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Die Legende vom Hermunduren

G. K. Grasse (Broschiert, Deutsch)

5.0 Sterne
aus 1 Produktbewertung
Optischer Zustand
Beschreibung
Der gallische Aufstand im Frühjahr 68 n. Chr. nahm langsam Formen an. Die Unzufriedenheit der Fürsten und das Treiben der römischen Publicani in den Provinzen des Imperium Romanum mündeten in einen Aufschrei der Stämme Galliens. Mit gallischen und römischen Blut geboren, in Rom erzogen und geformt, sollte Gaius Julius Vindex, als langer Arm seines Kaisers, über die größte gallische Provinz herrschen. Den Wohlstand der Gallier in seiner Provinz, sowie den Reichtum und die Macht Roms zu festigen und zu erweitern, fühlte sich der Berufene aufgefordert und lernte die Widersprüche zwischen einem beherrschten und dem diese beherrschenden Volk kennen. Trotz seiner gallischen Herkunft zum Statthalter Roms erhoben, wurde er in das Zentrum der Widersprüche geschleudert. Er vernahm den Ruf der Fürsten nach Freiheit und besseren Rechten sowie einer Beteiligung an der Macht. Von Kaiser Nero aufgefordert, sich der Führung des drohenden Aufstandes zu bemächtigen und diesen dann zu verraten, schlingerte Vindex in eine Gefahr, die auch seine Familie bedrohte und der er sich nicht zu beugen gedachte… Aber wie sollte er das Leben seiner Familie bewahren und noch dazu den gegensätzlichen Interessen derer entsprechen, die an ihn Forderungen stellten? Also begann er nach einem eigenen Weg zu suchen und fand Ratgeber dort, wo er diese kaum vermutet hätte… Vindex Vorstellungen einer glorreichen Zukunft wurden nicht vom Glanz Roms geblendet, sondern ergaben sich aus seiner eigenen Lage. Als Statthalter in Gallien sah er sich zumeist nur von Feinden umringt und mit Forderungen bedroht, gleich ob es sich dabei um römische Publicani, gallische Fürsten oder seinen Kaiser handelte… Sein heftigster Gegner war gallischer Fürst und römischer Präfekt zugleich. Castius Delvaux strebte ein Imperium Gallicum an! Was diesem Fürst vorschwebte, wurde auch für Vindex eine Verlockung! Gelang ihm dieser Weg, wich jede Art einer Bedrohung von seiner Familie. Auf klugem Rat aufbauend und dem Einfluss des Hermunduren Gerwin vertrauend, begann er die Belagerung der Stadt Lugdunum. Mittels dieses Fanals beabsichtigte er Roms Legionen vom Rhenus nach Gallien zu locken. Mit dem Wissen um die Sicherheit seiner Familie fielen seine letzten Hemmungen. Den derzeitigen Kaiser Roms und die Publicani in Gallien zu vernichten, vereinte er die Fürsten sowie Stämme der Gallier und begann mit einer Herausforderung Neros. Vindex begab sich auf seinen leuchtenden Pfad zur Macht. Mit Listen, Täuschungen und Versprechungen lenkte er die Belagerung Lugdunums und verstand den Aufstand zu verzögern. Wollte er die gallischen Fürsten nicht gänzlich verlieren, musste der Sturm auf Lugdunum bald folgen… Würde ein solcher Angriff gelingen? Eine Entscheidung bahnte sich an, bevor sich unerwartete Hindernisse auftürmten. Was bezweckten die Fürsten Galliens? Warum stellte sich sein größter gallischer Feind plötzlich an seine Seite? Wo blieben die Legionen vom Rhenus? Vindex, noch im Ungewissen verharrend, erlebte das heftige Aufbegehren seines eigenen Sohnes und auch der Hermundure verschloss sich seinem Willen. Würde dies seine Absichten ins Wanken bringen…
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Technische Daten


Erscheinungsdatum
02.04.2025
Sprache
Deutsch
EAN
9783384483621
Herausgeber
tredition
Serien- oder Bandtitel
Die Legende vom Hermunduren
Sonderedition
Nein
Autor
G. K. Grasse
Seitenanzahl
392
Einbandart
Broschiert
Einbandart Details
Klebebindung

Hersteller: tredition, Heinz-Beusen-Stieg 5, Ahrensburg, Deutschland, 22926, gpsr@tredition.com, tredition GmbH

Warnhinweise und Sicherheitsinformationen

Informationen nach EU Data Act

5.0
Aus 1 Bewertungen zu Die Legende vom Hermunduren
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Pakt der Huntare (Sehr gut)
Heinz Peter B. - Bewertet am 12.05.2019
Zustand: Exzellent
G. K. Grasse Die Legende vom Hermunduren - Pakt der Huntare Tredition Autor: Geboren im Jahr 1949 . Schulzeit, Lehre, Studium und ein nachfolgendes Berufsleben als Diplom-Ingenieur im Technischen Bereich folgten. Mit zunehmenden Alter prägten sich andere, neue Interessen aus. Nach umfangreichen persönlichen Studien zu historischen Ereignissen begann der Autor 2011 mit dem Schreiben historischer Romane. Das vorrangige Interesse gilt der Zeit des ersten Jahrhunderts nach Christi Geburt. Die im freien Germanien lebenden Stämme stoßen mit den über den Rhein vordringenden Legionen des Römischen Imperiums zusammen. Welche Widersprüche entwickeln sich und welchen Einfluss hat die Zivilisation der Römer auf das Leben der Stämme? Das sind den Autor interessierende Fragen und er versucht das Leben und die Kämpfe betroffener Germanen in historischen Romanen zu gestalten. (Quelle: Tredition) Gaidemar schickt einige Boten aus, um die Bündnispartner, für den Kampf gegen die Römer zusammen zu rufen. Unter den Boten befindet sich auch Olaf, der zur Reihersippe geschickt wird, um diese zu einem Bündnis zu überreden. Seine Ankunft bei der Sippe wird mit einem Hinterhalt begonnen und endet fast in einem Kampf, hätte sich nicht der Greis Oskar eingemischt. Neben den Hermunduren, bereiten sich aber auch die Römer auf einen Kampf vor, schließlich gibt es da noch etwas, dass nach Rache verlangt. Die Geschichte von Band vier (Pakt der Huntare), erstreckt sich über 25 Kapitel und setzt die bisherige Story, aus den vorherigen Bänden fort. Für kundige Leser/-innen bereits bekannt, ist die Gestaltung der Kapitelüberschriften, welche zahlreiche Informationen liefern. Diese Angaben vereinfachen einem das Folgen der Handlung, was aufgrund der teilweise recht komplexen Handlung, dankbar angenommen werden kann. Außerdem recht hilfreich (und ebenfalls aus den vorherigen Bänden bekannt), die Tatsache das neue Wörter (Personen, Orte, uvm.) beim ersten Auftauchen dickgedruckt sind und in einem Wortverzeichnis, dass sich am Ende des Buches befindet, nachgeschlagen werden können. Hier möchte ich anfügen, dass einem im Laufe der Handlung sehr viele dieser Worte begegnen werden, weshalb ein Blick ins Wortverzeichnis sicherlich nötig sein wird. Manche der auftauchenden Charaktere werden dabei mit viel Hintergrundinformationen gefüllt (meistens für die Handlung recht wichtige Charaktere). Diese Informationen erstrecken sich dabei teilweise über mehrere Bände, weshalb man mit jedem neuen Buch, sein Charakterbild immer mehr vervollständigen kann. In diesem Band (Pakt der Huntare) beispielsweise, gibt es einige Informationen zu Tankred. Schon aus diesem Grund empfehle ich, die vorherigen Bände ebenfalls zu lesen. Aber auch das folgen der Handlung, ist in meinen Augen in allen Facetten nur dann möglich, wenn man die vorangegangenen Bände ebenfalls kennt. Zwar gibt es im Laufe der Handlung immer mal wieder Rückblicke (Erinnerungen) auf bereits geschehenes, aber diese dienen eher zum Auffrischen der Erinnerungen und eignen sich weniger zum kompletten Nachholen der vorherigen Bücher. Also auch hier empfehle ich ganz klar, alle vorherigen Bücher ebenfalls zu lesen. Der detaillierte Schreibstil des Autoren (G. K. Grasse) sorgt für ein tolles Leseerlebnis, bei dem man sich wirklich gut in die damalige Zeit einfinden kann (besonders anmerken möchte ich hier, die geschilderten Foltermethoden, bei denen es einem durchaus die Nackenhaare sträuben kann). Darüber hinaus lässt sich das Buch recht flüssig lesen, auch wenn die Handlung durchaus komplex werden kann. Außerdem hervorheben möchte ich, die wirklich toll geschriebenen Ansprachen verschiedenster Charaktere, die einen beim Lesen sofort in ihren Bann ziehen. Hierfür hat der Autor (G. K. Grasse) wirklich ein Händchen. Das Ende des Buches erzählt zwar noch nicht, worauf man schon länger gespannt ist (der große Kampf der Hermunduren gegen die Römer), allerdings hält er einen wichtigen und großen Schritt dorthin bereit (zumindest bei den Hermunduren). Man möchte nahtlos zu Band fünf wechseln. Cover: Anmerkung: Das Cover unterscheidet sich Gestaltungstechnisch nicht von den anderen Covern dieser Reihe. Aus diesem Grund unterscheidet sich die Beschreibung inhaltlich kaum. Die Grundfarbe des Covers ist grün. Auf der Vorderseite gibt es dann ein Rechteck, auf dem einige Römer zu sehen sind (eigentlich ist es immer derselbe Römer, der nur verdoppelt wurde). Damit bezieht das Coverbild sich direkt zum Inhalt des Buches, denn dort spielen ebenfalls Römer eine Rolle. Leider wirkt das Cover so ein wenig einfallslos, was aber nicht bedeutet, es würde nicht zum Buch passen. Über dem Rechteck befindet sich der Titel der Reihe (alle Bücher der Reihe tragen den Titel “Die Legende vom Hermunduren), unter dem Rechteck findet sich dann der Titel des jeweiligen Buches (ebenfalls gibt es die Angabe, welcher Teil der Reihe das ist). Dieser Titel passt gut zu diesem Buch bzw. dessen, was im Buch beschrieben wird. Auch wenn man neben den Sippen, sicherlich auch die Römer mit einbeziehen muss, was den Zorn angeht. Auf der Rückseite sehen wir das Coverbild, nur in klein. Insgesamt ist das Cover zwar passend zum Buch, aber es hätte ruhig etwas mehr gestaltet werden dürfen (z. B. neben den Römern, auch ein Abbild eines anderen Stammes). Fazit: Fast nahtlos erzählt G. K. Grasse die Geschichte der Hermunduren in Band vier weiter und führt diese fort. In Sachen Gestaltung, bleibt der Autor sich treu, was aber keinesfalls negativ zu bewerten ist (im Gegenteil, so machen sich die Bände gut im Regal). Wie auch schon bei den anderen Bänden, rate ich Neueinsteigern davon ab, mit diesem Band ins Abenteuer einzusteigen. Der Griff zu den vorherigen Bänden lohnt sich und sorgt für das benötigte Verständnis. Von mir gibt es 5/5 Sterne für “Die Legende vom Hermunduren - Pakt der Huntare”. Klappentext: Der Rhein trennt Roms Imperium von der Germania Magna. Teile des Stammes der Hermunduren siedeln auf Roms Wunsch im Territorium am Main. Doch Roms Freundschaft scheint nicht von ewiger Dauer. Eine von römischen Kohorten ausgeführte Sklavenjagd endete für deren Legionäre in einem Desaster. Der Führung beraubt und geschlagen, kehrten sie über den Rhein zurück. Zu keiner Zeit durfte Rom diese erlittene Niederlage hinnehmen. Im Auftrag seines Legaten zog Tribun Titus Suetonius erneut, mit nun vier Kohorten, zur Tilgung von Roms Schande… Aber auch die Hermunduren erkannten die von Rom ausgehende Gefahr. Ein Bündnis der Sippen schien zu wachsen, eine Gefolgschaft kampfbereiter Krieger entstand. Doch würden diese nur wenigen Krieger ausreichen um Roms Kohorten einen neuen Sieg abzutrotzen… Aus den ‚Boten der Einheit’ um Gaidemar wuchs die Führung der Gefolgschaft und diese verzeichnete auch einen ersten Kampferfolg. Von Sklavenjägern gefangene Hermunduren konnten befreit werden. Gaidemar wurde zum Hunno der Gefolgschaft und dessen Zögling Gerwin wuchs zum Vertrauten und ‚Schatten’. Die Gefolgschaft kann jedoch den Schutz des Territoriums und der darin lebenden Sippen nicht allein bewirken. Dazu bedarf es einer Streitmacht. Doch Engstirnigkeit, Gleichgültigkeit und Verrat bedrohen die Einheit aller am Main lebenden Sippen…(Quelle: Tredition) Autor: G. K. Grasse Titel: Die Legende vom Hermunduren - Pakt der Huntare Verlag: Tredition Genre: Erzählung Seiten: 372 Erstveröffentlichung: 2017 ISBN: 978-3-7439-3543-3
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