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★★★★★
☆☆☆☆☆
Dein größter Albtraum kehrt zurück
Sarah K. - Bewertet am 22.01.2026
Zustand: Exzellent
Ich mag die Bücher von Ruth Ware und habe erst kürzlich "The Woman in Cabin 10" gelesen. Natürlich wollte ich auch wissen, was die Fortsetzung für Lo bereithält, auch wenn die Story relativ ähnlich klingt. Lo bekommt die Chance erneut im Luxus zu schwelgen und trifft dabei unfreiwillig alte Bekannte… wieder.
Auch hier hat mir die Erzählweise der Autorin wieder sehr gut gefallen. Der Schreibstil ist dem Genre entsprechend schlicht, die Spannung wird konstant aufrechterhalten. Für mich ist die große Stärke der Autorin die Beschreibung ihres jeweiligen Hauptcharakters. Lo ist zwar grundsätzlich sympathisch, aber auch unfassbar naiv, was die Handlung aber sehr vorantreibt. Als Leserin möchte man sie fast rütteln und ihre Entscheidungen hinterfragen. Leider ging damit aber keinerlei Charakterentwicklung einher, was der Fortsetzung aus meiner Sicht gutgetan hätte.
Hier werden sehr detailliert Angstzustände und Panikattacken beschrieben. Wer diese Themen in Büchern meidet, dem würde ich empfehlen auch diesen Roman nicht zu lesen. Für alle anderen ein unterhaltsamer Thriller mit vielen Ähnlichkeiten zum ersten Band. Aus meiner Sicht sollte man den ersten Teil auch gelesen haben, da die Geschichte viele Hinweise auf die Vorgeschichte von Lo enthält.
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★★★★★
☆☆☆☆☆
Nicht so gut, wie erwartet
Melanie M. - Bewertet am 26.12.2025
Zustand: Exzellent
Ich habe mich sehr auf das Buch gefreut, weil mir The Woman in Cabin 10 gut gefallen hat und ich gerade erst den Nerflix Film dazu gesehen habe. Ich war also voll im Thema drin. The Woman in Suite 11 war für mich aber leider eher enttäuschend.
Die Atmosphäre im Luxushotel ist gut gelungen und Lo… Blacklock als Hauptfigur mochte ich grundsätzlich wieder. Sie ist deutlich älter und reifer als im ersten Buch, hat natürch mit diversen Traumata zu kämpfen, aber leider ist sie mir nicht reflektiert genug und fast schon naiv in manchen Situationen.
Wie treffen alte Bekannte wieder, aber Plot ist nicht wirklich überraschend oder ausgefeilt. Das kann Ruth Ware meines Erachtens nach besser.
Die Geschichte konnte mich leider nicht richtig packen. Die Spannung kommt nur stellenweise auf, vieles zieht sich und einige Entscheidungen von Lo fand ich nicht besonders überzeugend.
Das Buch ist nicht schlecht, aber auch nicht wirklich gut. Wer Woman in Cabin 10 gelesen hat, wird wahrscheinlich eher enttäuscht sein. Für zwischendurch okay, aber kein Thriller, der lange im Kopf bleibt.
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★★★★★
☆☆☆☆☆
Leider eine schwache Fortsetzung des Bestseller-Thrillers
H. S. - Bewertet am 22.12.2025
Zustand: Exzellent
Meine Meinung:
Mit „The Woman in Cabin 10” hatte Ruth Ware einen brillanten Thriller geschrieben, der in vielerlei Hinsicht zu überzeugen wusste. Nun, rund sieben Jahre später, folgt mit „The Woman in Suite 11“ der Nachfolger. Sehr gespannt war ich auf dieses Buch und hatte mich auf ein… vergleichbares Leseerlebnis gefreut, doch leider hat mich dieses Buch alles in allem enttäuscht. Das Grundproblem hier ist, dass der Vorgänger die Messlatte sehr hoch gehängt hatte. Doch schauen wir uns an, warum mich „The Woman in Suite 11“ enttäuscht hat:
Erstens: „Cabin 10“ bot mit dem Kreuzfahrtschiff auf hoher See ein außergewöhnliches und faszinierendes „locked room“-Setting. Niemand konnte weg und niemand konnte dazu kommen - Hilfe von außen war also nicht zu erwarten. Ich liebe ein solches Setting und hatte bei „Suite 11“ auf ein vergleichbares Setting gehofft - leider vergeblich.
Zweitens: Das zweite zentrale Element, das „Cabin10“ so besonders gemacht hat, war das psychologische Spiel damit, was die Protagonistin Laura „Lo“ Blacklock zu sehen gemeint hat – während ihr niemand anders geglaubt hat. Das ließ uns Lesende wie die Protagonistin selbst an ihrer Wahrnehmung zweifeln. Auch dieses Element fehlt bei „Suite 11“ leider vollkommen.
Drittens: „Cabin 10“ hat schon sehr früh Spannung aufgebaut - und dieses Level dann über weite Strecken gehalten. In „Suite 11“ ereignet sich der Kriminalfall erst nach rund der Hälfte des Buches - zuvor gab es gerade mal ein paar wenige Überraschungen, von denen nur eine als annähernd spektakulär zu bezeichnen ist. Spannung war somit im ersten Teil kaum vorhanden und dann in der zweiten Hälfte des Buches… leider auch nicht viel mehr. Das liegt auch mit daran, dass der Fall recht unspektakulär konstruiert und in Teilen auch recht durchsichtig gewesen ist.
Alles in Allem, wie eingangs gesagt, leider enttäuschend und eigentlich auch mehr ein Krimi als ein Thriller. Ohne den sehr guten Vorgänger wäre dieses Buch als solider Krimi durchgegangen, der sich aber aus der breiten Masse der Krimis in keiner Weise hervorheben kann - Mainstream halt. Im direkten Vergleich zu „Band 1“ aber viel zu schwach.
FAZIT:
Nein, „The Woman in Cabin 10” hätte keine Fortsetzung gebraucht - zumindest nicht diese.