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Mein Leben unter zwei Himmeln

Y. C. Kuan (Taschenbuch, Deutsch)

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Beschreibung
Im Februar 1931 im südchinesischen Kanton geboren, wächst Y.C. Kuan als Sohn einer Lehrerin und eines Professors in schwieriger finanzieller Situation und ohne den Vater auf, der sich den Kommunisten und dem antijapanischen Widerstand angeschlossen hat. Seine Jugend ist vom bewegten Leben im Shanghai der 1940er Jahre geprägt - von amerikanischen Filmen, von westlicher Musik, Literatur und Tanzpartys. Das Ende seiner Schulzeit und die Aufnahme des Studiums der Russischen Sprache an der Fremdsprachenhochschule in Peking fallen zusammen mit dem Sieg der Kommunisten im Bürgerkrieg. Voller Begeisterung für den Aufbau der Volksrepublik bekommt Kuan aber bald die bedrückenden Folgen politischer Unterdrückung zu spüren. Im Rahmen einer ideologischen Umerziehung wird er gezwungen, seine Prägung durch amerikanische und christliche Ideale als kapitalistisch zu verdammen. Nach dem Studium arbeitet er als Dolmetscher und Übersetzer mit sowjetischen Experten im Finanzministerium zusammen. Trotz seiner patriotischen Einstellung und seiner Bereitschaft, sich für den Aufbau des Vaterlandes einzusetzen, führen seine Offenheit und Direktheit im Berufsleben immer wieder zu Konflikten mit den Vorgesetzten, die ihn als politisch unzuverlässig brandmarken. Die Konflikte erreichen ihren Höhepunkt in der Anti-Rechts-Kampagne des Jahres 1957: Zunächst referiert er auf ausdrücklichen Wunsch des Parteisekretärs kritische Meinungsäußerungen von den Wandzeitungen der Universität, dann werden ihm diese Zitate als seine eigene Meinung vorgehalten. Vier Monate lang muss er mehrmals wöchentlich Kampfsitzungen über sich ergehen lassen, auf denen er als Rechtsabweichler niedergemacht wird, anschließend wird er vom Dienst suspendiert und in die Provinz Qinghai - das chinesische Sibirien - verbannt. Dort, im Norden der unwirtlichen tibetischen Hochebene, erhält er eine Stelle als Journalist, hat daneben aber auch als Bauer und Fischer zu arbeiten. In den drei Hungerjahren des Großen Sprungs gerät er mehrere Male an den Rand dessen, was ein Mensch an Strapazen ertragen kann. In der Not lernt er aber auch den Wert zwischenmenschlicher Beziehungen und bei den Tibetern eine Lebensfreude und Solidarität kennen, die seinem Wesen viel mehr entsprechen, als der politische Kampf im Namen der Revolution. Mit Hilfe seines als Altrevolutionär hoch angesehenen Vaters gelingt es ihm, eine Rückversetzung nach Peking zu erreichen. Dort findet er im Friedenskomitee - einer für die Betreuung ausländischer Delegationen und in Peking lebender Ausländer zuständigen Institution - eine seiner Qualifikation und seinen Interessen entsprechende Tätigkeit. Es beginnt eine glückliche Zeit, die jedoch getrübt wird, als seine noch vor der Verbannung geschlossene Ehe scheitert. Seine Frau wurde von Peking in eine andere Stadt versetzt. Beide Partner sind nach den Jahren der Trennung einander entfremdet. Der gemeinsame Sohn wird von den Großmüttern großgezogen. In der Kulturrevolution wird Kuan von seiner eigenen Frau denunziert. Da er es nicht ertragen kann, wieder an den Pranger gestellt zu werden und eine erneute Verbannung befürchtet, nutzt er eine sich unerwartet bietende Gelegenheit und flieht mit einem fremden Pass außer Landes. Die Flucht endet in Kairo, wo er in Schutzhaft genommen und in ein Gefängnis eingeliefert wird. Zu einer von China gewünschten Auslieferung kommt es zwar nicht, das Leben im ägyptischen Gefängnis bringt ihn jedoch an den Rand des Wahnsinns. Mit der Androhung, in einen Hungerstreik zu treten, ertrotzt er sich nach einem Jahr Haft schließlich Aufmerksamkeit und erhält 1969 durch Vermittlung des Internationalen Roten Kreuzes eine befristete Aufenthaltsgenehmigung für die Bundesrepublik Deutschland. Damit beginnt sein zweites Leben, das zunächst durch ein furchtbares Heimweh - Kontakte zur Mutter, zum Sohn und anderen Verwandten und Freunden sind bis 1979 nicht möglich - und durch die schwierige Eingewöhnung in seine neue Umgebung geprägt ist. Deutschland erscheint ihm als ein sehr fremdartiges Land. Im Hamburg, seinem neuen Wohnsitz, halten ihn die meisten Chinesen für einen Spion. Der amerikanische Geheimdienst macht ihm ein verlockendes Angebot, das er jedoch ablehnt. Während er Deutsch lernt, gewinnt er Kontakt zum Sinologischen Seminar der Universität Hamburg. Dort promoviert er und erhält eine Stelle als Sprachlektor, die ihm eine neue berufliche Existenz sichert. Die Ehe mit seiner zweiten - deutschen - Frau lässt ihn auch emotional in Deutschland heimisch werden. Die stete Sehnsucht nach seiner alten Heimat wird erst 1981 gestillt, als er - nunmehr deutscher Staatsbürger - nach seiner politischen Rehabilitierung erstmals wieder nach Peking reisen kann.
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Technische Daten


Erscheinungsdatum
01.10.2003
Sprache
Deutsch
EAN
9783426776612
Herausgeber
Knaur Taschenbuch
Sonderedition
Nein
Autor
Y. C. Kuan
Seitenanzahl
784
Einbandart
Taschenbuch
Buch Untertitel
Eine Lebensgeschichte zwischen Shanghai und Hamburg
Höhe
190 mm
Breite
12.5 cm

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