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Beschreibung
Irischer Frühling! Nach seinem düster-depressiven Studioprojekt "Mary Reilly" kehrt der 55jährige Stephen Frears nach Irland, dem Schauplatz seines erfolgreichsten Films der letzten Jahre zurück. Wie "The Snapper" benutzt auch "Fisch & Chips" gravierende Wirtschafts- und Sozialprobleme als Hintergrund für eine lebensbejahende Komödie. Eine Komödie, die den parallelen Verlauf materieller Gewinne und ideeller Verluste auf unterhaltsame Weise thematisiert.
Schauplatz ist erneut Barrytown, Dublins fiktiver Stadtteil, von dem sich Autor Roddy Doyle nach "The Commitments" und "The Snapper" nun mit dem letzten Teil seiner Trilogie verabschiedet. Aus dem wirklichen Leben gestanzte Typen und eine zwischen Guinness-Gelagen und familiärer Küchen-Idylle balancierende akurate Milieuzeichnung erweisen sich auch in "Fish & Chips" als gewinnende Zutaten einer Geschichte, in der die Freundschaft irischer Männer auf eine harte Probe gestellt wird. Seit zwei Jahren schon ist Larry, bulliger Clanchef einer Dubliner Durchschnittsfamilie (Colm Meaney, Veteran der Barrytown-Trilogie), ohne feste Arbeit. Als sein bester Freund Bimbo (Donal O'Kelly) auch stempeln gehen muß, verspricht ein abgetakelter Lieferwagen das Ende ihrer wirtschaftlichen Misere. Optisch auffrisiert, aber mit unübersehbarem Schmuddelfaktor, mutiert das Wrack zur mobilen Fastfood-Bude, die das Team der gastronomisch Ahnungslosen bald in die auch psychologisch befriedigende Gewinnzone bringt. Aber als die "Unternehmens"-Hierarchie verschoben wird, droht die Freundschaft der bisher Unzertrennlichen zu zerbrechen. Im Grunde eine dünne Geschichte, die aber unauffällig soziale Probleme streift und vor allem vom alkoholisierten Milieu und dem trockenen Humor der perfekt ausgewählten Typen lebt. Klar, daß die deutsche Synchronisation mehr denn je herausgefordert wird in dieser Liebeserklärung an die irische Mentalität, in der Kneipen zu Therapiezentren werden und der Machismo an den Schürzen selbstbewußter, aber dennoch mütterlicher Frauen an seine Grenzen stößt. Den rhetorischen und dramatischen Biß von "The Snapper" freilich kann "Fish & Chips" nicht erreichen, obwohl Frears mit seinem Film nach der Premiere in Cannes nochmals in Nachbearbeitungsklausur ging. Die Einspielergebnisse von "The Snapper" (419.154 Zuschauer) sind somit vielleicht eine zu hohe Hürde, aber diese Hommage an die irische Lebenskultur (und Howard Hawks' Klassiker "Red River") hat unverkennbares Unterhaltungspotential: Take 'em to Missouri, Stephen! kob.
Colm Meaney (Larry), Donal O'Kelly (Bimbo), Ger Ryan (Maggie), Caroline Rothwell (Mary), Neili Conroy (Diane), Rúaidhrí Conroy (Kevin), Brendan O'Carroll (Weslie), Stuart Dunne (Sam), Jack Lynch (Cancer), Laurie Morton (Maggies Mutter), Marie Mullen (Vera), Jon Kenny (Gerry McCarthy)
Regie
Stephen Frears
Produktionsjahr
1996
Produktionsland
Irland
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