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Sie zog aber ihre Strasse fröhlich

Elisabeth Specht (Broschiert, Deutsch)

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Beschreibung
Mit großer Herzenswärme schildert die Pfarrerin i.R. ihre Erfahrungen mit dem Abenteuer Leben, dem Wagnis handelndes Christentum und gelebter Glauben. Presseinfo Der Titel dieser Lebenserinnerungen stammt aus der Bibel (Apostelgeschichte 8, 39c) und ist modifiziert; im Original heißt es: „Er zog aber seine Straße fröhlich”. Die Frauen in der Bibel werden jedoch nicht als so mobil geschildert, dass sie „ihre Strasse” hätten ziehen können; gar noch fröhlich! Aber die Frau, die sich den Buchtitel für ihre autobiografische Rückschau gewählt hat, zog – und zieht – ihre Strasse, fröhlich, mobil. Und sie versteht etwas von der Bibel, sie ist nämlich Pfarrerin. Elisabeth Specht war die erste Gemeindepfarrerin in der Ev. Landeskirche Kurhessen-Waldeck und von 1962 bis 1982 in Hanau tätig – eine der wichtigen, prägenden Stationen auf ihrer Lebensstrasse, die man übrigens ohne weiteres eine „Jahrhundertstrasse” nennen könnte. Denn: die Autorin ist 1912 geboren, noch im Kaiserreich; als der Erste Weltkrieg zu Ende ging, besuchte sie die erste Klasse; die Inflationszeit in den Zwanzigern, die politischen Entwicklungen, die Machtergreifung der Nationalsozialisten, das alles hat sie bewusst und mit wachem Verstand wahrgenommen, während sie ihre Ausbildung zur Gemeindehelferin und ihren beruflichen Weg in die Evangelische Kirche fand. Noch im Zweiten Weltkrieg begann sie das Studium der Evangelischen Theologie, kam nach verschiedenen Erfahrungen in der kirchlichen Jugendarbeit ins Burckhardthaus Gelnhausen, von wo sie dann nach Hanau berufen wurde. Nun ist sie Pfrn. i. R. In ihrem Kontext heißt das nicht: im Ruhestand, sondern „in Reichweite”. [nach oben] Das Buch ist ein sehr persönlicher Bericht aus mehr als achtzig Jahren Leben und Zeitgeschichte. Das macht es so spannend und lesenswert: die Verknüpfung von subjektiv erlebten Ereignissen, Entwicklungen mit nüchternen objektiven Fakten. Mitglied der „Bekennenden Kirche” im Jahr 1934, studieren unter Kriegsbedingungen, die sich heute kaum noch jemand vorstellen kann, Anfang der sechziger Jahre sich behaupten in einem von konservativen Männern dominierten Beruf, eine große Innenstadtgemeinde leiten – dies sind einige persönliche Erfahrungen, die historische, politische, gesellschaftliche Gegebenheiten in einem intensiven Licht erscheinen lassen. Was steht im Mittelpunkt dieses Buches, dieser Lebenserinnerungen? Was steht zwischen den Zeilen? Was kann man herauslesen, mitnehmen? Das gleiche wie im Leben der Autorin, der Pfarrerin in Reichweite Elisabeth Specht: die Kraft des Glaubens. Sie schenkt ihr alles, was sie zum Leben braucht: Dankbarkeit, Liebe, Ermutigung, Freundschaft, Hilfsbereitschaft, Humor. Und Fröhlichkeit natürlich. Denn ihre Strasse ist noch lange nicht zu Ende. Das merkt man spätestens auf der letzten Buchseite. ----------------------------------------------------------------------------- Pressestimmen Gelnhäuser Neue Zeitung, 6.09.02 . Frauen werden in der Bibel nicht so mobil geschildert, dass sie „ihre Straße“ hätten ziehen können. Erst recht nicht fröhlich. Die Autorin aber tut es. Und sie versteht etwas von der Bibel, sie ist Pfarrerin aus Leidenschaft und eine Triebfeder der Frauenemanzipation im kirchlichen Umfeld. Der evangelische Buchberater, 3/1998: . Der Rückblick einer Frau auf ihr Leben zwischen Tradition und Fortschritt wird viele LeserInnen fesseln und ermutigen; die älteren aus Hessen werden sich an manche erwähnte kirchliche Persönlichkeiten lebhaft erinnern. Breit einsetzbar. Frankfurter Rundschau, 06.12.1997: . Hanaus Alt-Oberbürgermeister Hans Martin skizzierte „zum Geleit” und Propst a. D. Friedrich Seitz würdigte im Nachwort, welches Fundament Elisabeth Specht mit ihrer „persönlichen Emanzipation” für die Gleichberechtigung der Frau im kirchlichen Amt und Dienst gelegt habe. Indem die aufgrund ihres auch ökumenisch ungewöhnlichen Engagements sozusagen „weltweit” bekannt gewordene Pfarrerin der Hanauer Marienkirchengemeinde am Abenteuer ihres Lebens teilnehmen lässt, schildert sie wie beiläufig in schnörkelloser Sprache auch Jahrzehnte subjektiv erfahrener Zeitgeschichte. ---------------------------------------------------------------------------- Blick in die Kirche, 12/97: . Elisabeth Specht sieht das Leben positiv, und ein Satz, den sie bis heute nicht vergessen hat, prägt sie bis heute: „Es ist im Leben nicht wichtig, was man tut, sondern wie man es tut.” Den Leitgedanken formuliert Pastor Fritz von Bodelschwingh, der ihr einst auf einer Zugfahrt von Bethel nach Berlin begegnete. Gelnhäuser Tageblatt, 22.11.1997: . Was steht im Mittelpunkt dieses Buches, dieser Lebenserinnerung? Was kann man herauslesen, mitnehmen? Das gleiche wie im Leben der Autorin, der Pfarrerin in Reichweite Elisabeth Specht: Die Kraft des Glaubens. Sie schenkt ihr alles, was sie zum Leben braucht: Dankbarkeit, Liebe, Ermutigung, Freundschaft, Hilfsbereitschaft, Humor und Fröhlichkeit natürlich. Denn ihre Straße ist noch lange nicht zu Ende. Das merkt man spätestens auf der letzten Buchseite. Hanauer Anzeiger, 16.01.1998: . „Sie zog aber ihre Straße fröhlich” ist eine Biografie, in der familiär erzählt wird. Bescheidenheit statt großem Pathos, knappe und teilweise humorvolle Episoden statt knalliger Anekdoten zeichnen das Buch aus.
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Technische Daten


Erscheinungsdatum
01.01.1997
Sprache
Deutsch
EAN
9783931559410
Herausgeber
TRIGA Der Verlag Gerlinde Heß
Serien- oder Bandtitel
Beiträge aus der Arbeit des Burckhardthauses
Sonderedition
Nein
Autor
Elisabeth Specht
Seitenanzahl
160
Auflage
2
Einbandart
Broschiert
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