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Beschreibung
Die weiteste Reise führt uns zu uns selbst Sieben lange Jahre sind vergangen, seit Anne ihren Sohn Torran das letzte Mal sah. Er verließ sein Hotel in einem indischen Bergdorf – und verschwand. Für die Suche nach ihm hat Anne alles aufgegeben: ihr Leben in Schottland, ihre Ehe, vor allem sich selbst. Dann keimt endlich Hoffnung auf: Annes Nichte Esther, die als Journalistin zu dem Fall recherchiert, bekommt einen neuen Hinweis zu Torrans Verbleib. Gemeinsam machen sich die beiden Frauen auf den Weg in die entlegenen, fast unberührten Täler des Himalayas – eine Landschaft, so majestätisch wie unbarmherzig. Doch mit jedem Schritt treten unausgesprochene Wahrheiten zwischen ihnen deutlicher hervor. Die Reise wird Anne nicht nur an ihre Grenzen führen, sondern auch zu Antworten, die sie nicht gesucht hat – und an einen Ort, an dem ihr Leben, so unvorhersehbar wie die Berge selbst, einen neuen Anfang findet. Ein großer Roman über Verlust und Vergebung, und über das Licht, das wir manchmal dort finden, wo wir es am wenigsten erwarten. Begeisterte Stimmen zum Buch: » Sunbirds ist ein poetisches Leseerlebnis von einer stillen Schönheit, die mit kurzen, prägnanten Worten kaum zu beschreiben ist. Und genau deshalb ein so großer Schatz, den man unbedingt selbst entdecken sollte.« Juliane Barth, Buchhändlerin bei Dussmann – Das Kulturkaufhaus, Berlin »Die Berge sind nur sie selbst. Uralt, echt, ohne Geschichte. Ohne Arglist. Darin liegt auch etwas Tröstliches … Es macht demütig. Ehrfürchtig. Mir verleiht es Hoffnung.«
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Technische Daten


Erscheinungsdatum
26.06.2025
Sprache
Deutsch
Originalsprache
Englisch
EAN
9783550203008
Herausgeber
Ullstein Buchverlage
Titel in Originalsprache
Sunbirds
Sonderedition
Nein
Autor
Penelope Slocombe
Seitenanzahl
416
Auflage
1

Hersteller: Ullstein, Friedrichstraße 126, Berlin, Deutschland, 10117, produktsicherheit@ullstein.de, Ullstein Buchverlage GmbH

Warnhinweise und Sicherheitsinformationen

Informationen nach EU Data Act

4.8
Aus 4 Bewertungen zu Sunbirds
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Eine Reise ins Unbekannte
Kerstin G. - Bewertet am 07.09.2025
Zustand: Exzellent
Dieses Buch ist keines, das man mal eben zwischendurch liest. Ich musste das Gelesene immer wieder sacken lassen und verarbeiten. Es ist soviel mehr, als eine Reise in ein fernes Land. Wir begleiten Anna, die nach Indien gereist ist, um ihren Sohn zu finden. So viele Jahre sind nun schon vergangen, seit er verschwunden ist, aber sie hat die Hoffnung nicht aufgegeben. Ihre Nichte Esther reist ihr hinterher, nachdem sie neue Informationen zu Torrans Aufenthaltsort erhält. Diese Reise wird für beide Frauen ein einschneidendes Erlebnis. Es wird eine Reise zu ihrem tiefen und wahren Selbst. Sie müssen sich immer mehr die Frage stellen, warum sie sich auf dieser Suche befinden. Warum sie nicht loslassen können und immer wieder jeden kleinsten Strohhalm ergreifen, der sich ihnen zeigt. Sie treffen auf Menschen, die ihre Weltanschauung auf den Kopf stellen. Vieles was sie dachten zu wissen, wird plötzlich unwichtig. Die Landschaft Indiens ist etwas einzigartiges. Einerseits wunderschön aber andererseits birgt sie ungeahnte Gefahren. Es geht um die Verbindung zwischen Menschen. Zwischen Mann und Frau. Mutter und Sohn. Vater und Sohn. Aber auch die Verbindung zu anderen Familienmitgliedern und auch Menschen, die einem im Leben begegnen und das Leben nachhaltig prägen. Eine wunderschöne Geschichte über Selbstfindung und Loslassen. Mich hat das Buch sehr bewegt und zum Nachdenken angeregt.
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Faszinierend und tief bewegend
Diana K. - Bewertet am 13.08.2025
Zustand: Exzellent
Sunbirds von Penelope Slocombe entführt in die majestätische, zugleich unbarmherzige Welt des Himalayas. Sieben Jahre nach dem Verschwinden ihres Sohnes begibt sich Anne gemeinsam mit ihrer Nichte Esther auf eine beschwerliche Suche, die nicht nur Antworten verspricht, sondern auch alte Wunden aufreißt. Die Autorin verbindet eindrucksvolle Landschaftsbeschreibungen mit einer tief bewegenden Geschichte über Verlust, Hoffnung und Vergebung. Besonders gelungen ist die feine Darstellung der Beziehung zwischen den beiden Frauen, die im Verlauf der Reise auf eine harte Probe gestellt wird. Slocombe schreibt atmosphärisch dicht und voller Gefühl, sodass man die Kälte der Berge und die Wärme neu entdeckter Nähe gleichermaßen spürt. Ein eindringlicher Roman, der lange nachhallt. Ein Muss für Liebhaber literarischer Reisegeschichten.
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Als Mutter mitfühlend
Olga E. - Bewertet am 14.07.2025
Zustand: Exzellent
Ich bin auf dieses Buch aufmerksam geworden aufgrund der Geschichte einer Mutter, die auf der Suche nach ihrem Sohn ist und dann wohl auf etwas Außergewöhnliches trifft. Generell muss ich sagen, die Autorin schafft es diese düstere, traurige, deprimierende Stimmung durchgehend zu schaffen, die eine Mutter fühlt, wenn das eigene Kind nach so vielen Jahren immer noch verschwunden ist. Man fühlt sich beim Lesen quasi wie in einer Blase und nimmt alles gedämpft wahr. Ich kann mich 100 % in Anne hineinversetzen und selbst als Mutter kann ich nachvollziehen, wie sie sich fühlen muss. An vielen Stellen fand ich das Lesen allerdings etwas zu langatmig, dennoch war ich neugierig, was Anne auf ihrer Reise findet. Ab und zu hätte ich mir eine Erklärung mehr gewünscht, z. B. war mir zunächst unklar wer Liam ist, wobei dies dann doch schnell aufgeklärt wurde. Schön fand ich auch, dass im letzten Drittel dann erklärt wurde, was es mit dem Wort "Sunbird" auf sich hat. Komischerweise wirkt Indien so im Nachgang auf mich ein wenig abschreckend. Scheinbar verschwinden dort doch viele Menschen, wenn auch oft auf freiwilligerbasis. Torran selbst wurde mir im Verlauf der Handlung immer unsympathischer. Die Aussage von Ester: "Egoistisch, so egoistisch. Ester sprach es nicht aus, aber ihre Wut über das Chaos und den Kummer, den Torran überall hinterließ, kochte wieder hoch." fand ich perfekt getroffen. Hier war ich genau ihrer Meinung. Ja ich kann nachvollziehen, dass ein Mensch frei von jeglichen Verpflichtungen und anderen Menschen leben möchte, aber diese Menschen denken wohl nicht, wie es für die Hinterbliebenen weitergeht... Das Ende des Buches war für mich eigentlich zu erwarten, dennoch war ich über die letzten 10 Seiten ein wenig überrascht. Dies ist jedoch vermutlich die Beste Entscheidung für alle. Frage ist nur, was nun mit Robert nun ist? Aber vermutlich wird er nun in die Rolle von Anne schlüpfen..
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Ein berührendes Debüt über Selbstfindung und Loslassen
Janina H. - Bewertet am 09.07.2025
Zustand: Exzellent
„Sunbirds” ist der überaus gelungene Debütroman von Penelope Slocombe. Vordergründig wird die Geschichte von Anne erzählt, die immer noch nach ihrem seit 7 Jahren verschwundenen Sohn Torran sucht. Eine neue Spur führt sie in das Kullu-Tal, „Indiens Bermudadreieck”, in dem seit Jahrzehnten immer wieder Touristen verschwinden. Aber je näher sie der Wahrheit kommt, desto größer wird die Frage, ob ihre Suche nicht längst zu einer, nach sich selbst geworden ist. Mich hat die Geschichte tief berührt. Von einem angenehmen Spannungsbogen vorwärtsgezogen laden doch viele wunderschöne Passagen auch zum Verweilen und Innehalten ein. Verschiedene Erzählperspektiven und Blickwinkel lassen diesen fernen, geheimnissvollen und wunderschönen Erdteil immer wieder vor dem geistigen Auge lebendig werden. Am Ende sind viele Fragen beantwortet und viele neue gestellt. Der Roman hat gegeben und genommen und mich auf meiner eigenen Reise wieder ein Stück weitergebracht.
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