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★★★★★
☆☆☆☆☆
Gut geschriebener Heidelber-Krimi
Evelyne W. - Bewertet am 22.12.2024
Zustand: Gut
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zum Inhalt lt. Einbandrückseite
Eine bewusstlose Frau mit starken Kopfverletzungen, die in der Nähe von Heidelberg gefunden wird, gibt der Polizei Rätsel auf: Wer ist sie? Und weshalb wird sie von niemanden vermisst? Als sie aufwacht, stellt sich… heraus, dass sie nicht sprechen kann. Kripochef Alexander Gerlach übt sich in Geduld, doch dann kommt es zu weiteren Mordanschlägen auf die Fremde. Erst als die Leiche eines Mannes aus Angola auftaucht, beginnt Gerlach die wahren Zusammenhänge zu erahnen, und ein gefährlicher Wettlauf mit der Zeit beginnt.
Da mir die bisherigen Bücher der Reihe gut gefielen, habe ich den nächsten Band gelesen. Dieses Buch ist gut geschrieben, hat aber einige deutliche Hänger.
Gerlach hat das Problem die Fakten im Zusammenhang der Frau einzuordnen, denn ohne zu wissen wer sie ist kommt man nicht voran. Und eigentlich ist es nicht seine Aufgabe direkt zu ermitteln. Aber erst einmal ist das Ermittlerteam durch Urlaub reduziert und er kann nicht anders als mitzuwirken.
Aber die Ermittlungen laufen lange ins Leere. Und das Auffinden des toten Mannes wird zuerst nicht in Zusammenhang mit der Frau gebracht. Was dann alles so noch passiert bringt Fakten und Zusammenhänge zu Tage, die furchtbaren Ursprung haben. Damit muss man auch viele weitere Ermittlungen mit dem Ausland tätigen, um das Erschreckende aufzudecken. Erst ganz am Ende kommt die Wirklichkeit ans Tageslicht.
Das Buch ist zwar spannend geschrieben, aber irgendwie ist die Erklärung der Fakten zu den Verbrechen für mich gesehen klischeehaft.
Einen wesentlichen Teil nehmen auch in diesem Buch die persönlichen Belange von Alexander Gerlach ein, was zur Auflockerung des ernsten Themas führt.
Fazit: Gut lesbar, aber die vorhergehenden waren meiner persönlichen Meinung nach spannender.