibstil und die fragmentarische Erzählweise könnten nicht jedem/jeder zusagen, doch gerade diese Elemente machen das Buch so einzigartig. Lovrenski gelingt es, Härte und Verletzlichkeit miteinander zu verbinden und eine Geschichte zu erzählen, die lange nachhallt. Von mir gibt es 4 von 5 Sternen – eine klare Leseempfehlung.
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