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★★★★★
☆☆☆☆☆
James
Marita S. - Bewertet am 24.09.2025
Zustand: Sehr gut
Das Buch ist in einem sehr guten Zustand bei mir angekommen
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★★★★★
☆☆☆☆☆
Ein Abenteuerroman, über den ich noch lange nachdenken werde
Clara M. - Bewertet am 18.10.2024
Zustand: Exzellent
Kurzmeinung: "James" gelingt es, den unvorstellbar schrecklichen Alltag der Sklaven in den USA in einen spannenden Abenteuerroman zu verpacken.
"James" von Percival Everett wirft ein neues Licht auf „Die Abenteuer des Huckleberry Finn“ von Mark Twain - dieses Mal wird die Geschichte aus der Sicht… vom Sklaven Jim erzählt. Jim begibt sich auf eine lange und beschwerliche Reise - geographisch sowie innerlich - und wird dabei von Huck begleitet. Dabei ist es jedoch nicht notwendig, die Original-Geschichte zu kennen - ich habe sie auch nie gelesen und konnte mich trotzdem sehr schnell in die Charaktere und ihre Lebensumstände hineinversetzen.
Dem Buch gelingt es über den schrecklichen Alltag der Sklaven aufzuklären, darüber wie sie behandelt werden und wie sie versuchen damit umzugehen sowie wie der schmale Grat zwischen Sklaven und Nicht-Sklaven sehr schnell verwischt werden kann - es wird der facettenreiche Umgang aller Menschen mit der Situation aufgezeigt. Anstatt dabei jedoch wie ein Lehrbuch zu wirken, ist der Inhalt in einen spannenden Abenteuerroman verpackt, der viele verschiedene Charaktere beinhaltet: Wir begegnen liebenswerten und mutigen Charakteren, aber auch einigen unliebsamen und unangenehmen Charakteren, die den Protagonisten die Reise erschweren.
Für diesen Abenteuerroman, über den ich noch lange nachdenken werde, gibt es eine klare Empfehlung.
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(1)
★★★★★
☆☆☆☆☆
Gute Ware
UTE H. - Bewertet am 25.07.2024
Zustand: Exzellent
Alles ok, Original Verpackung scheinbar, top ok
Mein Fehler, dass ich das Hörbuch bestellt habe, obwohl ich die gedruckte Fassung wollte
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★★★★★
☆☆☆☆☆
Starke Stimme
Julia L. - Bewertet am 10.03.2024
Zustand: Exzellent
Dass Percival Everett schreiben kann, hat er ja schon des Öfteren bewiesen. Seine Bücher sind hart, drastisch und schmerzhaft ehrlich. "James" bildet da wirklich keine Ausnahme.
Seine Titelfigur James, der von seinen Mastern nur Jim genannt wird (wenn er denn überhaupt wie ein denkender Mensch… behandelt wird), lebt gemeinsam mit seiner Frau und Tochter als Sklave unter absolut unwürdigen Bedingungen. Als er verkauft und damit von seiner Familie getrennt werden soll, läuft er weg und versteckt sich. Bis ihn Ziehsohn Huck findet und mit ihm gemeinsam zu einer abenteuterlichen Reise aufbricht, immer von einer Gefahr zur nächsten hangelnd.
Wer Tom Sawyer und Huckleberry Finn in der Schule lesen musste, wird vielleicht so einiges wiedererkennen können. Und doch hat der Autor daraus eine vollkommen neue Geschichte geformt, aus der man sehr viel lernen kann. Sehr viel über abgrundtiefen Rassismus, Diskriminierung, Misshandlung und menschenunwürdige Behandlung und Denkweisen. Zu gerne möchte ich denken, dass wir heutzutage so viel weiter sind als Gesellschaft, diese Schilderungen als geschichtliche Rekapitulation abtun und weiß es doch insgeheim besser.
Sprachlich ist der Roman fast schon eine eigene Kunstform und fügt der Erzählung eine weitere Ebene hinzu.
Insgesamt einfach ein sprachliches und thematisches Kunstwerk.