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Das Schwarz an den Händen meines Vaters

Lena Schätte (Gebundene Ausgabe, Deutsch)

4.0 Sterne
aus 1 Produktbewertung
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Beschreibung
Motte wird sie von ihrem Vater genannt. Eigentlich hat sie sogar zwei Väter: den einen, der schnell rennen kann und sich auf alle Fragen eine Antwort ausdenkt. Und den anderen, der von der Werkshalle ins Büro versetzt wird, damit er sich nicht volltrunken die Hand absägt. Und das mit dem Alkohol, sagt die Mutter, war eigentlich bei allen Männern in der Familie so. Auch Motte trinkt längst mehr, als ihr gut tut. Schon als Kind hat sie beim Schützenfest die Reste ausgetrunken, bis ihr warm wurde. Jetzt, als junge Frau, schläft sie manchmal im Hausflur, weil sie mit dem Schlüssel nicht mehr das Schloss trifft. Ihr Freund stützt sie, aber der kann meistens selbst nicht mehr richtig stehen. Nur ihr Bruder, der Erzieher geworden ist, schaut jeden Tag nach ihr. Als bei ihrem Vater Krebs im Endstadium diagnostiziert wird, sucht Motte nach einem Weg, sich zu verabschieden – vom Vater und vom Alkohol.
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Technische Daten


Erscheinungsdatum
12.03.2025
Sprache
Deutsch
EAN
9783103976571
Herausgeber
S. FISCHER
Sonderedition
Nein
Autor
Lena Schätte
Seitenanzahl
192
Auflage
6
Einbandart
Gebundene Ausgabe
Einbandart Details
mit Schutzumschlag (bedruckt)

Hersteller: FISCHER, S., Hedderichstraße 114, Frankfurt am Main, Deutschland, produktsicherheit@fischerverlage.de, S. Fischer Verlag GmbH

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Informationen nach EU Data Act

4.0
Aus 1 Bewertungen zu Das Schwarz an den Händen meines Vaters
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Wenn dein Vater zwei Gesichter hat
Mirjan S. - Bewertet am 10.11.2025
Zustand: Exzellent
Lena Schätte, geboren 1993 in Lüdenscheid, kennt das Milieu, über das sie schreibt. Bevor sie am Deutschen Literaturinstitut Leipzig studierte, arbeitete sie als Psychiatriekrankenschwester, eine Erfahrung, die in jeder Zeile ihres Romans „Das Schwarz an den Händen meines Vaters“ (S. Fischer, März 2025) spürbar ist. Für einen Auszug daraus erhielt sie 2024 den W.-G.-Sebald-Literaturpreis, und zu Recht steht das Buch auf der Longlist des Deutschen Buchpreises 2025. Die Ich-Erzählerin „Motte“ wächst in einer Familie auf, in der Alkohol, Scham und Liebe untrennbar miteinander verwoben sind. Ihr Vater – Arbeiter, Trinker, Spieler – ist mal zärtlich, mal unberechenbar, und Motte sucht ihr Leben lang nach der Version von ihm, die bleibt. „Als ich noch ein Kind bin, denke ich oft, ich habe zwei Väter“ (S. 37), schreibt Schätte, ein Satz, der den Schmerz und die Zerrissenheit eines ganzen Lebens einfängt. Schätte erzählt mit einer stillen, fast dokumentarischen Präzision, die mehr trifft als jede große Geste. Ihre Sprache ist roh und zugleich poetisch, wie das Leben selbst, das zwischen Bierdunst und Kinderzeichnungen, zwischen Fürsorge und Gewalt pendelt. Besonders gut sind die Passagen, in denen Motte begreift, dass die Muster ihrer Kindheit sich fortsetzen: „Ich verliebe mich in einen trinkenden Mann, weil es wie zu Hause ist. Ich kenne das“ (S. 81). Hier spricht nicht nur eine Figur, sondern eine Generation, die gelernt hat, dass Liebe und Schmerz sich ähneln dürfen. Auch der Blick auf die Mutter und den Bruder ist vielschichtig. Niemand wird hier als Täter oder Opfer gezeichnet, sondern als Mensch, gefangen in einer Struktur, die kaum Luft zum Atmen lässt. Der Roman zeigt, wie tief das Schweigen in Familien wirken kann: „Wir drücken in einer Umarmung einen Moment zu lang zu, wir tätscheln die Hand des anderen, und das soll es dann bedeuten“ (S. 63). „Das Schwarz an den Händen meines Vaters“ ist kein leichtes Buch. Es verlangt, dass man hinschaut, dorthin, wo viele lieber wegsehen: Armut, Alkoholismus, die Kinder derer, die nie gelernt haben, über Gefühle zu sprechen. Doch wer sich darauf einlässt, wird mit einem Text belohnt, der in seiner Ehrlichkeit leuchtet – leise, aber anhaltend. Fazit „Das Schwarz an den Händen meines Vaters“ ist kein leichtes Buch. Es verlangt, dass man hinschaut, dorthin, wo viele lieber wegsehen: Armut, Alkoholismus, die Kinder derer, die nie gelernt haben, über Gefühle zu sprechen. Doch wer sich darauf einlässt, wird mit einem Text belohnt, der in seiner Ehrlichkeit leuchtet. Lena Schätte schreibt mit einer Zärtlichkeit für ihre Figuren, die das Harte erträglich und das Zerbrochene sichtbar macht. Für alle, die sich nicht vor Schmerz, Herkunft und Menschlichkeit scheuen, aber nichts für schwache Nerven oder flüchtige Lesestunden. Danke an den S.Fischer Verlag und an netgalley.de für das Rezensionsexemplar.
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