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Beschreibung
Jude? SS-Untersturmführer? KZ-Kommandant? Mörder? Oder Judenretter und Justizopfer? Wer war Eleke Scherwitz? Anita Kugler ist einer ganz und gar unglaublichen Biographie auf die Spur gekommen. Das Schicksal des jüdischen SS-Offiziers ist einmalig, weil sich in seinem Leben die Katastrophen und Absurditäten der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts verdichten. Nichts ist so, wie es scheint.»Am 26. April 1948 wird Dr. Eleke Scherwitz, Regionalleiter für die Betreuung der Opfer des Nationalsozialismus in Oberschwaben, als mutmaßlicher Kriegsverbrecher verhaftet.« Mit diesem Satz beginnt Anita Kugler ihre Biographie über einen Mann, dessen Name und Herkunft unklar sind, der Kindersoldat bei einem Freikorps in Litauen war und sich später zu einer der seltsamsten Figuren in der Geschichte der SS entwickelte. In Riga leitete er das KZ-Außenlager Lenta, in dem Luxusgüter für SS-Offiziere hergestellt wurden. Die bei ihm beschäftigten jüdischen Handwerker nannten ihn »Chaze«, Kamerad, Beschützer, Lebensretter. Es war ein Konzentrationslager, in dem es alles gab, außer der Freiheit. Gleich nach dem Krieg behauptete Scherwitz, in Wahrheit Jude zu sein, und jeder wollte ihm glauben. Unter amerikanischer Besatzung begann er eine antifaschistische Karriere, bis ihn seine Vergangenheit einholte. Ihm wurde vorgeworfen, im Herbst 1944 drei jüdische Häftlinge auf der Flucht erschossen zu haben. Nach drei Prozessen ohne Beweise verurteilte ihn das Schwurgericht München 1950 wegen Totschlags zu sechs Jahren Gefängnis. Seine jüdische Herkunft wurde ihm strafverschärfend angekreidet, die »Tötung eigener Rassegenossen« galt deutschen Richtern als eine »besonders verwerfliche« Tat. Heute fordern ehemalige Häftlinge der Lenta seine Rehabilitierung, auch solche, die ihn damals belastet haben.Anita Kugler hat jahrelang in in- und ausländischen Archiven Scherwitz’ Spuren verfolgt und mit Zeitzeugen gesprochen. Ihre Biographie ist wissenschaftlich genau, dabei spannend wie ein Krimi und verstörend von der ersten bis zur letzten Zeile.Lesen Sie das Interview mit der netzeitung
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Technische Daten


Erscheinungsdatum
01.08.2004
Sprache
Deutsch
EAN
9783462033144
Herausgeber
Kiepenheuer & Witsch
Sonderedition
Nein
Autor
Anita Kugler
Seitenanzahl
0
Einbandart
Gebundene Ausgabe
Einbandart Details
mit Schutzumschlag (bedruckt)
Buch Untertitel
Der jüdische SS-Offizier
Autorenporträt
Anita Kugler ist deutsch-baltischer Herkunft und wurde nach dem Krieg in Thüringen geboren. Als Kind lebte sie sechs Jahre lang in westdeutschen Flüchtlingslagern und lernte so schon früh, was es heißt, diskriminiert zu werden. Diesen Erfahrungen und ihrem Mut zum Risiko verdankt sie einen „leidenschaftlich-unordentlichen“ Lebenslauf.Nach einer Buchhändlerlehre in Ulm und Wanderjahren in den USA gründete sie zwei Politische Buchläden, machte das Abitur nach und studierte in Göttingen, Detroit und Berlin Politische Wissenschaften sowie Neuere Geschichte. Seit 1974 lebt und arbeitet Anita Kugler in Berlin. Sie schrieb Aufsätze und Artikel für Zeitungen und veröffentlichte ein Buch über die amerikanische Automobilindustrie und Zwangsarbeit in Nazideutschland. 1989 wurde sie als Quereinsteigerin Redakteurin bei der tageszeitung (taz). Dort betreute sie das Ressort „Politisches Buch“ und verfasste zahlreiche Beiträge zu zeitgeschichtlichen Themen und zum aktuellen jüdischen Leben in Deutschland.Als die baltischen Staaten unabhängig wurden, fuhr sie viele Male nach Lettland und kam mit Artikeln über das vergessene Schicksal der baltischen Juden zurück. Anita Kugler engagierte sich für die Entschädigung der NS-Opfer in Riga und ist stolz darauf, vom „Museum und Archiv Juden in Lettland (Riga)“ zum Ehrenmitglied Nummer Zwei ernannt worden zu sein.Auf die Geschichte des „jüdischen SS-Offiziers“ stieß die Autorin 1995, als sie zum Jahrestag der Eröffnung der Nürnberger Prozesse der Frage nachging, wie in der unmittelbaren Nachkriegszeit deutsche Gerichte Verbrechen gegen die Menschlichkeit ahndeten. Schockiert las sie in einer Urteilssammlung über nationalsozialistische Tötungsverbrechen, dass in Bayern der erste Prozess, der auch mit einem Strafurteil endete, ausgerechnet gegen einen „Volljuden“ aus Litauen namens Eleke S. geführt worden war. Sie begann zu recherchieren, landete aber nur in Sackgassen. Zwei Jahre später stieß sie auf den Aufsatz von Alexander Lewin Eleke Sirewitz, auch bekannt als der jüdische SS-Offizier Fritz Scherwitz. Die unglaubliche Geschichte über einen Mann, der die SS an der Nase herumgeführt und in Riga vielen Juden das Leben gerettet haben sollte, elektrisierte Anita Kugler so sehr, dass sie sich 1999 zunächst für ein Jahr von der taz beurlauben ließ und dann sogar kündigte, um die Geschichte von Fritz Scherwitz alias Eleke Serewitz aufzuschreiben.Nach über sechs Jahren Arbeit ist das Buch nun fertig: Ein Meisterwerk des investigativen Journalismus und der erzählenden Geschichtsschreibung gleichermaßen, ein Epos auf beeindruckender Quellenbasis und ohne moralisierende Wegweiser für die Leser.„Ich liebe komplexe Geschichten, die nicht schwarz oder weiß sind“, sagt Anita Kugler, „unordentliche Geschichten, die in keine Schublade passen.“
Thema-Zusatz
Zweite Hälfte 20. Jahrhundert (1950 bis 1999 n. Chr.)

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