Bis zu 50 % günstiger als neu
3 Jahre rebuy Garantie
Professionelles Refurbishment
ElektronikMedien
Tipps & News
AppleAlle anzeigen
TabletsAlle anzeigen
HandyAlle anzeigen
Fairphone
AppleAlle anzeigen
iPhone Air Generation
GoogleAlle anzeigen
Pixel Fold
HonorAlle anzeigen
HuaweiAlle anzeigen
Honor Serie
NothingAlle anzeigen
OnePlusAlle anzeigen
OnePlus 11 GenerationOnePlus 12 Generation
SamsungAlle anzeigen
Galaxy XcoverWeitere Modelle
SonyAlle anzeigen
Weitere Modelle
XiaomiAlle anzeigen
Weitere Modelle
Tablets & eBook ReaderAlle anzeigen
Google
AppleAlle anzeigen
HuaweiAlle anzeigen
MatePad Pro Serie
MicrosoftAlle anzeigen
XiaomiAlle anzeigen
Kameras & ZubehörAlle anzeigen
ObjektiveAlle anzeigen
Samyang
System & SpiegelreflexAlle anzeigen
CanonAlle anzeigen
FujifilmAlle anzeigen
OlympusAlle anzeigen
PanasonicAlle anzeigen
SonyAlle anzeigen
WearablesAlle anzeigen
Fitness TrackerAlle anzeigen
SmartwatchesAlle anzeigen
Xiaomi
Konsolen & ZubehörAlle anzeigen
Lenovo Legion GoMSI Claw
NintendoAlle anzeigen
Nintendo Switch Lite
PlayStationAlle anzeigen
XboxAlle anzeigen
Audio & HiFiAlle anzeigen
KopfhörerAlle anzeigen
FairphoneGoogle
LautsprecherAlle anzeigen
GoogleYamahatonies
iPodAlle anzeigen

Handgeprüfte Gebrauchtware

Bis zu 50 % günstiger als neu

Der Umwelt zuliebe

„Möge doch die Zeit kommen…" Leben und Bilder von Franz Hermann Lechner

Martin Gensbaur, Ulrike Gensbaur (Broschiert, Deutsch)

Keine Bewertungen vorhanden
Optischer Zustand
Beschreibung
„...möge doch die Zeit kommen, wo es uns bald möglich sein wird derartig schön zu haben ein Bad denke Dir im Garten an einem Platzerl wo wir ganz für uns Faun und Nymphe spielen könnten unter freiem Himmel....“ schreibt der Maler Franz Hermann Lechner (1879-1924) im Frühjahr 1913 an seine zukünftige Frau. Visionen eines Lebens unter freiem Himmel in der Natur, das Zusammenspiel von Natur und Kunst als Bekenntnis zu einem Aufbruch in eine bessere Zukunft gehörten Anfang des 20. Jh. zum verbreiteten Weltbild der jungen Künstler an den Akademien. Insofern passt der Künstler ganz in seine Zeit. Und doch gehört Franz Hermann Lechner einer verlorenen Generation an. Im Mai 1900, im gleichen Jahr wie der gleichaltrige Franz Marc und Wassily Kandinsky, wird er Schüler an der Münchner Kunstakademie. „Die Natur ist stets meine Lehrmeisterin gewesen…“: ein Gedanke Albrecht Dürers wird zu Beginn des vorigen Jahrhunderts zum Wahlspruch zahlreicher Künstler in Deutschland. Beseelt von den Idealen der Wandervogel- und Jugendbewegung verlassen sie die Akademien um ihre „Lehrmeisterin“ unter freiem Himmel zu finden. Wie Franz Marc in Sindelsdorf oder Kandinsky in Murnau ziehen auch Lechner und seine Frau, eine − ungewöhnlich für diese Zeit − promovierte Botanikerin, das mühsame Leben in einem abgeschieden gelegenen Bauernhaus auf dem Dandlberg bei Roßholzen der Stadt München vor. Das bäuerliche Umfeld und die umgebende Natur im Wechsel der Jahreszeiten spiegeln sich in den Bildern aus diesen Jahren. Nach dem Krieg übersiedeln die beiden mit mittlerweile drei kleinen Kindern nach Hittenkirchen, oberhalb von Prien am Chiemsee, wo Lechner als Gast der Künstlervereinigung „Die Welle“ ausstellt. Dort bleiben ihm nur wenige Jahre. Mit 44 Jahren stirbt er an einer Sepsis. Dass Lechners Werk in Vergessenheit geriet, liegt zum einen daran, dass seine künstlerische Entwicklung durch seinen frühen Tod mit den ersten reifen Werken abreißt, zum anderen, weil eine Malerei in der Tradition der „Münchner Schule“ nach 1945, nach deren Missbrauch in den Jahren des Nationalsozialismus, nicht mehr geschätzt wurde. Die traditionell aufgefassten Landschaften Lechners stehen, im Vergleich zu Franz Marc, eher am Ende, denn am Anfang einer Entwicklung. Mit Blick auf das Erleben der Natur und ihre bildnerische Qualität stehen sie anderen Werken seiner Zeit nicht nach. Der Sohn des Künstlers regte die Autorin (Kunsthistorikerin) und den Autor (Maler) Mitte der 80er-Jahre dazu an, das von ihm verwahrte Werk seines Vaters − etwa 50 Gemälde, Mappen mit Grafik und Briefe − zu dokumentieren. Die Bilder aus seinem Nachlass werden heute im Kunsthandel zum Verkauf angeboten. Mit Hilfe der im Nachlass der Tochter des Malers, bis heute aufbewahrten Werke und des damals von der Autorin und dem Autor zusammengetragenen Materials wird in dieser Neuerscheinung das aus der Distanz von einem Jahrhundert bruchstückhaft gewordene Mosaik des Lebens und Werks Franz Hermann Lechners nachgezeichnet und gesichert. Die Publikation erscheint begleitend zu einer Ausstellung mit Bildern aus den letzten Lebensjahren des Künstlers. Sie machen eine, trotz des Ersten Weltkriegs und der sich ankündigenden Inflation, hoffnungsvolle Zeit des künstlerischen Aufbruchs, auch nach über einem Jahrhundert, wieder lebendig.
10,00 €
Broschiert | Neu

oder

Auf Lager Versandbereit in 1-2 Werktagen
zzgl.

Du kannst wie immer einen Kaufalarm setzen, wenn du auf das gebrauchte Buch warten möchtest.

Auf Lager Versandbereit in 1-2 Werktagen
zzgl.

Handgeprüfte Gebrauchtware

Bis zu 50 % günstiger als neu

Der Umwelt zuliebe

Technische Daten


Erscheinungsdatum
01.02.2025
Sprache
Deutsch
EAN
9783982303956
Herausgeber
edition Kunstfenster
Sonderedition
Nein
Autor
Martin Gensbaur, Ulrike Gensbaur
Seitenanzahl
48
Auflage
1
Einbandart
Broschiert
Einbandart Details
Fadenbindung

Transparenz & Sicherheit

Hersteller: edition Kunstfenster, Hofmark 13, Dießen a. Ammersee, Deutschland, 86911, gensbaur@t-online.de, gensbaur@t-online.de

-.-
Leider noch keine Bewertungen
Leider noch keine Bewertungen
Schreib die erste Bewertung für dieses Produkt!
Wenn du eine Bewertung für dieses Produkt schreibst, hilfst du allen Kund:innen, die noch überlegen, ob sie das Produkt kaufen wollen. Vielen Dank, dass du mitmachst!